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Unterputzdose

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Gerätedose tiefe Hohlwanddose Fräsloch 68mm H. 60mm IP30 650°C Orange winddicht
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Eckige Gerätedose mit Deckel flach 40mm für Hohlwände IP30 650°C inkl. Schrauben
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Flache UP-Schalterdose 40 mm Fräsloch Ø 63 mm IP30 650°C mit Deckel
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Flache Unterputzdose 40 mm Fräsloch Ø 63 mm IP30 650°C
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Extra tiefe Hohlraumdose Einbautiefe 73mm Fräsloch Ø 73mm IP30 650°C inkl. Schrauben
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Tiefe Schalterdose 60mm für Hohlwände Fräsloch Ø 68mm Orange IP30 650°C mit Schrauben
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Tiefe Unterputzdose 62 mm mit Kamin Fräsloch Ø 63 mm IP30 650°C mit Schrauben
1,50 €*

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Extra tiefe Hohlwanddose Fräsloch Ø 73mm Einbautiefe 73mm Orange IP30 650°C inkl Schrauben
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Tiefe Hohlwanddose 60mm Fräsloch Ø 68mm Orange IP30 650°C inkl Schrauben
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Hohlwanddose 45mm Fräsloch Ø 68mm IP30 850°C Rot inkl. Schrauben
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Tiefe Hohlwanddose 60mm und Fräsloch Ø 68mm IP30 850°C Rot inkl. Schrauben
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Doppelte Unterputzdose flach 46mm Fräsloch Ø 68mm Orange IP30 650°C inkl. Schrauben
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Flache Hohlwanddose 2-fach Einbautiefe 46 mm IP30 Fräsloch Ø 68 mm inkl. Schrauben
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Flache Schalterdose 2-fach Hohlwand 46mm tief und Ø 68mm Fräsloch IP30 850°C inkl. Schrauben
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Tiefe Unterputzdose 2-fach 60mm und Fräsloch Ø 68mm Orange IP30 650°C mit Schrauben
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Tiefe doppelte Hohlwanddose Einbautiefe 60 mm Fräsloch Ø 68 mm IP30 650°C inkl. Schrauben
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Tiefe Hohlwanddose 2-fach 60mm und Fräsloch Ø 68mm IP30 850°C Rot inkl. Schrauben
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Fragen & Antworten

Kurze Direktantwort: Für massives Mauerwerk (Ziegel, Beton) brauchen Sie eine Mauerwerksdose zum Eingipsen. Für Rigips- oder Holzwände benötigen Sie eine Hohlwanddose mit Haltekrallen. Alles andere sind Spezialfälle, die wir gleich klären. Und all diese Arten von Unterputzdosen finden Sie in unserem Shop.

 

Detaillierte Erklärung: Das Gefühl der Überforderung vor dem Regal kennen wir alle. Die Dosen sehen sich ähnlich, aber die Unterschiede sind entscheidend für eine erfolgreiche bzw. wackelfeste und stabile Installation.

Lassen Sie uns das Chaos lichten:

  • Die Mauerwerksdose / Unterputzdose (Der Klassiker für Massivwände): Das sind die typischen orangefarbenen oder schwarzen Dosen. Sie werden in ein mit einer Bohrkrone (meist 68 mm) gebohrtes oder mit Hammer und Meißel gestemmtes Loch in Ziegel-, Kalksandstein- oder Betonwänden eingesetzt. Befestigt werden sie traditionell und am sichersten mit schnell abbindendem Elektrikergips. Ihre robuste Bauweise sorgt dafür, dass sie dem Druck des Einputzens standhalten und über Jahrzehnte einen sicheren Halt bieten. Sie sind die erste Wahl für fast alle Neubauten und Sanierungen im Massivbau.
  • Die Hohlwanddose (Der Spezialist für Trockenbau): Sobald Sie es mit Gipskarton (Rigips), Holzpaneelen oder anderen Plattenbauweisen zu tun haben, ist dies Ihre einzige Option. Anstatt eingegipst zu werden, wird die Hohlwanddose durch ein sauberes, mit einer Lochsäge gebohrtes Loch gesteckt und von hinten mit zwei Metall- oder Kunststoffkrallen fixiert. Zieht man die Schrauben an, ziehen sich diese Krallen fest an die Rückseite der Platte und verkeilen die Dose bombenfest. Wichtiger Hinweis: Versuchen Sie niemals, eine Hohlwanddose in eine massive Wand einzugipsen – sie ist dafür nicht stabil genug und wird sich verformen. Umgekehrt hält eine Mauerwerksdose niemals in einer Hohlwand.
  • Die Betondose (Nur für den Profi-Neubau): Diese Dosen sind für den professionellen Einsatz gedacht und werden direkt in die Schalung eingelegt, bevor die Betonwand oder -decke gegossen wird. Sie sind extrem robust und für den Heimwerker in der Regel nicht relevant.

Die Wahl der richtigen Dose ist also keine Frage des Geschmacks, sondern wird einzig und allein vom Material Ihrer Wand bestimmt. Ein Griff zur falschen Dose bedeutet, dass die Installation scheitern wird.

 

Kurze Direktantwort: 46mm für einfache Installationen, 61mm für mehr Platz bei mehreren Kabeln, 73mm für Smart Home und komplexe Schaltungen. Die goldene Regel: Lieber zu tief als zu flach!

 

Detaillierte Erklärung: Die Dosentiefe ist einer der häufigsten Planungsfehler. Hier die Praxis-Empfehlungen basierend auf tausenden Installationen:

46mm Standardtiefe:

  • Einfache Steckdosen mit einem Kabel (z.B. NYM 3x1,5 mm²)
  • Normale Lichtschalter
  • Telefon-/Netzwerkdosen
  • Kosteneinsparung: 15-25% gegenüber tieferen Varianten

Ab 61mm – 68mm erweiterte Tiefe:

  • Mehrere Kabel in einer Dose
  • Koax + Netzwerk + Telefon kombiniert
  • Steckdosen mit USB-Ladefunktion
  • Der Allrounder - passt in 85% aller Fälle
  • Wenn Sie von einer Steckdose die nächste mit Strom versorgen, treffen in der Dose zwei Kabel (Zuleitung und Weiterleitung) aufeinander. Das braucht Platz.

73mm Tiefbau-Version:

  • Smart Home Aktoren (KNX, Z-Wave, etc.)
  • WLAN-Verstärker in der Wand
  • Dimmer mit großen Kühlkörpern
  • Mehrfachschalter (Wippe + Taster kombiniert)
  • Wenn Sie zusätzliche Verbindungen mit WAGO-Klemmen hinter dem Schalter herstellen müssen, ist der Platz in einer Standarddose sofort aufgebraucht.
  • Funk-Aktoren von Herstellern wie Shelly, Homematic IP oder Eltako, die hinter dem Schalter platziert werden, passen nur in tiefe Dosen.

Die "Zukunftssicher-Regel": Nehmen Sie eine Nummer größer als aktuell nötig. Smart Home kommt oft später dazu, und dann ärgert man sich über zu kleine Dosen. Mehr Tiefe bedeutet außerdem mehr Platz für die Platzierung von geklemmten Kabeln hinter dem Doseneinsatz (Schalter, Display, Steckdose oder Lichtschalter usw.).

Kurze Direktantwort: Das ist der absolute Klassiker in jedem Heimwerkerforum! Die Lösung: Putzausgleichsringe (Typ 1555-04) für 1-3€ pro Stück. Einfach aufschrauben, fertig. Stapelbar für verschiedene Tiefen.

 

Detaillierte Erklärung: "Dose zu tief gesetzt" - dieser Satz steht in jedem zweiten Forum-Thread zu Elektroinstallation. Sie sind definitiv nicht allein mit diesem Problem!

Was passiert ist: Bei der Rohinstallation wurde die finale Putzdicke unterschätzt. Jetzt stehen Schalter und Steckdosen zu weit in der Wand zurück und sehen unprofessionell aus.

Die Profi-Lösung: Putzausgleichsringe sind die Standard-Lösung jedes Elektrikers für dieses Problem. Einfach die Dose aufschrauben, Ring(e) dazwischen legen, wieder festschrauben. Die Ringe sind stapelbar - du kannst 2-3 Stück übereinander verwenden.

Varianten je nach Tiefe:

  • 1-3mm zu tief: 1 Ring
  • 4-6mm zu tief: 2 Ringe
  • 7-10mm zu tief: 3 Ringe übereinander

Kosten: 1-3€ pro Dose vs. 200-500€ für komplette Neuinstallation. Die Entscheidung ist einfach!

Alternative bei extremen Fällen: Bei mehr als 10mm Tiefenunterschied ist manchmal ein Rahmen mit Distanzstücken sinnvoller als viele Ringe zu stapeln.

Kurze Direktantwort: Dosen setzen ist erlaubt, elektrische Anschlüsse sind verboten! Sie dürfen bohren, setzen und Kabel verlegen - aber sobald es um 230V-Anschlüsse geht, muss der Elektriker ran.

 

Detaillierte Erklärung: Das ist die Millionen-Euro-Frage in jedem DIY-Forum, und die Antwort ist eindeutig:

Was Sie als Heimwerker dürfen:

  • Löcher bohren und Dosen setzen
  • Leerrohre verlegen
  • Kabel durchziehen (nach Anweisung des Elektrikers)
  • Schlitze für Leitungen stemmen
  • Abzweigdosen montieren (ohne Verkabeln)

Was NUR der zertifizierte Elektriker darf:

  • Alle 230V-Anschlüsse und Verdrahtungen
  • Schalter und Steckdosen anschließen
  • Sicherungskasten und Verteilungen
  • Abnahme und Prüfung nach VDE

Die Rechtslage: §13 NAV und §49 EnWG sind glasklar - Arbeiten am Netz dürfen nur eingetragene Elektrofachbetriebe durchführen.

Versicherungsschutz: Bei fachgerechter Vorarbeit bleibt der Versicherungsschutz bestehen. Bei Pfusch kann die Versicherung im Schadensfall die Zahlung verweigern.

Kosteneinsparung: 40-60% der Arbeitskosten durch DIY-Vorarbeiten bei 0% Risiko, wenn die Grenze eingehalten wird.

 Kurze Direktantwort: Elektrikergips ist Standard, aber Thermoschaum ist revolutionär schnell. Normaler Bauschaum ist verboten - brandschutztechnisch unzulässig!

 

Detaillierte Erklärung: Die Befestigung entscheidet über Haltbarkeit und Rechtssicherheit:

Elektrikergips (bewährt):

  • Mischverhältnis 2:1 (Gips zu Wasser)
  • 15-20 Minuten Verarbeitungszeit
  • Zitronensäure verlängert Verarbeitungszeit
  • Kosten: 5-8€ pro 5kg Sack = 15-20 Dosen

Vorteile: Günstig, bewährt, überall verfügbar Nachteile: Sauerei, Anrührzeit, schwer zu transportieren

Thermoschaum:

  • 70% Zeitersparnis gegenüber Gips
  • Eine Dose für ca. 80-100 Unterputzdosen
  • Brandschutzklasse B1 - baurechtlich zugelassen
  • Wasserfest und schimmelresistent

Vorteile: Schnell, sauber, professionell Nachteile: 8-12€ pro Dose statt 0,30€ bei Gips

⚠️ Die Bauschaum-Falle (Absolutes No-Go!): Die Idee, Dosen mit Montageschaum zu befestigen, ist verlockend einfach, aber extrem gefährlich und unprofessionell.  

1.      Expansionsdruck: Normaler PU-Schaum dehnt sich mit enormer Kraft aus. Dieser Druck verformt die Kunststoffdose, drückt sie aus der Flucht oder quetscht sie so zusammen, dass später kein Schaltereinsatz mehr passt.

2.      Brandgefahr: Der entscheidende Punkt ist die Sicherheit. Die meisten Bauschäume sind brennbar. Im Falle eines Kurzschlusses oder eines Kabelbrandes in der Dose würde der Schaum das Feuer beschleunigen und giftige Gase freisetzen. Eine eingegipste Dose wirkt hingegen brandhemmend.

  • Spezial-Dosenschaum (Die Ausnahme): Es gibt speziellen, zertifizierten Dosenschaum, der quellfrei und schwer entflammbar ist. Er kann eine Alternative sein, besonders im Trockenbau, um Hohlwanddosen zusätzlich zu stabilisieren. Für den Massivbau bleibt Gips jedoch die schnellere, günstigere und bewährteste Methode.

Alternative bei Altbau:

  • Rotband statt Gips bei saugfähigem Untergrund
  • Haftprimer bei glatten Betonwänden
Mineralwolle zum Ausstopfen großer Hohlräume

Kurze Direktantwort: 2 Teile Gips, 1 Teil Wasser (Gewicht, nicht Volumen!). Konsistenz wie dickflüssiger Joghurt. 15-20 Minuten Verarbeitungszeit, Zitronensäure verlängert sie.

Detaillierte Erklärung: Gips anrühren ist Wissenschaft und Kunst zugleich:

Die richtige Mischung:

  • Verhältnis 2:1 nach Gewicht (nicht Volumen!)
  • Beispiel: 200g Gips + 100g Wasser
  • Kaltes Wasser verwenden - warmes verkürzt Verarbeitungszeit
  • Saubere Gefäße - Gips-Reste beschleunigen Abbinden

Anrühr-Technik:

  1. Wasser zuerst in den Becher
  2. Gips langsam einstreuen - nicht umgekehrt!
  3. 2 Minuten quellen lassen ohne Rühren
  4. Kurz umrühren bis homogen - nicht zu lange!
  5. Sofort verwenden - Zeit läuft ab jetzt

Konsistenz-Check:

  • "Joghurt-Konsistenz" - fließt langsam vom Löffel
  • Zu dünn: Kleckert aus dem Loch, hält nicht
  • Zu dick: Lässt sich schwer verarbeiten, Lufteinschlüsse
  • "Goldilocks-Zone": Formt sich, aber fließt noch

Verarbeitungszeit verlängern:

  • Zitronensäure 1 Teelöffel auf 500g Gips
  • Kaltes Wasser statt lauwarm verwenden
  • Kleine Portionen anrühren - lieber öfter neu mischen

Häufige Fehler:

  • Zu viel rühren - wird zu heiß und zieht schneller an
  • Alte Gips-Reste im Eimer - wirken als Kristallisationskeim
  • Warmes Wasser - verkürzt Verarbeitungszeit drastisch
  • Zu viel auf einmal - wird fest bevor man fertig ist

Profi-Tipp: Gummi-Mischbecher verwenden - ausgehärtete Reste lassen sich leicht rausdrücken. Niemals Reste ins Abwasser - verstopft garantiert!

Kurze Direktantwort: Bohrhammer ab 1500W, 68mm Diamantbohrkrone, Wasserwaage mit Dosenmarkierung, Staubsauger. Der Rest ist nice-to-have, aber diese vier sind Pflicht.

 

Detaillierte Erklärung: Das richtige Werkzeug entscheidet über Frustration oder Erfolg:

Must-Have Basis-Ausstattung:

1. Bohrhammer (1500W+):

  • Bosch PBH 3000 FRE - solider Allrounder (ca. 150€)
  • Makita HR4013C - Profi-Gerät (ca. 300€)
  • Wichtig: Variable Drehzahl für verschiedene Materialien

2. Diamantbohrkrone 68mm:

  • Standard-Durchmesser für alle Unterputzdosen
  • Mit Wasserkühlung für harte Materialien (Kalksandstein, Beton)
  • Qualität zahlt sich aus - billige brennen nach 5 Löchern ab

3. Wasserwaage mit Dosenlibelle:

  • STABILA Typ 70 mit magnetischen Adaptern
  • Dosenmarkierungen für 71mm Kombinationsabstand
  • 120cm Länge für mehrere Dosen gleichzeitig

4. Staubabsaugung:

  • Industriesauger oder Bohrer-Absaugung (GDE68)
  • Ohne Absaugung = Saustall garantiert
  • Gesundheit: Quarzstaub ist krebserregend

Nice-to-Have Profi-Upgrades:

Kreuzlinienlaser (100-200€):

  • Bosch GCL 2-15 für gerade Linien über ganze Wände
  • Spart Zeit bei mehr als 5 Dosen
  • Perfekte Flucht auch bei ungeraden Wänden

Dosenrichtlehre (30-50€):

  • Kaiser Einbaulehre für 71mm Kombinationen
  • Verhindert Messfehler bei Mehrfachinstallationen
  • Amortisiert sich ab 10 Kombinationsdosen

Metallortungsgerät (50-150€):

  • Bosch Truvo für Leitungen und Bewehrung
  • Verhindert böse Überraschungen bei verdeckten Installationen
  • Besonders wichtig in Altbauten

Was Sie NICHT brauchen:

  • Teure Spezial-Bohrer - 68mm Diamant reicht für alles
  • Elektrische Rührwerke für Gips - von Hand geht schneller
  • Profi-Laser ab 500€ - außer bei 50+ Dosen übertrieben

Budget-Einstieg (ca. 250€):

  • Gebrauchter Bohrhammer (80-120€)
  • Diamantbohrkrone mit Adapter (40-60€)
  • Wasserwaage (30-50€)
  • Industriesauger gebraucht (80-120€)

Kurze Direktantwort: Diamantbohrkronen für alles außer Porenbeton - da reicht normale Lochsäge. Bohrer gehen kaputt durch falsche Drehzahl und zu viel Druck.

 

Detaillierte Erklärung: Das richtige Werkzeug entscheidet über Erfolg oder Frust:

Porenbeton/Ytong (weiß, sehr leicht):

  • Normale Lochsäge reicht völlig
  • Niedrige Drehzahl (200-300 U/min)
  • Kein Schlag - Material bricht sonst aus
  • Staubabsaugung - Porenbeton staubt extrem

Kalksandstein (grau, schwer):

  • Diamantbohrkrone mit Wasserkühlung
  • Mittlere Drehzahl (400-600 U/min)
  • Hammerfunktion wenn nötig, aber vorsichtig
  • Geduldiger Vorschub - nicht forcieren

Vollziegel/Klinker (rot/braun):

  • Hochwertige Diamantkrone - günstige brennen ab
  • Wasserkühlung zwingend nötig
  • Niedriger Vorschub - Material ist sehr hart
  • Qualitätsbohrmaschine mit mind. 1500W

Beton/Stahlbeton:

  • Profi-Diamantbohrkrone (50-80€)
  • Bewehrungssucher vorher verwenden
  • Bei Bewehrung: Kernbohrer vom Profi beauftragen
  • Bohrständer für gerade Löcher

Warum Bohrer kaputtgehen:

  • Zu hohe Drehzahl - Diamant überhitzt
  • Zu viel Druck - Segmente brechen ab
  • Ohne Wasserkühlung bei hartem Material
  • Schlag bei Hohlblocksteinen - die Wand zerbricht

Kurze Direktantwort: Loch = Dosentiefe + 10mm für Befestigungsmaterial. Dose 10-15mm über Rohwand positionieren wegen späterer Putzauftrag.

 

Detaillierte Erklärung: Die richtige Einbautiefe ist entscheidend für das spätere Aussehen:

Bohrtiefe berechnen:

  • 46mm Dose = 56mm Bohrtiefe
  • 61mm Dose = 71mm Bohrtiefe
  • 73mm Dose = 83mm Bohrtiefe
  • Plus Sicherheit: Lieber 5mm tiefer als zu flach

Einbau-Höhe über Rohwand:

  • Standard-Putz (10-15mm): Dose 10-15mm überstehen lassen
  • Dickputz (20mm+): Dose entsprechend höher
  • Bei Fliesen: Zusätzlich Fliesendicke + Kleber berücksichtigen

Schritt-für-Schritt Anleitung:

  1. Loch bohren - sauber und gerade
  2. Entstauben mit Staubsauger
  3. Dose probieren - muss leicht eingeschoben werden können
  4. Gips anrühren (2:1 Verhältnis)
  5. Loch zur Hälfte füllen mit Gips
  6. Dose eindrücken bis zur gewünschten Höhe
  7. Überschüssigen Gips glatt streichen
  8. 15 Minuten aushärten lassen

Kontrolle der Flucht:

  • Wasserwaage für einzelne Dosen
  • Richtschnur für mehrere Dosen in einer Reihe
  • Laser für große Räume mit vielen Dosen

Kurze Direktantwort: Für eine einzelne Unterputzdose nehmen Sie immer eine 68-mm-Bohrkrone. Die 82-mm-Krone ist nur für Hohlwanddosen oder spezielle Abzweigdosen. Die Tiefe muss Dosenhöhe plus ca. 1-2 cm für den Gips betragen.  

 

Detaillierte Erklärung: Diese Frage ist der absolute Klassiker und die häufigste Fehlerquelle bei der Installation. Ein falscher Durchmesser führt zu massiven Problemen.  

  • Der 68-mm-Standard: Dies ist das goldene Maß für Standard-Unterputzdosen in massivem Mauerwerk. Die Dose selbst hat einen Außendurchmesser von ca. 60 mm. Die 68-mm-Bohrung schafft also einen umlaufenden Spalt von ca. 4 mm. Dieser Spalt ist perfekt, damit der Elektrikergips die Dose von allen Seiten umschließen und für einen bombenfesten Halt sorgen kann. Eine größere Bohrung würde dazu führen, dass die Dose "schwimmt" und sich nur schwer exakt ausrichten lässt.
  • Die 82-mm-Verwirrung: Viele greifen fälschlicherweise zur größeren Krone, weil sie denken "mehr Platz ist besser". Das ist ein Trugschluss. Die 82-mm-Bohrkrone wird für größere Abzweigdosen oder als Standardmaß für Hohlwanddosen im Trockenbau verwendet. Hier sorgt der größere Durchmesser für mehr Toleranz beim Einsetzen der Dose mit ihren Haltekrallen. Verwenden Sie sie niemals für eine normale 60-mm-Mauerwerksdose!

Praxis-Tipp: Halten Sie die Dose ins Loch und legen Sie eine Wasserwaage oder ein gerades Brett über die Öffnung, um den späteren Wandverlauf zu simulieren. Der vordere Rand der Dose sollte nun 1-2 mm hinter der Kante des Brettes liegen. Dieser Millimeter wird später durch den Putz ausgeglichen.

Kurze Direktantwort: Ja, ist rettbar! Entweder mit Kaiser Haltering 9060-40 für übergroße Löcher oder mit der Gipskartonstreifen-Methode. Auf keinen Fall alles neu machen!

 

Detaillierte Erklärung: "Rigips durchgebrochen" - den Frust kennt jeder Heimwerker. Passiert auch Profis regelmäßig!

Warum passiert das:

  • Bohrkrone zu aggressiv angesetzt
  • Zu hohe Drehzahl bei Rigips (max. 300 U/min!)
  • Wand dünner als gedacht (10mm statt 12,5mm)
  • Hohlraum dahinter unterschätzt

Reparatur-Option 1: Haltering verwenden

  • Kaiser 9060-40 für Löcher bis 71mm
  • Wird wie ein großer Putzausgleichsring montiert
  • Kosten: 8-12€ statt Neubau der Wand

Reparatur-Option 2: Gipskartonstreifen-Methode

  • 5cm breiten, 10cm langen Rigips-Streifen hinter das Loch schieben
  • Mit Schraube fixieren
  • Mit Rotband oder Fugenspachtel verfüllen
  • Nach Trocknung (24h) normal bohren

Reparatur-Option 3: Spezial-Hohlwanddosen

  • Dosen mit extra-großen Spreizflügeln
  • Halten auch bei 70-75mm Löchern noch sicher

Profi-Tipp: Beim nächsten Mal Tiefenbegrenzer am Bohrer verwenden oder Lochsäge statt Bohrkrone bei dünnem Rigips.

Kurze Direktantwort: 71mm Mitte zu Mitte nach DIN 49075 für Kombinationen. Bei einzelnen Dosen mindestens 10cm Abstand zu Ecken, Türen und Fenstern.

 

Detaillierte Erklärung: Abstände richtig planen spart später viel Ärger und sorgt für ein professionelles Aussehen:

Standard-Kombinationsabstand:

  • 71mm von Dosenmitte zu Dosenmitte
  • Ermöglicht Doppel- und Dreifach-Rahmen aller Hersteller
  • Wasserwaage mit Dosenabstand verwenden - spart Zeit und Nerven

Abstände zu Raumkanten:

  • Mindestens 10cm zu Türzargen und Fensterrahmen
  • 15-20cm zu Ecken (je nach Raumgröße)
  • Nicht direkt neben Heizkörperanschlüsse - Wartung bedenken

Höhen nach Nutzung:

  • Steckdosen: 30cm oder 115cm über Fertigfußboden
  • Schalter: 105cm über Fertigfußboden
  • Küche: 115cm für Arbeitsplatte + 15cm darüber für Wandsteckdosen

Installationszonen beachten:

  • Waagerecht: 15-45cm über Boden, 15-30cm unter Decke
  • Senkrecht: 10-20cm von Türen/Fenstern/Ecken
  • Diagonale Verlegung ist grundsätzlich verboten

Bad-Spezial: Mindestabstände zu Wasserstellen beachten (60cm zu Badewanne, 120cm zu bodengleicher Dusche ohne Abtrennung).

Kurze Direktantwort: Der genormte Mittenabstand beträgt 71 mm. Nutzen Sie Dosen mit Nut- und Feder-System, um sie vor dem Einsetzen zusammenzustecken. Für die Bohrungen verwenden Sie eine Dosen-Bohrlehre oder den "Zollstock-Trick".  

 

Detaillierte Erklärung: Ob eine Zweifach-Steckdose oder eine Kombination aus Schalter und Steckdose – sobald mehrere Geräte nebeneinander montiert werden, ist absolute Präzision gefragt.

  • Warum genau 71 mm? Dieser Abstand ist in der DIN 49075 genormt. Er stellt sicher, dass die Standard-Abdeckrahmen (Zweifach-, Dreifachrahmen etc.) aller Hersteller exakt auf die montierten Geräteeinsätze passen. Weichen Sie hier auch nur um wenige Millimeter ab, wird der Rahmen nicht passen oder unschön abstehen. Der Abstand wird immer von Dosenmitte zu Dosenmitte gemessen.
  • Methode 1 (Der Profi-Weg mit Systemdosen): Die cleverste und sicherste Methode ist die Verwendung von Unterputzdosen, die über ein integriertes Verbindungsstück (oft als Nut- und Feder-System) verfügen. Sie können zwei, drei oder mehr Dosen vor der Installation einfach zusammenklicken. So erhalten Sie einen stabilen Block mit garantiert perfektem 71-mm-Abstand. Diesen Block können Sie dann als Ganzes eingipsen. Das spart Zeit und eliminiert Messfehler.
  • Methode 2 (Der klassische Weg für Einzel-Dosen): Wenn Sie Dosen ohne Verbindungssystem verwenden, ist exaktes Anzeichnen entscheidend.
    1. Markieren Sie die Position der ersten Dose und zeichnen Sie mit einer Wasserwaage eine exakt horizontale Linie an.
    2. Messen Sie von der Mitte der ersten Markierung exakt 71 mm auf der Linie ab und markieren Sie den Mittelpunkt für die zweite Dose. Wiederholen Sie dies für weitere Dosen.
    3. Bohren Sie die Löcher nacheinander und achten Sie darauf, dass die Bohrkrone nicht "verläuft".
  • Profi-Tipp für Serienbohrungen: Für Profis gibt es spezielle Bohrschablonen oder Bohrlehren. Diese werden an der Wand befestigt und führen die Bohrkrone exakt im richtigen Abstand. Das ist ideal, wenn Sie eine ganze Reihe von Dosen setzen müssen.

Kurze Direktantwort: 71mm Mitte-zu-Mitte-Abstand exakt einhalten! Erst alle Löcher bohren, dann alle Dosen zusammen setzen. Richtschnur ist dein bester Freund.

 

Detaillierte Erklärung: Kombinationen sind die Königsdisziplin - hier wird Genauigkeit belohnt:

Vorbereitung ist alles:

  • Standard-Bohrschablone aus Pappe oder Holz anfertigen
  • 71mm Lochabstand exakt markieren
  • Wasserwaage mit Dosen-Markierungen verwenden
  • Alle Löcher erst bohren, dann erst mit Setzen beginnen

Schritt-für-Schritt bei 2er-Kombination:

  1. Erstes Loch bohren und Position checken
  2. Zweites Loch mit Schablone exakt ausrichten
  3. Beide Löcher nochmal prüfen - Nachbohren einfacher als Neubohren
  4. Gips für beide Dosen gleichzeitig anrühren
  5. Beide Dosen zusammen einsetzen - sie müssen bündig sein
  6. Richtschnur über beide Dosen spannen zur Kontrolle

Häufige Fehler:

  • Löcher einzeln nacheinander ohne Gesamtkontrolle bohren
  • Erste Dose fixieren, dann zweite - Höhenversatz vorprogrammiert
  • Verschiedene Dosenhersteller mischen - Höhen-Toleranzen unterschiedlich
  • 71,5mm statt 71,0mm - Standard-Rahmen passen nicht

Profi-Tricks:

  • Laser-Wasserwaage für längere Kombinationen verwenden
  • Dosen erst lose einsetzen, gemeinsam ausrichten, dann fixieren
  • Rahmen probe-aufstecken vor dem endgültigen Eingipsen
  • Bei 3er-Kombination: äußere Dosen zuerst, mittlere zum Schluss

Was wenn's schief gegangen ist:

  • Putzausgleichsringe können 2-3mm Höhenversatz kompensieren
  • Abdeckrahmen mit Flexibilität wählen (Jung, Gira haben Toleranzen)
  • Im Extremfall: Eine Dose neu setzen - billiger als alles neu

Kurze Direktantwort: Solange die Schieflage minimal ist, können Sie sie mit den Geräteschrauben und dem Spiel im Montagerahmen des Schalters ausgleichen. Bei starker Schieflage hilft oft nur vorsichtiges Nacharbeiten mit einem kleinen Meißel.

 

Detaillierte Erklärung: Ein schiefer Schalter ist ein ästhetischer Albtraum. Die Ursache ist fast immer eine nicht exakt mit der Wasserwaage ausgerichtete Dose.

  • Korrektur bei minimaler Abweichung: Die Befestigungslöcher an den Tragringen von Schaltern und Steckdosen sind in der Regel als Langlöcher ausgeführt. Dies gibt Ihnen ein bis zwei Millimeter Spielraum. Lösen Sie die Geräteschrauben leicht, richten Sie den Einsatz mit einer kleinen Wasserwaage exakt horizontal oder vertikal aus und ziehen Sie die Schrauben dann wieder fest. Oft reicht das schon aus.
  • Korrektur bei größerer Abweichung: Wenn die Dose so schief sitzt, dass der Ausgleich über die Schrauben nicht mehr möglich ist, müssen Sie etwas nacharbeiten. Mit einem kleinen, scharfen Meißel oder einem stabilen Schraubendreher können Sie vorsichtig etwas von dem ausgehärteten Gips auf der Seite abkratzen, in die sich die Dose neigen muss. Oft genügt es, nur an den Stellen Platz zu schaffen, wo der Tragring des Einsatzes anliegt. Arbeiten Sie hier mit viel Gefühl, um die Dose nicht zu beschädigen.
  • Vorbeugen ist besser als heilen: Dieser Fehler lässt sich am einfachsten vermeiden. Nehmen Sie sich beim Eingipsen die 20 Sekunden Zeit, eine kleine Wasserwaage auf den Dosenrand zu legen und sie perfekt auszurichten. Dieser kleine Mehraufwand erspart Ihnen später viel Ärger.

Kurze Direktantwort: Richtschnur und Ausgleichsringe sind deine besten Freunde! Flexible Befestigung statt starr eingipsen, dann mit Putzausgleichsringen alles fluchtgerecht hinbekommen.

 

Detaillierte Erklärung: Altbau ist eine eigene Liga - hier braucht es andere Strategien als im Neubau:

Das Altbau-Problem:

  • Wände sind nie im Lot - 2-3cm Abweichung normal
  • Wandstärken variieren zwischen 20-35cm
  • Material-Mix: Bimsstein, Vollziegel, verschiedene Putze
  • Leitungen liegen oft chaotisch und unvorhersagbar

Strategie 1: Richtschnur-Methode

  • Oberste und unterste Dose als Referenz setzen
  • Richtschnur spannen zwischen beiden Dosen
  • Alle anderen Dosen an der Schnur ausrichten
  • Putzausgleichsringe gleichen kleine Differenzen aus

Strategie 2: Laser-Niveau

  • Kreuzlinienlaser an der geradesten Wand positionieren
  • Alle Dosen nach Laser-Linien ausrichten
  • Ignoriert Wand-Unebenheiten - Optik ist wichtiger als Wandverlauf

Material-spezifische Tricks:

Bimsstein (60er-80er Jahre):

  • Löcher 80mm statt 68mm - Material bröckelt stark
  • Rotband statt Gips - bessere Haftung
  • Von Hand nacharbeiten - Bohrkrone reißt oft aus

Vollziegel-Fachwerkfüllung:

  • Diamantbohrkrone zwingend - sehr hart
  • Wasserkühlung nicht vergessen - sonst brennt ab
  • Bewehrung möglich - Metalldetektoren verwenden

Profi-Tipp: Lieber 5mm schief zur Wand aber fluchtgerecht zueinander als perfekt zur krummen Wand aber optisch chaotisch!

Kurze Direktantwort: Nein, auf keinen Fall! Das Kürzen der Dose zerstört ihre Stabilität, die Schutzisolierung und die Befestigungspunkte für die Geräteschrauben. Die einzige saubere Lösung ist, die Dose auszubauen und neu und tiefer einzusetzen.  

 

Detaillierte Erklärung: Dies ist das umgekehrte Problem zur zu tief sitzenden Dose und leider deutlich schwerwiegender. Wenn die Dose aus der Wand ragt, passt kein Abdeckrahmen bündig an die Wand. Die Versuchung, einfach mit einem Cuttermesser oder einer Säge den überstehenden Rand abzuschneiden, ist groß – aber fatal.

Warum das Kürzen verboten ist:

  1. Verlust der Stabilität: Der umlaufende Rand gibt der Dose ihre Form und Stabilität. Ohne diesen Rand wird die Dose instabil und kann sich beim Festschrauben des Geräts verformen.
  2. Zerstörung der Schraubdome: Die Gewinde für die Geräteschrauben sind in speziellen Domen im Inneren der Dose untergebracht. Beim Kürzen der Dose von vorne würden Sie diese Befestigungspunkte unweigerlich entfernen. Eine sichere Montage des Einsatzes ist dann unmöglich.
  3. Verletzung der Schutzisolierung: Die geschlossene Dose bietet einen wichtigen Basisschutz gegen Berührung und mechanische Beschädigung der stromführenden Teile. Ein Schnitt in die Dose kompromittiert diese Schutzfunktion.

Hier gibt es leider keine schnelle Lösung mit einem Zubehörteil. Eine zu weit vorstehende Dose ist ein klarer Installationsfehler. Die einzige professionelle und sichere Vorgehensweise ist, den Gips um die Dose herum vorsichtig zu entfernen, die Dose auszubauen und sie korrekt und tiefer wieder einzusetzen.

Kurze Direktantwort: Gips nicht richtig ausgehärtet oder zu wenig verwendet. Dose vorsichtig wieder freilegen, neu eingipsen - aber Strom vorher abschalten lassen!

 

Detaillierte Erklärung: Wackelige Dosen sind nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich für die Kontakte:

Häufige Ursachen:

  • Zu wenig Gips um die Dose herum
  • Gips zu dünn angerührt - keine Festigkeit
  • Zu früh belastet - Gips braucht 2-3 Stunden zum Aushärten
  • Schlechter Untergrund - saugfähige Wände entziehen Wasser

Reparatur-Methode:

  1. Strom abschalten (Sicherung raus!)
  2. Putz vorsichtig um die Dose entfernen
  3. Alte Gips-Reste komplett rauskratzen
  4. Untergrund anfeuchten bei saugfähigen Wänden
  5. Frischen Gips richtig anrühren (2:1)
  6. Dose komplett ummanteln mit Gips
  7. 24 Stunden aushärten lassen vor Elektroarbeiten

Vorbeugung beim nächsten Mal:

  • Untergrund grundieren bei sehr saugfähigen Wänden
  • Gips satt um die ganze Dose verteilen
  • Nicht an der Dose zerren während der Aushärtezeit
  • Rotband statt Gips bei problematischen Untergründen

Alternative bei häufigen Problemen:

  • Schnellmontage-Systeme wie Primo Thermodose verwenden
  • Mehrteilige Dosen die von hinten verschraubt werden
  • Dübel zusätzlich bei sehr schweren Installationen

Kurze Direktantwort: Zu viel Gewalt beim Montieren! Spreizflügel sind Feinmechanik - langsam anziehen, bis sie greifen, dann nur noch eine Vierteldrehung. Kaputtschrauben kann man sie schnell.

 

Detaillierte Erklärung: Hohlwanddosen sind empfindlicher als Vollwand-Dosen und brauchen Fingerspitzengefühl:

Warum Spreizflügel brechen:

  • Zu schnell/zu fest angezogen - Federmechanismus überlastet
  • Wandstärke falsch gemessen - Flügel haben keinen Halt
  • Loch zu groß - Flügel fassen nicht richtig
  • Billig-Qualität - Material ermüdet nach wenigen Zyklen

Richtige Montage-Technik:

  1. Wandstärke exakt messen (inkl. Dämmung!)
  2. Dose von Hand eindrücken bis Spreizflügel komplett durch sind
  3. Schrauben nur handfest anziehen bis Widerstand spürbar
  4. Viertel- bis halbe Drehung weiter - nicht mehr!
  5. Zugtest machen - Dose darf nicht wackeln

Profi-Tipp: Bei mehr als 10 Dosen immer 10% Reserve einplanen - ein paar gehen immer kaputt, auch bei Profis.

Kurze Direktantwort: Ja, in gedämmten Außenwänden und bei Neubauten nach GEG (Gebäudeenergiegesetz) sind luftdichte Dosen  absolut Pflicht. Sie verhindern Zugluft, Wärmeverluste und potenziell teure Bauschäden durch Schimmelbildung.  

 

Detaillierte Erklärung: Das ist keine Panikmache, sondern eine der wichtigsten Entwicklungen im modernen Hausbau. Jedes energieeffiziente Haus wird heute als "luftdichte Gebäudehülle" konzipiert, um unkontrollierte Wärmeverluste zu vermeiden. Jede normale Unterputzdose ist dabei wie ein kleines Loch in dieser Hülle.

 

Das Problem mit Standard-Dosen: Durch die Öffnungen für Kabel und Leerrohre in einer herkömmlichen Dose kann permanent kalte Außenluft in den Wohnraum ziehen und warme Innenluft in die Dämmschicht entweichen.

 

Das führt zu drei gravierenden Problemen:

  1. Energieverlust: Sie heizen buchstäblich nach draußen. Die Heizkosten steigen messbar an.
  2. Zugluft: Auch wenn es nur minimal ist, führt der ständige Luftstrom zu einem ungemütlichen Wohnklima.
  3. Schimmelgefahr: Das ist der kritischste Punkt. Warme, feuchte Raumluft gelangt durch die undichte Dose in die kalte Dämmschicht der Außenwand. Dort kühlt sie ab, die Feuchtigkeit kondensiert und durchnässt die Dämmung. Das Ergebnis ist Schimmel, der nicht nur die Bausubstanz schädigt, sondern auch gesundheitsschädlich ist.

 

Die Lösung: Luftdichte Dosen (auch winddichte Dosen genannt) besitzen elastische Dichtmembranen an den Kabel- und Rohreinführungen. Diese Membranen umschließen das eingeführte Kabel oder Leerrohr fest und schaffen einen luftdichten Abschluss. Damit bleibt die Gebäudehülle intakt. Bei einem Neubau ist der Nachweis der Luftdichtheit durch einen "Blower-Door-Test" Pflicht. Mit normalen Dosen in den Außenwänden werden Sie diesen Test niemals bestehen.

Fazit: An luftdichten Dosen zu sparen, ist das Sparen am absolut falschen Ende. Die geringen Mehrkosten amortisieren sich schnell durch eingesparte Heizenergie und die Vermeidung teurer Bauschäden.


Unterputzdosen-Typen im Überblick

Um die Auswahl zu erleichtern, hier eine zusammenfassende Tabelle:

Dosentyp

Wandmaterial

Typische Tiefe

Hauptanwendung ("Perfekt für...")

Besonderheit

Standard-Mauerwerksdose

Ziegel, Beton, Putz

46 mm

Einfache Schalter/Steckdosen

Der Allrounder für Massivbau

Tiefe Mauerwerksdose

Ziegel, Beton, Putz

66 mm

Smart Home, Netzwerkdosen, viele Kabel

Mehr Platz für Klemmen & Elektronik

Standard-Hohlwanddose

Gipskarton, Holz

47 mm

Trockenbauwände, Ständerwerk

Befestigung mit Haltekrallen

Luftdichte Dose

Alle (bes. gedämmte Außenwände)

49 / 61 mm

Energieeffiziente Bauten (GEG)

Verhindert Zugluft & Wärmeverlust

Gesetzliche Anforderungen:

  • GEG (Gebäudeenergiegesetz): Luftdichtheit zwingend
  • DIN 18015-5: Wärmebrückenfreie E-Installation
  • KfW-Standards: n50-Wert unter 0,6 h¹ (Passivhaus)
  • Blower-Door-Test: Jede Undichtheit wird gemessen

Installation von luftdichten Dosen:

  • Membran nie beschädigen beim Einbau
  • Klebeband für Membrane-Verbindungen verwenden
  • Kabel-Durchführungen mit Quetschdichtungen abdichten
  • Blower-Door-Test vor Inbetriebnahme

Kosten vs. Nutzen: 50-100€ Mehrkosten pro Dose sparen jährlich 50-100€ Energiekosten - amortisiert sich in 1-2 Jahren.


Kurze Direktantwort: Ja, definitiv tiefere Dosen! Mindestens 61mm, besser 73mm für Aktoren. KNX braucht eigene Zuleitung, WLAN-Verstärker zusätzliche LAN-Verkabelung.

 

Detaillierte Erklärung: Smart Home stellt völlig neue Anforderungen an die Elektroinstallation:

Platzbedarf verschiedener Systeme:

KNX/EIB-Bus-System:

  • Schaltaktoren: 45-65mm Tiefe je nach Kanal-Anzahl
  • Dimmer-Aktoren: 65-75mm wegen Kühlkörper
  • Bus-Zuleitung zusätzlich zur 230V-Leitung
  • Binäreingänge oft direkt in der Dose integriert

Z-Wave/Zigbee-Funk:

  • Unterputz-Module: 25-45mm Tiefe
  • Mesh-Verstärker: 35-55mm
  • Kombiniert mit Schaltfunktion: 61mm mindestens

WLAN-Verstärker/-Access Points:

  • Tiefe: 45-65mm je nach Hersteller
  • LAN-Zuleitung für Backhaul empfehlenswert
  • Power-over-Ethernet reduziert Verkabelung

Planungs-Empfehlungen:

Zukunftssicher planen:

  • 73mm Dosen als Standard bei Neuinstallation
  • Leerdosen mit Blinddeckel in jeder Ecke für spätere Erweiterung
  • Cat7-Verkabelung parallel zu allen Steckdosen

Stromversorgung:

  • Permanente 230V auch bei geschalteten Lampen (für Aktoren)
  • USV-Stromkreis für kritische Smart-Home-Komponenten
  • Getrennte Sicherungen für verschiedene Systeme

Häufige Fehler:

  • Standard-46mm Dosen für Smart Home verwenden
  • Nur WLAN ohne LAN-Backup-Verkabelung
  • Gemeinsame Verkabelung verschiedener Bus-Systeme
  • KNX-Bus nicht abgeschirmt verlegen

Kosten: 20-40% Mehrkosten bei der Installation sparen später 80% Umbaukosten.

 

Wichtiger Sicherheitshinweis: ⚠️ Alle Arbeiten an der festen Elektroinstallation müssen gemäß §13 NAV und DIN VDE 0100 von einer eingetragenen Elektrofachkraft durchgeführt werden. Die in diesen FAQs genannten Informationen dienen dem besseren Verständnis der Installationstechnik. Führen Sie niemals selbst Arbeiten an unter Spannung stehenden Teilen durch – das gefährdet Ihr Leben und Ihren Versicherungsschutz.

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Unterputz- und Hohlwanddosen zur Installation von Steckdosen, Kabeln und Schaltern 

Wofür benötigt man eigentlich Unterputzdosen und Hohlwanddosen? Und wie und in welcher Tiefe setzt man sie?

In Wohnräumen und Geschäftsräumen wie Büros, Restaurants und im Einzelhandel wird die Elektroinstallation normalerweise Unterputz vorgenommen. In Innenbereichen verlaufen Kabel (Schwachstrom- und Installationskabel), Leitungen und Drähte in der Regel also in den Wänden. Dementsprechend werden auch für die Elektroinstallation benötigte Einsätze und Geräte wie Schalter, Dimmer, Antennendosen, Thermostate, Telefon -bzw. Netzwerkdosen, TAE-Steckdosen und Steckdosen versenkt eingebaut, also in die Wand bzw. ins Mauerwerk eingelassen. Um diese elektronischen Bauteile zu fixieren und - gemeinsam mit ihrer Verkabelung - in der Wand aufzunehmen, werden Unterputzdosen und Hohlwanddosen verwendet. Je nachdem, ob Schalter und Steckdosen in festes Mauerwerk (Unterputzdosen) oder Leichtbauwände bzw. Rigips-Platten oder Holzwände (Hohlwanddosen) eingebaut werden, stehen unterschiedliche Modelle zur Verfügung. Zudem sind sie auch in verschiedenen Ausführungen und Tiefen (Einbautiefen) erhältlich. 

Da sie oft für Aufnahme diverser Einbauten bzw. elektronischer Bauteile wie Schalter eingesetzt werden, bezeichnet man sie auch als Gerätedosen oder Schalterdosen. Sie werden aber auch als Abzweigdosen bzw. Verbindungsdosen für das Verklemmen verschiedener Drähte und Kabel unter dem Putz verbaut, oder als Enddose und Blinddose. Letztere kommen zum Einsatz, um Anschlüsse zu installieren und zu verstauen, die aktuell nicht (aber vielleicht später) benötigt werden. Im industriellen Bereich können Schalterdosen mit besonders großer Einbautiefe (>60mm) hervorragend hinter den Betriebsmitteln installiert werden, um zusätzliche Verdrahtungsverbindungen herzustellen. So kann in einigen Fällen sogar auf zusätzliche Abzweigdosen verzichtet werden.

Eine Aufputz Elektroinstallation findet man hingegen fast ausschließlich im industriellen Bereich und in Außenbereichen, z.B. in Stallungen, in Kellerräumen oder in der Garage. Hierfür kommen zum Beispiel Aufputzverteiler und Aufputz Abzweigdosen zum Einsatz, aber keine Unterputzdosen. 

Wie können Unterputzdosen verwendet werden?

  • Gerätedose / Schalterdose (primärer Verwendungszweck, nämlich der Anschluss von diversen Einsätzen wie Steckdosen, Schaltern & Co. an Unterputz verlegte Kabel und Leitungen)
  • Abzweigdose / Verbindungsdose (Verbindung und Klemmen verschiedener Kabel unter dem Putz)
  • Enddose / Blinddose (für die vorbereitende Installation aktuell nicht benötigter Anschlüsse, die vielleicht später gebraucht werden)
  • Wandauslassdose (Anschlusseinheit, welche verklemmte Leitungen aufnimmt, an die ortsfeste Betriebsmittel angeschlossen werden können, primär Wandleuchten)

Wie tief sollte meine Unterputzdose oder Hohlwanddose sein?

Die unterschiedlichen Einbautiefen wie 40mm, 46mm, 60mm oder sogar 73mm haben vor allem den Zweck, auf die verschiedene Anzahl an zu verstauenden Drähten und das Mauerwerk reagieren zu können.

Bei der Auswahl der richtigen Tiefe sollten Sie außerdem berücksichtigen, dass die Einbaulöcher etwa 5mm bis 10mm tiefer gestemmt oder gefräst werden als die tatsächliche Einbautiefe der Unterputzdose beträgt. So bleibt ausreichend Platz für das Eingipsen der Dosen und genug Spielraum für Drähte und Kabel und deren Verklemmung. So tiefe Bohrlöcher sind jedoch nicht für jede Wand geeignet. Bei einer Hohlwanddose, die in einer Leichtbauwand verwendet wird, erfolgt die Befestigung meistens mit Metallkrallen

Tiefe Unterputzdosen mit Einbautiefen von 60mm oder mehr haben vor allem den Vorteil, dass mehr Platz für das Verstauen und Verbinden von Kabeladern und die Montage zur Verfügung steht. Während früher, gerade bei Gerätedosen, das Verklemmen von Leitungen und Schaltungen oft in einer separaten Abzweigdose erfolgte, werden heute in tiefen Unterputzdosen sowohl Geräte installiert als auch Schaltungen verklemmt. Das spart Raum und Zeit. Viele Fachleute raten mittlerweile zu Unterputz- und Hohlwanddosen mit noch größerer Einbautiefe, welche Sie ebenfalls bei uns im Shop erhalten, z.B. 73mm. Diese bieten noch mehr Platz und Flexibilität für das Verklemmen und den kombinierten Einbau von Geräten und Schaltern. 

Die flacheren Einbaudosen mit einer geringeren Einbautiefe wie 40mm kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn sich in sehr robustem Mauerwerk, z.B. in Außenwänden, nur schwer sehr Löcher stemmen oder fräsen lassen. So erspart man sich beim Einbau der Dosen jede Menge Zeit und Kraft. Sollten mehrere Hohlwand- oder Unterputzdosen nebeneinander platziert werden, zum Beispiel durch die Verbindung auf einem Mehrfachrahmen, oder indem man eine 2-fache oder 3-fache Ausführung kauft, dann kann es auch sein, dass tiefe Fräslöcher mit zusätzlich großem Durchmesser unter Umständen die Statik beeinträchtigen können. Auch hier kann die Verwendung von flachen Schalterdosen sinnvoll sein. 

Die verfügbaren Einbautiefen der Unterputz- und Hohlwanddosen variieren von Hersteller zu Hersteller, während der Durchmesser in der Regel genormt ist und Ø 68mm beträgt. Für Gerätedosen geltende Normen werden in der DIN 49073 geregelt. Sie erhalten aber auch Dosen in Ø 63mm und Ø 73mm. Unterschiede gibt es noch bei der Installation mehrerer Dosen für Mehrfachrahmen bzw. in der Verbindung dieser Dosen. Je nach Ausführung, besteht bei unseren Unterputzdosen die Möglichkeit, mehrere Dosen in einer Reihe zu verbinden (mit Kamin), wie zum Beispiel bei der 62mm tiefen Verbindungsdose mit Kamin. Oder Sie kaufen 2-fach, 3-fach, 4-fach oder 5-fach Schalterdosen, welche auch diesen Zwischenschritt des Verbindens überflüssig machen. So erhalten Sie genau die richtigen Abstände der Bauteile zueinander, um diese auf Mehrfachrahmen zu installieren. Das reduziert das Fehlerpotenzial und die notwendige Maßarbeit erheblich. All unsere Unterputzdosen sind kompatibel mit Deckeln, die mit sogenannten „Pfötchen“ (Schrauben) befestigt werden.

Kaufen Sie Unterputzdosen und Hohlwanddosen in folgenden Ausführungen

Wichtig:

  • Hohlwanddosen kommen im Trockenbau in Hohlwänden zum Einsatz, zum Beispiel in Holzhäusern, oder in Zwischenwänden aus Rigips-Platten. Sie verfügen für die Befestigung über Klemmschrauben oder Metallkrallen, um in Gipskarton-Wänden oder Holzwänden befestigt werden zu können.
  • Unterputzdosen werden ins feste Mauerwerk eingelassen und dann mit Mörtel oder Gips fixiert. Für Betonwände werden zudem spezielle Gerätedosen empfohlen, die ausschließlich für Beton geeignet sind.
  • Bei der Montage werden Unterputzdosen in Mehrfachkombination ausschließlich waagerecht oder senkrecht eingelassen. Dabei ragen sie oft ein wenig aus dem Mauerwerk heraus, um mehr Flexibilität bei der späteren Dicke des Putzes zu haben. Sollten Unterputzdosen über Nagellaschen für die zusätzliche Befestigung verfügen, dann sind hierfür ausschließlich Stahlnägel zu verwenden, da Drahtnägel mit der Zeit rosten und die Dose verrutschen könnte. Außerdem sind die vorgegebenen Installationszonen, Abstände und Steckdosen-Höhen zu berücksichtigen. Es gibt noch zahlreiche weitere Tipps für das Setzen von Hohlwanddosen und Unterputzdosen in Mauern und Wänden.
  • Unterputzdosen können sowohl bei einem Neubau als auch bei einer Sanierung neu gesetzt werden. Gerade bei einer Sanierung sollte man beim Setzen von besonders tiefen Dosen oder besonders vielen Dosen an einer Stelle (wodurch sehr große und tiefe Fräslöcher notwendig werden) Rücksprache mit einem Statiker halten, vor allem bei Zwischenwänden. 

 

Flache Unterputzdosen ca. 40mm bis 46mm Einbautiefe:

 

Flache Hohlwanddosen ca. 40mm bis 46mm Einbautiefe:

 

Tiefe Unterputzdosen ca. 60mm bis 73mm Einbautiefe:

 

Tiefe Hohlwanddosen / Gerätedosen ca. 60mm bis 73mm Einbautiefe:

 

Alle Unterputzdosen, Hohlwanddosen und Gerätedosen bestehen aus PP (Polypropylen). Sie besitzen eine hohe Steifigkeit, welche die Montage erleichtert. Das Material macht sie öl- und fettbeständig und die Dosen haben eine sehr geringe Durchlässigkeit von Wasser und Sauerstoff. Die unterschiedlichen Ausführungen haben eine Entflammbarkeit zwischen 650°C und 850°C und sind zum Teil auch halogenfrei. In diesem Fall sind die Dosen absolut frei von schädlichen Inhaltsstoffen wie. z.B. Chlor.

Unsere Installationsdosen verfügen außerdem über Ausbrechöffnungen und leicht zu schneidenden Durchlässe, die eine unkomplizierte Verkabelung ermöglichen. Auch Markierungen für mittige Bohrlöcher sind vorhanden. Die Gerätedosen sind mit speziellen Kunststoffschrauben ausgestattet. 

Für besondere Anforderungen bezüglich der Wärmedämmung beim Hausbau eignen sich winddichte Hohlwanddosen wie diese 60mm tiefe Gerätedose. Diese bieten sich zum Beispiel auch im Rahmen der KWL (kontrollierten Wohnraumlüftung) an. 

Alle Dosen sind nach EN60670-1 gefertigt.

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