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Kabelverschraubungen

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Kunststoff Kabelverschraubung M12 x 1,5 grau mit Gegenmutter aus Kunststoff
3,19 €*

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Kabelverschraubung Set 10 Stück je M12, M16, M20, M25 grau mit Gegenmutter Kunststoff JSKVS-SET01
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Kabelverschraubung M12 x 1,5 mit Gegenmutter Metall JSM12KVS-M
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Kabelverschraubung M12 x 1,5 schwarz mit Gegenmutter aus Kunststoff
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Kabelverschraubung M16 x 1,5 mit Gegenmutter Metall JSM16KVS-M
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Kabelverschraubung M20 x 1,5 grau mit Gegenmutter aus Kunststoff
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Kabelverschraubung M25 x 1,5 grau mit Gegenmutter aus Kunststoff
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Kabelverschraubung M25 x 1,5 mit Gegenmutter Metall JSM25KVS-M
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Kabelverschraubung M32 x 1,5 grau mit Gegenmutter aus Kunststoff
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Kabelverschraubung M32 x 1,5 schwarz mit Gegenmutter aus Kunststoff
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Kabelverschraubung M40 x 1,5 grau mit Gegenmutter aus Kunststoff
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Kabelverschraubung M50 x 1,5 schwarz mit Gegenmutter aus Kunststoff
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Kabelverschraubung M63 x 1,5 Kunststoff Grau mit Gegenmutter IP67
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Fragen & Antworten

Eine Kabelverschraubung ist ein Verbindungselement, das Kabel sicher und dicht durch Gehäuseöffnungen führt. Sie erfüllt zwei zentrale Aufgaben: Zugentlastung (das Kabel kann nicht herausrutschen) und Abdichtung gegen Staub, Feuchtigkeit und Schmutz.

PG (Panzergewinde nach DIN 40430) ist der alte deutsche Standard mit uneinheitlichen Gewindesteigungen. M (metrisch nach DIN EN 60423) ist der aktuelle europäische Standard mit einheitlicher 1,5mm Steigung. Wichtig: Die Gewinde sind NICHT austauschbar, auch wenn die Masse ähnlich erscheinen!

Der Klemmbereich gibt an, welche Kabeldurchmesser die Verschraubung sicher greifen und abdichten kann. Wählen Sie die Größe so, dass Ihr Kabel im mittleren Bereich liegt. Beispiel: Ein NYM-J 3x1,5mm2 hat ca. 8mm Außendurchmesser - ideal ist eine M16 (Klemmbereich 4,5-10mm) oder M20 (Klemmbereich 6-12mm).

Grösse

Klemmbereich

Bohrung

Typische Kabel

M12

3-6,5 mm

12,5 mm

Sensorleitungen, dünne Steuerkabel, Signalkabel

M16

4,5-10 mm

16,5 mm

NYM-J 3x1,5mm2 (ca. 8mm), dünne Netzwerkkabel

M20

6-12 mm

20,5 mm

NYM-J 5x1,5mm2, 3x2,5mm2 (ca. 10-11mm)

M25

9-17 mm

25,5 mm

NYM-J 5x2,5mm2, kleinere Energiekabel (ca. 13mm)

M32

11-21 mm

32,5 mm

NYY-J 5x4mm2, größere Steuerrkabel

M40

19-28 mm

40,5 mm

Dicke Energiekabel, NYY-J 5x10mm2

M50

27-35 mm

50,5 mm

Hauptzuleitungen, NYY-J 5x16mm2

M63

34-45 mm

63,5 mm

Sehr dicke Hauptzuleitungen, Industriekabel


Der Klemmbereich beschreibt, bei welchen Kabeldurchmessern die Zugentlastung funktioniert. Der Dichtbereich (oft etwas enger) definiert, bei welchen Durchmessern die volle IP-Schutzart erreicht wird. Für Außenanwendungen sollte das Kabel im Dichtbereich liegen, nicht nur im Klemmbereich!

Für die Ersatzbeschaffung bei Altanlagen. Millionen von Maschinen, Schaltschränken und Gehäuse aus den 70er bis 90er Jahren haben PG-Gewinde. Diese Geräte funktionieren oft noch einwandfrei - nur wenn eine Verschraubung defekt ist, braucht man Ersatz. Ein kompletter Gehäuseaustausch wäre unverhältnismäßig teuer.

Der IP-Code (Ingress Protection) gibt an, wie gut eine Verschraubung gegen Staub (1. Ziffer) und Wasser (2. Ziffer) geschützt ist. IP65 = strahlwasserfest, IP67 = kurzfristig untertauchbar (30 Min. bei 1m), IP68 = dauerhaft wasserdicht (oft bis 4m und mehr). Die IP-Schutzart gilt nur bei korrekt montiertem Kabel im Dichtbereich!


IP-Code

Wasserschutz

Prüfbedingung

Typische Anwendung

IP65

Strahlwasser

Wasserstrahl aus jeder Richtung (12,5 l/min)

Außenbereich allgemein, Industriehallen

IP66

Starkes Strahlwasser

Wasserstrahl 100 l/min aus jeder Richtung

Marine, Hochdruckreinigungsbereiche

IP67

Zeitweiliges Untertauchen

30 Minuten bei 1 Meter Wassertiefe

Bodeneinbau, Teichnähe, Überschwemmung

IP68

Dauerhaftes Untertauchen

Herstellerangabe (oft bis 4m und mehr)

Unterwasser, Pools, Erdverlegung

IP69K

Hochdruck-Dampfstrahl

80 Grad, 80-100 bar Druck

Lebensmittelindustrie, Fahrzeugwaschanlage


Ja! Nach DIN EN 60529 und den VDE-Vorschriften müssen alle Öffnungen eines Gehäuses so verschlossen sein, dass die angegebene Schutzart erhalten bleibt. Eine offene oder nicht belegte Kabelverschraubung macht die gesamte IP-Schutzart des Gehäuses zunichte.

Für 90% aller Heimwerker-Anwendungen reicht hochwertiger Kunststoff (Polyamid PA66) völlig aus. Er ist kostengünstig, korrosionsfrei und leicht. Metall (Messing vernickelt oder Edelstahl) bietet höhere mechanische Festigkeit, EMV-Schirmung und Temperaturbeständigkeit - ist aber teurer und bei falscher Wahl korrosionsanfällig.

Messing ist erforderlich bei: EMV-Anforderungen (Schirmung geschirmter Kabel), hoher mechanischer Belastung (Vibrationen, häufiger Kabelwechsel), erhöhten Temperaturen (über 80 Grad Celsius), wenn Normen es vorschreiben (bestimmte Maschinen-Richtlinien), oder bei Brandschutzanforderungen (metallene Bauteile).

EMV-Kabelverschraubungen stellen eine 360-Grad-Schirmkontaktierung her - der Kabelschirm wird rundherum mit dem Gehäuse verbunden. Das ist nötig bei geschirmten Kabeln in störungsempfindlichen Anwendungen wie SPS-Steuerungen, Frequenzumrichtern, Medizintechnik oder Automatisierungsanlagen. Für normale Hausinstallationen sind sie NICHT erforderlich.

IP68 bedeutet wasserdicht, aber NICHT zwingend luftdicht! Die IP-Prüfung testet Wasserdruck, nicht Gasdichtigkeit. Für echte Luftdichtigkeit gibt es Speziallösungen: Druckausgleichselemente (DAE), Vergussmasse/Gel, oder spezielle druckdichte Verschraubungen mit Mehrfach-O-Ring-Abdichtung.

Teilbare Kabelverschraubungen bestehen aus zwei Hälften und können um ein bereits konfektioniertes Kabel (mit Stecker) montiert werden, ohne den Stecker abschneiden zu müssen. Ideal für Nachrüstungen, Service-freundliche Installationen und Kabel mit grossen Steckern (RJ45, USB, etc.). Nachteil: Meist nur IP65/IP66 und geringere Zugentlastung.

Zugentlastung verhindert, dass Zugkräfte am Kabel auf die elektrischen Verbindungen im Geräteinneren übertragen werden. Ohne Zugentlastung können sich Klemmen lösen, Adern brechen oder Kurzschlüsse entstehen - im schlimmsten Fall droht Kabelbrand. Nach EN 62444 muss eine Kabelverschraubung je nach Größe 20 bis über 200 Newton Zugkraft aushalten.

Abhängig von Größe und Material: Kunststoff M20 ca. 4 Nm, Messing M20 ca. 10 Nm. Praktische Faustregel ohne Drehmomentschlüssel: Handfest anziehen, dann mit Gabelschlüssel ca. eine Vierteldrehung nachziehen. Zu locker = keine Dichtigkeit und Zugentlastung; zu fest = Kabelmantel beschädigt oder Verschraubung bricht.


Empfohlene Anzugsdrehmomente:

Grösse

Kunststoff (Nm)

Messing (Nm)

M12

1,5

8

M16

3,0

10

M20

4,0

10

M25

6,0

15

M32

8,0

20

M40

10,0

25

M50

12,0

30

M63

15,0

35


Die Überwurfmutter zeigt nach außen (zur Kabelseite). Der längere Gewindeteil wird von AUSSEN durch die Gehäusewand gesteckt und mit Gegenmutter von INNEN gesichert. Verkehrter Einbau kann die IP-Schutzart beeinträchtigen und erschwert das Nachziehen.

Mit Standard-Verschraubungen: NEIN. Weder Zugentlastung noch Dichtigkeit sind gewährleistet, wenn mehrere Kabel gleichzeitig geklemmt werden. Es gibt aber spezielle Mehrfach-Kabelverschraubungen mit austauschbaren Dichteinsätzen, die genau dafür konstruiert sind.

Weder Zugentlastung noch Dichtigkeit sind gegeben! Der Klemmring greift nicht, der Dichtring schließt nicht, das Kabel rutscht bei Belastung durch, und Wasser/Staub dringt ein. Lösung: Passende Größe wählen oder Reduziereinsätze verwenden.

Für Mikro-Wechselrichter (Hoymiles, Deye etc.): M16 oder M20 in IP67/IP68 für das AC-Ausgangskabel (typisch 6-10mm Durchmesser). Die DC-Seite (Solarkabel) hat meist MC4-Stecker und braucht keine Verschraubungen. Bei Durchführungen durch die Hauswand: IP68 wählen.

Für 11kW-Wallboxen (3x16A) mit 5x4mm2-Zuleitung: M25 (Klemmbereich 9-17mm). Für 22kW-Wallboxen (3x32A) mit 5x6mm2-Zuleitung: M32. Bei Außenmontage (Carport, freistehend): Mindestens IP65, besser IP67/IP68. Kabeleinführung immer von unten oder seitlich, nie von oben!


Typische Kabelquerschnitte und passende Verschraubungen:

Wallbox-Leistung

Absicherung

Typisches Kabel

Aussen-Durchmesser

Verschraubung

11 kW

3x16 A

NYM-J 5x4 mm2

ca. 14-16 mm

M25

22 kW

3x32 A

NYY-J 5x6 mm2

ca. 18-20 mm

M32

22 kW

3x32 A

NYM-J 5x6 mm2

ca. 16-18 mm

M25 oder M32


Für Gartenhaus-Zuleitung (NYM-J 3x1,5 oder 5x2,5mm2): M16 bis M25 in IP65/IP67. Für Erdverlegung und Abzweigungen im Boden: IP68. Für Bodeneinbauleuchten: IP67/IP68 je nach Einbautiefe. Faustregel: Lieber eine IP-Stufe höher wählen als nötig.

Mindestens IP68 - bei Chlorwasser (Pool) zusätzlich auf korrosionsbeständiges Material achten! Messing ist bei Chlor ungeeignet (Korrosion). Empfehlung: Edelstahl V4A oder hochwertiger Kunststoff (PA66). Bei Gartenteich (Süßwasser) ist auch Messing möglich.

Ja, aber mit Spezial-Durchführungen oder Anpassungen. Standard-Verschraubungen brauchen eine plane Auflagefläche für die Dichtung - Trapezbleche sind gewellt. Lösungen: Dachdurchführungs-Sets mit Ausgleichsplatte, flexible Dichtringe, oder Kabelführung im Kanal an der Dachunterseite.

Für konfektioniertes Kabel mit Stecker: Teilbare Verschraubung M20 oder M25 - der RJ45-Stecker hat ca. 12-14mm Durchmesser (mit Knickschutz). Bessere Alternative: Kabel ohne Stecker durchführen und innen neu auflegen. Professionellste Lösung: Keystone-Dose außen montieren.

Systematische Prüfung: 1) Liegt das Kabel im Dichtbereich (nicht nur Klemmbereich)? 2) Ist die Überwurfmutter fest genug? 3) Ist der Dichtring beschädigt oder verdreht? 4) Ist der Kabelmantel unbeschädigt (glatt, keine Rillen)? 5) Sitzt die Gegenmutter mit Dichtring fest am Gehäuse? Bei Billigverschraubungen: Durch Qualitätsprodukt ersetzen.

Oft ist NICHT die Verschraubung schuld! Hauptursachen:

1)    Kondenswasser durch Temperaturschwankungen (warm/kalt-Zyklus).

2)    Feuchtigkeit "wandert" entlang des Kabels durch die Isolierung (Kapillareffekt).

3)    Montagefehler (zu dünnes Kabel, nicht richtig angezogen).

4)    Defekte Dichtung am Gehäusedeckel.

Als Notlösung JA, aber NICHT normgerecht und NICHT empfehlenswert! Silikon kann temporär die Dichtigkeit verbessern, löst aber keine Zugentlastungsprobleme, macht Wartung schwierig, altert und reißt mit der Zeit, und ist versicherungstechnisch problematisch. Bessere Alternativen: Richtige Grösse, Reduziereinsätze, oder 2K-Vergussmasse.

Hauptursachen:

1)    Zu festes Anziehen (nur handfest plus ca. 1/4 Drehung!).

2)    UV-Alterung bei Billig-Kunststoff im Außenbereich.

3)    Starke Temperaturschwankungen (ständiges Ausdehnen/Schrumpfen).

4)    Minderwertiges Material (dünne Wandstärken, schlechte Kunststoffmischung). Lösung bei wiederkehrenden Problemen: Messing-Gegenmuttern verwenden.

Gewindegröße ermitteln (Gewinde-Außendurchmesser messen oder alte Verschraubung zum Händler mitnehmen) und beim Fachhändler bestellen. PG-Verschraubungen sind weiterhin erhältlich (z.B. bei Intratec). Alternativ: Adapter PG->M oder Gewinde nachschneiden lassen.


PG-Grösse

Gewinde-Außendurchmesser

Ähnlicher Klemmbereich wie

PG7

12,5 mm

M12 (NICHT kompatibel!)

PG9

15,2 mm

M16

PG11

18,6 mm

M20

PG13,5

20,4 mm

M20

PG16

22,5 mm

M25

PG21

28,3 mm

M32

PG29

37,0 mm

M40

PG36

47,0 mm

M50

PG48

59,3 mm

M63


Kunststoff M20 IP68: ca. 0,30-1,00 Euro pro Stück. Messing vernickelt M20: ca. 1,50-4,00 Euro. Bei Preisen unter 0,10 Euro skeptisch sein. Qualität hat ihren Preis, aber überteuerte Markenprodukte sind für Standardanwendungen oft nicht nötig. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis liegt im mittleren Segment.

Die wichtigsten Normen: DIN EN 62444 (Kabelverschraubungen allgemein), DIN EN 60529 (IP-Schutzarten), DIN EN 60423 (metrische Gewinde). Bei Kauf auf CE-Kennzeichnung achten - zusätzliche Prüfzeichen (VDE, KEMA-KEUR, ENEC) sind ein Qualitätsmerkmal, aber nicht Pflicht.

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Kabelverschraubungen zur Fixierung von Kabeln in Gehäusen

Für die smarte, unauffällige und vor allem sichere sowie abgedichtete Kabelführung nach DIN VDE sind Verbindungen von Kabeln und Abzweigdosen, Sicherungskästen und anderweitige Leergehäuse oder Kommunikationsverteiler unerlässlich. Und immer dann, wenn ein Kabel abgedichtet in ein Gehäuse eingeführt werden soll, um es etwa mit dem Inneren eines Sicherungskastens oder Schaltschranks zu verbinden, muss es zuverlässig fixiert werden.

Genau dann kommen die verschiedenen Arten von Kabelverschraubungen zum Einsatz. Die DIN EN 62444 ist dabei die normative Grundlage für ihre Konstruktion und Abmessungen.

Für nahezu alle Anwendungsbereiche in Privathaushalten sind die metrischen Kabelverschraubungen (M-Nenngrößen) aus Kunststoff ausreichend. Im industriellen Bereich wird immer häufiger auf Messing- und Edelstahl-Verschraubungen zurückgegriffen.

Ihre Aufgabe ist einerseits der Schutz der Leitungen durch Zugentlastung an neuralgischen Punkten, wie der Verbindung an der Kontaktstelle des Inneren eines Gehäuses und des Kabels. So kann sich das Kabel nicht aus der Verschraubung lösen und auch nicht versehentlich herausgezogen werden. Andererseits schützen sie auch das Innere des Gehäuses, indem sie verhindern, dass an der Kontaktstelle schädliche Umwelteinflüsse wie Staub oder Feuchtigkeit eindringen können.

Insbesondere in der Industrie müssen Kabelverschraubungen neben der Energieversorgung auch eine zuverlässige Datenübertragung sicherstellen. Es ist also entscheidend, dass sie etwa Netzwerkkabel an der Verbindungsstelle zwischen Kabel und Gehäuse zuverlässig vor Datenverlust durch elektromagnetische Strahlung schützen. Hierfür werden sogenannte EMV Kabelverschraubungen eingesetzt.

Allgemein sind Kabel sowohl in Privathaushalten als auch Industriebetrieben bzw. Produktionsanlagen das Herzstück. Sie gewährleisten letztendlich die Verbindung zwischen Maschinen, Steuergeräten und Gehäusen wie Schaltschränken und Sicherungskästen. Besser als der Begriff „Herzstück“ passt deshalb vielleicht noch „Nervensystem“ für jeden Betrieb, jeder Wohnung und jedes Haus.

Viele Sicherungskästen und Abzweigdosen verfügen deshalb über Vorprägungen für die Bohrung und Platzierung von Kabelverschraubungen. So zum Beispiel auch unsere Feuchtraumverteiler, die über Vorprägungen für M20, M25, M32 und M40 Kabelverschraubungen verfügen. Denn speziell in Feuchträumen wie Keller, Badezimmern und Garten ist es entscheidend, dass die Kabeleinführung nicht nur durch eine Zugentlastung abgesichert wird, sondern auch absolut wasserdicht ist. Eine beliebige Bohrung birgt hier einige Gefahren, denen Vorprägungen vorbeugen. Ist keine Vorprägung vorhanden, wie etwa bei unseren Aufputzverteilern, kann prinzipiell an beliebiger Stelle der Bohrer eingesetzt werden, um ein Loch für die Durchführung des Kabels und die Verbindung mit einer Kontaktstelle zu bohren.

 

Die Auswahl der richtigen Kabelverschraubung

Es gibt viele verschiedene Arten von Kabelverschraubungen. Bei der Auswahl einer Kabelverschraubung sollten Sie Faktoren wie Material, Gewinde, Dichtung, Betriebstemperatur, IP Schutzart, EMV-Abschirmung, Zugentlastung und Kabelbeschaffenheit berücksichtigen. Kabelverschraubungen dienen dazu, Kabeldurchgänge abzudichten und Kabel mechanisch zu fixieren. Metrische Verschraubungen (M12, M16, ...) bieten Vorteile gegenüber PG-Verschraubungen (PG9, PG11, ...), wie eine größere Abdeckung von Kabeldurchmessern. Reduzierte Verschraubungen ermöglichen das Fixieren dünnerer Kabel. Standardverschraubungen können mehrere Kabel gleichzeitig führen, was Platz spart. Die meisten unserer Verschraubungen werden mit Befestigungsmuttern (Gegenmutter) geliefert.

Metrische Kabelverschraubungen oder PG?

Die weltweit standardisierten metrischen Kabelverschraubungen ersetzen die alten PG Verschraubungen (PG=Panzergewinde / Stahlpanzerrohrgewinde). Letztere sind laut DIN EN 62444 für neue Anlagen nämlich nur noch unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen und primär nur noch als Reparaturmaterial für alte Industrieanlagen erhältlich, und zwar von PG 7 bis PG 48.

Erkennbar sind metrische Kabelverschraubungen an der Kennzeichnung (Nenngröße) im Produktnamen (M8, M10, M12 usw.). Dabei steht die Zahl für den Außendurchmesser (Ø in mm) der Verschraubung. Welche Kabelverschraubung für welchen Kabeldurchmesser geeignet ist, entnimmt man, in standardisierten Tabellen, dem sogenannten Klemmbereich.

Nenngröße Geeignet für Klemmbereich (Kabeldurchmesser) Außendurchmesser
M12 3mm bis 6,5mm Ø 12mm
M16 5mm bis 10mm Ø 16mm
M20 10mm bis 14mm Ø 20mm
M25 11mm bis 16mm Ø 25mm
M32 14mm bis 21mm Ø 32mm
M40 19mm bis 28mm Ø 40mm
M50 27mm bis 35mm Ø 50mm
M63 34mm bis 45mm Ø 63mm

Der offensichtlichste Vorteil gegenüber PG-Verschraubungen liegt in den genormten metrischen ISO Gewinden. Sie ermöglichen auch bei komplizierteren Verbindungen eine sichere Fixierung und Zugentlastung, sowie eine Abdichtung entsprechend der IP Schutzart.

Da aus den zehn alten PG-Größen lediglich acht neue metrische Größen wurden, ist eine Eins-zu-Eins-Zuordnung von alten und neuen Nenngrößen nicht möglich. Die folgende Tabelle soll bei der Auswahl unterstützen, falls Sie von einer PG- auf eine M-Verschraubung wechseln möchten oder müssen.

Alte PG-Größe (DIN 40430) Neue Metrische Größe (DIN EN 62444)
PG 7 M12
PG 9 M16
PG 11 M20
PG 13,5 & PG 16 M25
PG 21 & PG 29 M32
PG 36 M40
PG 42 M50
PG 48 M63

Die beiden Tabellen beziehen sich vor allem auf die heute primär verbauten metrischen Gewindegrößen von Kabelverschraubungen, also M12 bis M63, welche fast alle über eine Gewindesteigung von 1,5mm verfügen.

Kleinere Gewindesteigungen finden sich lediglich bei Nenngrößen <M12 (0,75mm bei M6, 1mm bei M8 und M10)

Größere Gewindesteigungen (2mm) finden sich entsprechend bei Nenngrößen >M63 (M72, M80, M90, M105 und M110) und seltenen Zwischengrößen wie M30, M36, M45 und M56. 

Nenngrößen zwischen M72 und M110 sind ausschließlich in Messing und Edelstahl erhältlich, da ein Kunststoffgewinde in dieser Größe nicht mehr stabil genug ist. Alle unsere Kabelverschraubungen, ob Messing oder Kunststoff, werden mit Gegenmutter geliefert. 

 

Material der Kabelverschraubung & Dichtung

Kabelverschraubungen für Einzeleinführungen bestehen aus Kunststoff, Messing oder Edelstahl. Dichtungen sind meist aus Silikon, Gel oder verschiedenen Kautschuk-Arten gefertigt.

So verfügen unsere Messing-Kabelverschraubungen zum Beispiel über eine Dichtung aus Neoprenkautschuk (EPDM).

Die Kabelverschraubungen aus Kunststoff werden mit Gummi abgedichtet.

 

Kabelverschraubungen aus Messing

Vernickelte Kabelverschraubungen aus Messing werden vor allem in Umgebungen eingesetzt, die hoher chemischer und/oder mechanischer Beanspruchung ausgesetzt sind, also vor allem im industriellen Umfeld. Zudem schirmen sie Datenkabel besser gegenüber elektromagnetischer Strahlung ab, sind aber nicht standardmäßig als vollwertige EMV-Verschraubung einsetzbar. Auch in Bereichen mit sehr niedriger Betriebstemperatur sind sie geeignet, da sie sehr kältebeständig sind. Sie gewährleisten obendrein einen dauerhaften Biegeschutz. Kabelverschraubungen aus Messing gehören zur Kategorie der Metall-Kabelverschraubungen.

Diese Legierung besteht hauptsächlich aus Kupfer und Zink (CuZnX), wobei der Zinkanteil bis zu 40 % betragen kann. Es ist auch möglich, andere Metalle in geringen Mengen hinzuzufügen. Messing zeichnet sich durch seine chemische Beständigkeit und ausgezeichnete mechanische Festigkeit aus, weshalb es bei der Produktion von Kabelverschraubungen häufig verwendet wird. Unsere Messing-Kabelverschraubungen werden mit einer zusätzlichen Nickelschicht überzogen.

Nickel, ebenfalls ein Metall, ist korrosionsbeständig und abriebfest, wodurch der Messingkörper vor verschiedenen Umwelteinflüssen geschützt wird und seine Funktionsfähigkeit erhalten bleibt. Die korrosionsschützende Wirkung wird durch Bestehen des Salzsprühnebeltests gemäß DIN EN ISO 9227 bestätigt und verfügen über die Schutzart IP67 (staubdicht und wasserdicht).

 

Wann werden Kabelverschraubungen aus Messing eingesetzt?

Die Auswahl einer Kabelverschraubung hängt nicht ausschließlich vom Material ab, sondern auch von der verwendeten Leitung, der Einsatzumgebung und den geforderten Eigenschaften. An Geräten oder Maschinen können sowohl Kunststoff- als auch Messing-Kabelverschraubungen vorkommen. Messing-Kabelverschraubungen sollten insbesondere bei hoher chemischer und mechanischer Belastung in Betracht gezogen werden, wobei Edelstahl-Kabelverschraubungen noch widerstandsfähiger sind.

Typische Anwendungsgebiete sind:

  • Windenergie
  • Landwirtschaft
  • Gebäudetechnik, zum Beispiel Sanitäranlagen und Abwassersysteme
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Schienenfahrzeuge (EN 45545-2) aufgrund der Flammenwidrigkeit

Vorteile von Kabelverschraubungen aus Messing und Metall:

  • Biegeschutz
  • Resistent gegenüber niedrigen Temperaturen und hohen Temperaturen (-20°C bis +100°C)
  • Widerstandsfähig gegenüber Säure und Chlor
  • Geeignet für hohe mechanische Belastungen
  • Größere Nenngrößen als M63 sind nur als Messing oder Edelstahl Verschraubung erhältlich
  • Schutzart IP67 (wasser- und staubdicht)

 

Und wann Kabelverschraubungen aus Kunststoff?

Unsere Kunststoff-Kabelverschraubungen werden aus Polyamid hergestellt, einem Polymer mit hervorragender mechanischer Festigkeit und solider Beständigkeit gegenüber mineralölbasierten Ölen. Kunststoffe sind kostengünstiger und leichter als Metalle, weshalb sie in zahlreichen Anwendungen eingesetzt werden, beispielsweise im Industriebereich an Schaltschränken und Produktionsanlagen, bei der Gebäudeinstallation, im Schiffsbau und im Schienenverkehr, in Photovoltaik- oder Windkraftanlagen sowie in explosionsgefährdeten Bereichen (nur mit ATEX-Zertifizierung). Für den Bedarf an mechanisch beständigen oder elektromagnetisch verträglichen Kabelverschraubungen empfehlen wir unsere Messing- und Edelstahlkabelverschraubungen.

Vorteile von Kabelverschraubungen aus Kunststoff:

  • Sehr zuverlässiger Vibrationsschutz
  • Eine große Breite an Klemmbereichen
  • Kostengünstig
  • Spiral Kabelverschraubungen aus Kunststoff sind besonders für flexible Kabel geeignet, die häufig bewegt werden
  • Schutzart IP67 (wasser- und staubdicht)
  • Temperaturbeständigkeit: -20°C bis +80°C

 

Welche IP Schutzart?

Sämtliche Kabelverschraubungen in unserem Shop verfügen über die Schutzart IP67 und sind somit staub- und wasserdicht (bei temporärem Untertauchen) und für die meisten Anwendungen in Privathaushalten und Industrie geeignet. Höhere Schutzarten wie IP68 und IP69 werden primär für Anwendungen benötigt, bei denen das Gehäuse, in welches das Kabel eingeführt werden soll, sich permanent unter Wasser befindet, etwa bei einer wasserdichten Abzweigdose in einem Teich.

 

Was bedeutet die IP Schutzart?

Jede IP Schutzart setzt sich aus zwei Zahlen zusammen. Die erste Zahl (1-6) beschreibt die Abdichtung gegenüber Partikeln und Berührung, die zweite Ziffer beschreibt die Resistenz gegenüber Feuchtigkeit und eindringendes Wasser, bis hin zur vollständigen Wasserdichtigkeit.

 Erste Ziffer

Zahl Beschreibung
0 Kein Schutz vor Berührung und Fremdkörpern
1 Geschützt vor großflächiger Berührung, etwa mit dem Handrücken, und vor großen Festkörpern (≥ 50 mm Durchmesser)
2 Geschützt gegen Berührungen mit den Fingern und festen Fremdkörpern mit einem Durchmesser von ≥ 12mm
3 Geschützt vor Berührungen mit Werkzeugen und Drähten mit einem Durchmesser, sowie vor kleinen Fremdkörpern ≥ 2,5mm
4 Geschützt vor Berührung mit Werkzeugen und Drähten, sowie vor kornförmigen Fremdkörpern ≥ 1mm
5K / 5 Vollständiger Berührungsschutz und Schutz vor großen Mengen Staub (staubgeschützt)
6k / 6 Vollständiger Berührungsschutz und vollständiger Schutz vor Staub (staubdicht)

 

Zweite Ziffer

Zahl Beschreibung
0 Kein Schutz vor Wasser
1 Schutz vor Tropfwasser (senkrecht fallend)
2 Geschützt vor schräg fallendem Tropfwasser (bis 15 Grad)
3 Geschützt vor Sprühwasser bis 60 Grad gegen die Senkrechte
4 Geschützt vor Spritzwasser von allen Seiten
4K Geschützt vor Spritzwasser von allen Seiten mit erhöhtem Druck
5 Geschützt vor Strahlwasser aus beliebigem Winkel
6 Schutz vor starkem Strahlwasser
6K Geschützt vor starkem Strahlwasser mit hohem Druck
7 Geschützt vor temporärem Untertauchen
8 Geschützt vor andauerndem Untertauchen
9 Geschützt vor Wasser im Rahmen der Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung in der Landwirtschaft
9K Geschützt vor Wasser im Rahmen der Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung von Straßenfahrzeugen

 

Tipps zur Auswahl & Installation der richtigen Kabelverschraubung:

  • Bevorzugt sollte bei der Wahl der Kabelverschraubung das Material des Gehäuses berücksichtigt werden, in dem sie eingesetzt wird.
  • Bei aggressiven Umgebungen, in denen Säuren, Chlor oder andere aggressive Mittel verwendet werden, sollten Verschraubungen aus Messing vermieden werden. Hier sind Edelstahlverschraubungen oft eine gute Wahl.
  • Für den Einsatz bei extremen Temperaturen, wie beispielsweise in der Lebensmittel- oder chemischen Industrie, sollten spezielle Kabelverschraubungen verwendet werden, die aufgrund ihrer Temperaturbeständigkeit für solche Bedingungen ausgelegt sind.
  • Es ist wichtig, dass die Kabelverschraubungen korrekt installiert werden. Vor der Installation sollten die Kabeldurchführung und die Verschraubung auf die richtige Größe geprüft werden.
  • Es sollte darauf geachtet werden, dass die Dichtung korrekt eingesetzt ist, um eine ordnungsgemäße Abdichtung zu gewährleisten.
  • Bei der Installation sollte auch darauf geachtet werden, dass die Verschraubung nicht zu fest angezogen wird, da dies zu Beschädigungen an den Kabeln oder am Gehäuse führen kann.
  • Bei der Installation von Metallverschraubungen in Kunststoffgehäusen ist es wichtig, eine spezielle Unterlagscheibe zu verwenden, um eine unzulässige Berührungsspannung zu vermeiden.
  • Für den Fall, dass eine Kabelverschraubung in einem Bereich mit Säurebelastung verwendet wird, ist der Einsatz von Messing- oder Edelstahlverschraubungen empfehlenswert.

Loch für die Kabeleinführung in Gehäuse bohren

  1. Bestimmen Sie die Größe des Kabels, das in den Verteilerkasten eingeführt werden soll.
  2. Wählen Sie eine geeignete Kabelverschraubung entsprechend der Größe des Kabels aus.
  3. Markieren Sie die Stelle, an der das Loch gebohrt werden soll, um das Kabel einzuführen.
  4. Bohren Sie das Loch mit einem Bohrer in der Größe der Kabelverschraubung.
  5. Entfernen Sie die scharfen Kanten und Unebenheiten des Lochs.
  6. Schrauben Sie die Kabelverschraubung in das Loch, so dass sie fest sitzt.
  7. Führen Sie das Kabel durch die Kabelverschraubung ein und ziehen Sie es fest an.
  8. Wenn notwendig, verwenden Sie eine Zugentlastung, um das Kabel zu sichern.
  9. Wiederholen Sie die Schritte 1-8 für jedes Kabel, das in den Verteilerkasten eingeführt werden soll.

Hinweis: Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Kabelverschraubung richtig sitzt und das Kabel ausreichend fixiert ist, damit der Verteilerkasten bzw. die Stromverteilung ordnungsgemäßg und sicher funktioniert und die Kabelverschraubung auch den vollwertigen Schutz, gemäß ihrer IP Schutzart, bieten kann. 

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