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Aufputzverteiler IP40

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Aufputz Kleinverteiler 1-reihig Aufputz 8TE IP40 weiße Tür
16,95 €*

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Sicherungskasten Aufputz 1-reihig 8TE IP40 transparente Tür
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Sicherungskasten Aufputz Kleinverteiler 1-reihig 12TE IP40 weiße Tür
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Verteilerkasten Aufputz 1-reihig 12TE IP40 transparente Tür
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Sicherungskasten Verteiler Unterverteilung 1-reihig Aufputz 18TE IP40 weiße Tür
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Aufputz Kleinverteiler 1-reihig 18TE IP40 transparente Tür
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Verteilerkasten Aufputz 2-reihig 24TE IP40 weiße Tür
26,95 €*

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Sicherungskasten Aufputz 2-reihig 24TE IP40 transparente Tür
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Sicherungskasten Verteiler Aufputz 3-reihig IP40 36 Module weiße Tür
34,50 €*

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Aufputzverteiler 3-reihig IP40 36 Module transparente Tür
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Aufputzverteiler 4-reihig IP40 48TE mit weißer Tür
42,95 €*

Sofort lieferbar, Lieferzeit 1-2 Tage

Verteilerkasten Aufputz weiß 4-reihig 48TE transparente Tür
42,95 €*

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Verteilerkasten Aufputz 1-reihig 24TE IP40 weiße Tür
25,15 €*

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Verteilerkasten Aufputz 1-reihig 24TE IP40 transparente Tür
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Aufputz Verteiler 2-reihig für 36 Module IP40 weiße Tür
29,95 €*

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Sicherungskasten Aufputz 2-reihig für 36 Module IP40 transparente Tür
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Verteilerkasten Aufputz 3-reihig für 54 Module IP40 weiße Tür
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ALPHA Aufputz Verteiler 1-reihig 12TE IP40 mit weißer Tür
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ALPHA Aufputz Kleinverteiler 2-reihig 24TE IP40 mit weißer Tür
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ALPHA Aufputz Kleinverteiler 3-reihig IP40 36 Module mit weißer Tür
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ALPHA Unterverteilung Aufputz 3-reihig IP40 36 Module transparente Tür
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Fragen & Antworten

Die kurze Antwort: In einer trockenen, geschlossenen Garage reicht IP40 völlig aus. Bei feuchten Garagen, offenen Carports oder wenn du auch mal das Auto drin wäschst, nimm lieber IP65.

Die ausführliche Erklärung: Okay, das mit den IP-Schutzarten ist echt verwirrend, ich weiß. Die erste Zahl (4 oder 6) sagt was über den Schutz gegen Fremdkörper aus, die zweite (0 oder 5) über den Wasserschutz.

IP40 bedeutet: Geschützt gegen Fremdkörper >1mm, aber KEIN Wasserschutz. Das reicht für normale, trockene Innenräume wie deine beheizte Garage oder den Hobbykeller.

IP65 ist der Outdoor-Champion: Komplett staubdicht und geschützt gegen Strahlwasser aus allen Richtungen. Den brauchst du, wenn's mal feucht werden kann - also in der Waschküche, im Außenbereich, in der feuchten Garage oder wenn du befürchtest, dass mal Kondenswasser entstehen könnte.

Wichtiger Hinweis aus der Praxis: Viele denken "ach, ist ja nur die Garage" und nehmen IP40. Aber bedenke: Im Winter kann sich Kondenswasser bilden, besonders wenn du mit dem nassen Auto reinfährst. Und wenn du später mal ne Wallbox installierst, wird der Elektriker dich fragen, warum da nur IP40 hängt. Für die paar Euro Aufpreis würde ich in Grenzfällen immer zu IP65 greifen.

Unsere Lösung von Intratec: Bei uns kriegst du für beide Fälle das Richtige: Die IP40-Aufputzverteiler sind aus robustem ABS-Kunststoff für drinnen, die IP65-Modelle, also unsere Feuchtraumverteiler aus ASA - das ist UV-beständig und hält auch mal Minusgrade aus. Beide haben übrigens die transparente Tür, damit du siehst, ob alles okay ist, ohne aufmachen zu müssen. Praktisch, oder?

Die ehrliche Antwort: Montieren ja, anschließen nein. Es sei denn, Sie sind Elektriker oder eine "elektrotechnisch unterwiesene Person".

Was Sie dürfen und was nicht: Lassen Sie uns das mal klarstellen, weil hier echt viel Halbwissen rumgeistert.

Sie dürfen:

·         Den Kasten an die Wand schrauben

·         Kabel durchführen und ordnen

·         Hutschienen einsetzen

·         Automaten und FI-Schalter auf die Hutschiene klicken

·         Die Verdrahtung vorbereiten (aber nicht anschließen!)

Was Sie ohne entsprechende Berechtigung/Ausbildung nicht dürfen:

·         Arbeiten am Hausanschlusskasten

·         Anschluss an die Stromversorgung

·         Verdrahtung unter Spannung

·         Inbetriebnahme der Anlage

Der Trick aus der Praxis: Viele Heimwerker bereiten alles vor - Kasten montiert, Automaten drauf, Kabel eingezogen und beschriftet. Dann kommt der Elektriker nur noch zum Anschließen und Abnehmen. Das spart Arbeitszeit und damit Geld. ABER: Sprechen Sie das vorher mit dem Elektriker ab, da sie am Ende auch für Ihre Vorarbeit haftbar gemacht werden, wenn sie diese übernehmen und finalisieren.

Rechtliche Konsequenzen bei Eigenanschluss: Sorry, aber da müssen wir sehr deutlich werden: Wenn Sie die Elektronik selbst anschließen und etwas passiert, auch erst Monate oder Jahre später, zahlt keine Versicherung. Brandschaden? Pech gehabt. Personenschaden? Richtig teuer. Und die Kosten sind dabei noch das geringste Übel. Und wenn der Schornsteinfeger oder ein Gutachter das sieht, kann's richtig Ärger geben. Die 200-300€ für den Elektriker sind gut investiert – glauben Sie uns.

Die pragmatische Antwort: Bei Altbau-Renovierung ist Aufputz in 90% der Fälle die bessere Wahl. Klingt vielleicht nicht so schick, aber ist praktischer.

Warum Aufputz im Altbau meist sinnvoller ist:

Vorteile Aufputz:

·         Kein Wandaufstemmen nötig (Altbauwände sind oft Überraschungseier - Stahlträger, alter Putz, nicht eingehaltene Installationszonen bei der Kabelverlegung, Hohlräume)

·         Deutlich günstiger (keine Maurerarbeiten, kein Verputzen, kein Streichen)

·         Flexibel erweiterbar (einfach größeren Kasten montieren)

·         Bessere Kühlung der Komponenten (wichtig bei alten, oft überlasteten Netzen)

·         Einfacher Zugang für Wartung und Erweiterungen

Nachteile Aufputz:

·         Optisch auffälliger (wobei moderne Kästen echt okay aussehen)

·         Nimmt Platz im Raum weg (aber nur 10-15cm Tiefe)

·         Kann beschädigt werden (aber nur wenn jemand mit der Leiter dagegen knallt)

Der Unterputz-Mythos: Viele denken, Unterputz sei "professioneller". Quatsch! In Neubauten ja, da plant man das ein. Aber im Altbau? Da haben Sie oft:

·         5cm Putz, dann gleich Vollziegel (viel Spaß beim Stemmen)

·         Unebene Wände (Unterputzkasten wird schief)

·         Versteckte Leitungen (Wasserrohr angebohrt? Herzlichen Glückwunsch!)

·         Kosten von 500-1000€ nur fürs Einbauen

Praxis-Tipp für die Optik: Wenn Sie die Optik stört, hängen Sie ein Bild davor, bauen Sie einen kleinen Schrank drum herum, oder nehmen Sie einen Verteiler mit weißer Blende - die fallen kaum auf. Bei Intratec gibt's auch Aufputzverteiler die mit transparenter Tür, das sieht nicht nur modern aus, sondern man sieht auch gleich, wenn ein Automat rausgeflogen ist.

Wann Unterputz doch Sinn macht:

·         Bei Komplettsanierung mit neuen Wänden

·         Wenn sowieso neu verputzt wird

·         In repräsentativen Räumen (Eingangsbereich)

·         Bei Trockenbauwänden (da geht's einfach)

Die Faustformel: Pro Zimmer 2-3 Module + 30% Reserve für die Zukunft. Bei einem normalen EFH mit 120-150qm landest du bei 36-54 Modulen (genormte TE/Teilungseinheiten), also meist einem 3-reihigen oder sogar 4-reihigen Aufputzverteiler.

Die detaillierte Berechnung:

Basis-Ausstattung für Standard-EFH:

·         Hauptsicherung/Zähler: externe Anlage (nicht im Verteiler)

·         FI-Schutzschalter: 4 Module (2-4 Stück à 2 Module)

·         Licht-Stromkreise: 8-10 Module (1 pro Etage/Bereich)

·         Steckdosen-Stromkreise: 10-12 Module

·         Bad/Küche: 4-6 Module (separate Absicherung der Starkstromgeräte, also insbesondere Backofen und ggf. Durchlauferhitzer!)

·         Heizung: 2-3 Module

·         Große Verbraucher: 6-8 Module (Herd, Durchlauferhitzer)

·         Summe: 34-45 Module Grundbedarf

Zukunftsreserve einplanen (WICHTIG!):

·         Wallbox/E-Auto: 2-4 Module

·         Klimaanlage: 2-3 Module

·         Photovoltaik: 2-4 Module

·         Smart Home: 2-4 Module (je Smart-Home-Funktion!)

·         Sauna/Whirlpool: 3 Module

·         Reserve allgemein: 6-8 Module = Plus 20-30% Reserve!

Praxis-Beispiel Standard-EFH:

·         Erdgeschoss: 12 Module

·         Obergeschoss: 10 Module 

·         Keller/Technik: 8 Module

·         Außen/Garage: 4 Module

·         Reserve: 10-12 Module

·         = 44-46 Module = 3-reihiger Verteiler mit 54 Modulen

Kostenfalle vermeiden: Viele nehmen einen zu kleinen Verteiler um 50€ zu sparen. Dann kommt die Wallbox dazu, Smart Home, vielleicht eine Klimaanlage... Zack, Verteiler voll! Neuer Verteiler plus Elektriker zum Umbauen = 800€. Die 50€ mehr für einen größeren Kasten am Anfang tun nicht weh.

Intratec-Empfehlung: Unser 3-reihiger Aufputzverteiler mit 54 Modulen  (MKCAGH3X18-T) ist der Bestseller für EFH. Wenn Sie unsicher sind, nimm lieber den - leere Module kosten nichts, aber späterer Platzmangel ist teuer. Für kleine Wohnungen oder als Unterverteiler reicht oft der 2-reihige mit 24 Modulen .

Die ehrliche Rechnung: Für ein normales Einfamilienhaus bist du bei 600-1200€ für Material + 400-800€ für den Elektriker.

Komplette Kostenkalkulation (Beispiel 3-reihiger Verteiler):

Grundausstattung:

·         Aufputzverteiler 3-reihig (54 Module): 65-120€

·         FI-Schutzschalter 40A/30mA (3-4 Stück): 240-400€

·         Leitungsschutzschalter B16 (15 Stück): 150-225€

·         Leitungsschutzschalter B20/B25 (5 Stück): 60-100€

·         Klemmen, Brücken, Kämme: 80-150€

·         Beschriftung, Kleinkram: 30-50€ = Material gesamt: 625-1.045€

Zusätzliche Kosten die keiner einplant:

·         Anschlusskabel zum Zähler: 50-150€

·         Befestigungsmaterial (Schwerlastdübel): 10-20€

·         Kabelkanäle für saubere Verlegung: 30-60€

·         Fehlerstrom-Schutzschalter Typ A/F für moderne Geräte: +50€ pro Stück

Elektriker-Kosten:

·         Anfahrt: 50-80€

·         Montage und Anschluss: 4-6 Stunden à 60-80€ = 240-480€

·         Prüfung und Protokoll: 100-150€

·         Anmeldung beim Netzbetreiber: 50-100€ = Handwerker gesamt: 440-810€

Gesamtkosten realistisch: 1.200-2.000€

Spar-Tipps aus der Praxis:

1.      Material selbst im Intratec Online-Shop kaufen, insbesondere Sicherungen, FI-Schutzschalter und Gehäuse, ggf. WAGO-Steckklemmen und Zubehör wie Werkzeug (spart 20-30% Handwerkeraufschlag).

2.      Verteiler vormontieren lassen oder selbst vorbereiten

3.      Sammelbestellung mit Nachbarn (Mengenrabatt)

4.      Nicht an FI-Schaltern sparen! (Sicherheit > Ersparnis)

5.      Standardgrößen nehmen (Sondergrößen = Sonderpreise)

Die klare Zuordnung:

IP40 reicht für:

·         Wohnräume aller Art

·         Trockene Kellerräume

·         Beheizte Werkstätten

·         Dachböden (trocken, isoliert)

·         Abstellräume innen

·         Büros und Gewerberäume

IP65 ist Pflicht für:

·         Außenbereiche (Carport, Garten)

·         Feuchträume (Waschküche, Heizungskeller)

·         Garagen (besonders unbeheizt)

·         Werkstätten mit Nassbereich

·         Landwirtschaftliche Gebäude

·         Alle Orte mit möglicher Kondensation

Die Grenzfälle (hier wird's interessant):

Unbeheizte Garage: Theoretisch reicht IP40, ABER: Kondensation im Winter ist ein Thema. Fährst du mit nassem Auto rein? Dann IP65. Nur trockene Oldtimer-Garage? IP40 ist okay.

Dachboden: Ausgebauter, isolierter Dachboden = IP40. Ungenutzter Spitzboden = IP65 (Temperaturschwankungen!).

Keller: Trockener Partykeller = IP40. Heizungskeller, Waschküche = IP65. Altbaukeller (immer etwas feucht) = definitiv IP65!

Die 10€-Regel: Der Preisunterschied zwischen IP40 und IP65 bei gleicher Größe? Meist nur 10-20€. Wenn du auch nur 1% Zweifel hast - nimm IP65. Ersetzen Sie später einen durchfeuchteten IP40-Kasten, kostet das 500€+.

Material-Unterschied bei Intratec:

·         IP40: ABS-Kunststoff, grau, für Innenräume optimiert

·         IP65: ASA-Kunststoff, doppelwandig, UV-beständig, -25°C bis +60°C

Praxis-Tipp: In der Garage IMMER IP65 nehmen. Warum? Wallbox-Installation, E-Bikes laden, Kompressor, Schweißgerät - alles Sachen, die später dazukommen können. Und der Elektriker freut sich, wenn er für die Wallbox nicht nochmal alles umbauen muss.

Ja, alle unsere Aufputzverteiler haben wendbare Türen!

Das ist echt praktisch, weil Sie vor Ort entscheiden können, ob die Tür nach links oder rechts aufgehen soll. Gerade in engen Ecken, neben Türrahmen oder in der Garage macht das oft den Unterschied zwischen "passt perfekt" und "ständig im Weg".

So funktioniert's: Die Scharniere sind so konstruiert, dass Sie die Tür einfach aushängen und andersherum wieder einsetzen können. Dauert keine 2 Minuten. Die Dichtung sitzt rundum, also bleibt auch die IP-Schutzart erhalten - egal wie rum die Tür hängt.

Kleiner Bonus: Die transparente Tür (alle Modelle der MKCAGH-Serie) ist aus schlagfestem Polycarbonat. Die hält auch mal einen Rempler mit der Leiter aus. Und du siehst sofort, wenn ein Automat rausgeflogen ist - ohne öffnen zu müssen.

Ja, die Hutschienen sind bei allen unseren Verteilern vormontiert!

Sie bekommen:

·         DIN-Hutschienen (35mm Standard nach DIN 43880)

·         Bereits montiert und ausgerichtet

·         Bei mehrreihigen Verteilern: Eine Schiene pro Reihe

·         Zusätzlich: N- und PE-Klemmenleisten inklusive

Was das für Sie bedeutet: Sie sparen sich das fummelige Zusägen und Einpassen der Schienen. Die sind millimetergenau eingepasst und verschraubt. Da wackelt nichts, auch wenn Sie später 20 Automaten draufklicken.

Kapazität pro Reihe:

·         1-reihig: 12 oder 18 Module (je nach Modell)

·         2-reihig: 24 oder 36 Module gesamt

·         3-reihig: 36 oder 54 Module gesamt

·         4-reihig: 48 Module gesamt

Praktischer Tipp: Die Module werden in TE (Teilungseinheiten) gezählt. Ein normaler Automat = 1 TE, ein FI-Schalter = 2-4 TE. Bei der Planung immer 20-30% Reserve einrechnen!

Ja! Bei allen Intratec-Verteilern sind PE- und N-Klemmenleisten bereits vormontiert und fingersicher abgedeckt. Andere Anbieter lassen Sie oft mit leeren Gehäusen stehen. Und das, obwohl die Klemmen oft das erste sind, was Elektromeister kontrollieren, denn eine fingersichere PE/N-Verteilung ist Pflicht nach VDE 0100-410.

Detaillierte Erklärung

Was ist bei Intratec dabei:

·         PE-Klemmenleiste (Schutzleiter/Erdung) - vollständig isoliert

·         N-Klemmenleiste (Neutralleiter) - fingersicher ausgeführt

·         Beide Klemmen nach VDE 0100 für Laien-Installation geeignet

·         Hutschienen TS35 bereits montiert

·         Montageschrauben und Dübel

·         Deutsche Installationsanleitung

Warum das wichtig ist: Viele Billiganbieter liefern nur leere Gehäuse. Dann müssen Sie PE/N-Klemmen separat kaufen (15-25€) und selbst montieren. Bei uns ist alles drin!

Technische Details der Klemmen:

·         PE-Klemmen: 16mm² Anschlussquerschnitt, verzinkt

·         N-Klemmen: Fingergeschützt nach VDE, 4-10mm² Anschluss

·         Material: PA66 Kunststoff, selbstverlöschend

·         Prüfzeichen: VDE-geprüft, 650°C Glühdrahttest bestanden

Bei Intratec-Verteilern haben Sie mehrere Möglichkeiten:

Standard-Methode: Vorgestanzte Öffnungen Unsere Verteiler haben oben und unten vorgestanzte Knockouts (Sollbruchstellen). Die drückst Sie einfach mit einem Schraubenzieher raus - in 3 Größen für verschiedene Kabeldurchmesser. WICHTIG: Nur so viele öffnen, wie Sie brauchen, sonst leidet die IP-Schutzart!

Profi-Methode: Kabelverschraubungen Für IP65 müssen Sie Kabelverschraubungen verwenden:

·         M20 für NYM 3x1,5 bis 5x2,5

·         M25 für dickere Kabel oder mehrere zusammen

·         M32 für Hauptzuleitung

Die Verschraubungen gibt's bei uns als Zubehör. Nicht vergessen: Pro Kabel eine Verschraubung, sonst ist's nicht dicht!

Altbau-Spezial: Viele machen den Fehler und schneiden ein großes Rechteck rein, das sogenannte „Sammelloch“. NEIN! Das macht die ganze Schutzart kaputt. Wenn Sie viele Kabel haben:

1.      Mehrere Verschraubungen nebeneinander

2.      Oder Mehrfach-Dichteinsätze

3.      Notfalls: Kabelkanal bis an den Verteiler, dann einzeln durchführen

Saubere Optik: Von unten einführen sieht professioneller aus. Die Kabel fallen schön nach unten weg. Von oben nur, wenn's nicht anders geht (Kellerdecke).

Fehler, den alle machen: Loch zu groß gebohrt? Passiert. NICHT mit Silikon vollschmieren! Nehmen Sie eine größere Verschraubung mit Reduzierstück. Sieht besser aus und ist wieder demontierbar.

Kurz gesagt: ABS für drinnen, ASA für draußen und Feuchträume.

ABS (IP40-Modelle):

·         Standardmaterial für Innenräume

·         Temperaturbeständig -5°C bis +40°C

·         Schlagfest und stabil

·         Grau (RAL 7035)

·         Günstiger in der Herstellung

·         Perfekt für normale Wohnräume

ASA (IP65-Modelle):

·         Premium-Material für härtere Bedingungen

·         Temperaturbeständig -25°C bis +60°C

·         UV-beständig (vergilbt nicht!)

·         Chemikalienbeständig

·         Doppelwandige Konstruktion

·         Ideal für Garage, Keller, Außenbereich

Warum ASA den Aufpreis wert ist: ASA ist wie der große Bruder von ABS. Stellen Sie es sich so vor: ABS ist der Golf, ASA der Passat. In der Garage mit Temperaturschwankungen, Benzindämpfen und gelegentlicher Feuchtigkeit macht ASA einfach länger mit. Nach 10 Jahren sieht der ASA-Kasten noch aus wie neu, während ABS möglicherweise spröde wird.

Unser Tipp: Im Zweifel immer ASA/IP65. Die paar Euro mehr spüren sie nicht lang, aber die längere Lebensdauer schon.

Ja, aber mit Einschränkungen.

Erweiterung nach unten (einfachste Lösung): Sie können einen zweiten Verteiler direkt darunter montieren und die beiden mit einer Kabelbrücke verbinden. Sieht aus wie ein großer Verteiler, ist aber flexibler. Viele machen das, wenn sie nachträglich eine Wallbox oder PV-Anlage bekommen.

Seitliche Erweiterung: Technisch möglich, optisch nicht optimal. Die Verteiler sind nicht dafür designed, nahtlos aneinander zu passen. Besser: Gleich einen größeren nehmen.

Reihen nachrüsten: Innerhalb eines Gehäuses können Sie keine zusätzlichen Reihen einbauen. Die Gehäusegröße ist fix. Wenn Ihr 2-Reihiger voll ist, brauchen Sie einen 3-Reihigen.

Clevere Planung:

·         Hauptverteiler großzügig dimensionieren (3-reihig/54 Module)

·         Für Garage/Werkstatt separaten kleinen Unterverteiler (1-2 reihig)

·         Bei Erweiterungen: Unterverteiler hinzufügen statt Hauptverteiler tauschen

Praxis-Tipp Wallbox: Viele installieren für die Wallbox einen separaten 1-reihigen Verteiler direkt daneben. Ist sauberer als im Hauptverteiler rumzufummeln und bei Problemen können Sie kinderleicht nur die Wallbox vom Netz nehmen.

Kosten-Nutzen: Zweiten Verteiler nachrüsten: ~200-300€ (Material + 1h Elektriker) Kompletten Verteiler tauschen: ~800-1200€ (alles neu verdrahten!)

Darum: Lieber am Anfang größer planen!

Klar, unsere Verteiler sind Smart-Home-ready! Smart Home braucht Platz! Mindestens 3-reihig für KNX-Aktoren, Dimmer und Jalousie-Steuerung. Pro Smart-Funktion rechnen Sie 2-4 zusätzliche TE ein.

Smart Home Platzbedarfs-Rechnung:

·         KNX-Powerline: 6TE (Grundausstattung)

·         Dimmer-Aktor: 4TE pro Raum

·         Jalousie-Aktor: 4TE pro Fensterfront

·         Heizungssteuerung: 6TE

·         Zentrale/Gateway: 4-8TE

·         Reserve für Erweiterungen: 20%

Beispiel Smart-Wohnung (120m²):

·         Basis-Elektrik: 24TE

·         Smart-Komponenten: +20TE

·         Reserve: +10TE

·         Gesamt: 54TE (mindestens 3-reihig erforderlich!)

Was macht Verteiler "Smart Home ready":

·         Ausreichend Platz: Minimum 54TE für echtes Smart Home

·         Gute Zugänglichkeit: Hutschienen-Montage ohne Fummelei

·         Kabelmanagement: Separate Bereiche für 230V und 24V

·         Erweiterbarkeit: Modulare Vergrößerung möglich

Smart Home Technologien im Vergleich:

·         KNX/EIB: Profi-Standard, viel Platz nötig (4TE pro Aktor)

·         WLAN-Dimmer: Platzsparend (1TE), aber weniger stabil

·         Zigbee/Z-Wave: Gateway 4TE + einzelne Aktoren

·         Hybrid-Systeme: Mischung verschiedener Technologien

Zukunfts-Trends beachten:

·         Energiemanagement: Wallbox + PV + Speicher

·         AI-Steuerung: Zentrale Recheneinheiten

·         Sicherheitstechnik: Video-Überwachung, Alarmanlage

·         Gesundheits-Monitoring: Luftqualität, Temperatur

Smart Home Verteiler-Empfehlungen:

·         3-reihig 54TE - 64,99€ - Basis für kleine Smart Homes

Was reinpasst:

·         Shelly-Module (1PM, 3EM, Pro Serie)

·         Homematic IP Hutschienen-Aktoren

·         KNX-Komponenten

·         Eltako Funk-Aktoren

·         Sonoff Hutschienen-Module

Platz einplanen: Smart-Home-Module brauchen Platz! Ein Shelly 3EM zur Energiemessung = 3 TE. Vier Homematic-Schaltaktoren = 8 TE. Planen Sie mindestens 8-12 Module Reserve für Smart Home ein.

Verkabelung vorbereiten:

·         Neutralleiter zu allen Schaltern (wichtig!)

·         Platz für Bus-Leitungen (KNX)

·         Eventuell separate Stromkreise für kritische Smart-Home-Komponenten

Hitze-Problem beachten: Smart-Home-Module werden warm. In einem vollgepackten Verteiler kann's eng werden mit der Wärmeabfuhr. Unsere Verteiler haben Lüftungsschlitze (auch bei IP65 mit Labyrinth-Dichtung), aber trotzdem: Nicht zu voll packen!

WLAN/Funk-Empfang: Metallverteiler = Faradayscher Käfig = schlechter Empfang. Unsere Kunststoffverteiler sind da klar im Vorteil. Trotzdem: WLAN-Repeater in der Nähe macht Sinn.

Zukunftstipp: Auch wenn Sie jetzt noch kein Smart Home planen: Legen Sie schon mal Leerrohre und ziehen Sie Neutralleiter zu den Schaltern. Nachrüsten ist die Hölle.

Die gute Nachricht: Bestandsschutz gilt, ABER mit Einschränkungen.

Was Bestandsschutz bedeutet: Ihre alte Elektroinstallation darf bleiben, wie sie ist, solange Sie rein gar nichts daran ändern. Der alte Sicherungskasten mit Drehsicherungen von 1970? Darf bleiben (auch wenn's nicht mehr zeitgemäß ist).

Aber sobald Sie etwas ändern, z.B.:

·         Neuer Verteiler = aktuelle Normen müssen erfüllt werden

·         Neue Stromkreise = FI-Schutz Pflicht (30mA)

·         Renovierung Bad/Küche = FI-Schutz nachrüsten

·         Neue Steckdosen = Schutzleiter Pflicht

Die Grauzone: "Ich tausch nur den Verteilerkasten, die Leitungen bleiben" - theoretisch okay, ABER: Der Elektriker muss die Anlage prüfen und abnehmen. Findet er gefährliche Mängel, MUSS er die Anlage stilllegen oder Sie müssen nachbessern.

Pflicht-Updates bei Verteiler-Erneuerung:

1.      FI-Schutzschalter 30mA (mindestens 1, besser 2-3)

2.      Getrennte Stromkreise (Licht/Steckdosen)

3.      Überspannungsschutz (wird oft empfohlen)

4.      Ausreichend dimensionierte Leitungsschutzschalter

Kostenfalle Altbau: Elektriker findet alte Stoffisolierung oder Bleileitungen? Die müssen raus. Keine Diskussion. Rechnen Sie bei Altbau-Renovierung immer mit 30% Puffer für "Überraschungen".

Cleverer Ansatz: Mach's schrittweise. Erst Verteiler mit FI-Schutz nachrüsten (Sicherheit!), dann nach und nach die alten Leitungen tauschen. Viele machen Etage für Etage über mehrere Jahre.

Intratec-Vorteil: Unsere Verteiler sind nach aktuellen Normen (VDE 0603-1) gebaut. Wenn der Elektriker den sieht, weiß er: passt, ist normkonform. Spart Diskussionen.

Wallbox wird kommen – planen Sie sie jetzt schon ein!

Platz im Verteiler:

·         Wallbox bis 11kW: 3-4 Module (FI Typ A-EV oder Typ B)

·         Wallbox 22kW: 4-5 Module

·         Plus Leitungsschutzschalter: 1-3 Module

·         Gesamt: 6-8 Module Reserve

Technische Anforderungen:

·         Separater Stromkreis (Pflicht!)

·         FI-Schutzschalter Typ A-EV (mindestens) oder Typ B

·         Leitungsschutzschalter 3-polig (B32 für 22kW)

·         Kabelquerschnitt 5x6mm² (bei längeren Strecken 5x10mm²)

Lastmanagement bedenken: Dein Hausanschluss hat z.B. 35kW. Davon gehen ab:

·         Grundlast Haus: 5-10kW

·         Durchlauferhitzer: 21kW

·         Dann bleiben für die Wallbox: nicht mehr viel

Lösung: Lastmanagement-System einplanen (extra Module im Verteiler).

Förderung mitnehmen: KfW fördert Wallbox + Installation. ABER: Muss von Fachbetrieb gemacht werden. Eigenleistung = keine Förderung.

Zukunftstipp PV-Überschussladen: Wollen Sie später mit Solarstrom laden? Dann brauchen Sie:

·         Energiemessung im Verteiler (3-6 Module)

·         Steuerbare Wallbox

·         Eventuell zusätzliche Schütze

Praktischer Ansatz: Installieren Sie jetzt schon ein Leerrohr zur Garage und legen Sie das Kabel (5x6mm²). Kostet jetzt 200€, später mit Wandaufstemmen 800€.

Unser Verteiler-Tipp: Der 3-reihige mit 54 Modulen hat genug Platz für Haus + Wallbox + PV. Den 2-reihigen nur nehmen, wenn die Wallbox einen eigenen Verteiler bekommt.

Das A und O: Die richtigen Dübel und Schrauben!

Gewicht beachten: Ein voller 3-reihiger Verteiler wiegt locker 15-20kg. Mit schlechter Befestigung reißt der aus der Wand - im besten Fall nur peinlich, im schlimmsten Fall reißen Kabel ab.

Befestigung nach Wandtyp:

Beton/Vollziegel:

·         8mm Schwerlastdübel (Fischer, Hilti)

·         4 Befestigungspunkte Minimum

·         Vorbohren mit Schlagbohrmaschine

Hohlziegel/Porenbeton:

·         Spezielle Hohlraumdübel oder Injektionsdübel

·         Nie normale Dübel! Halten nicht!

·         Im Zweifel: Gewindestangen durchstecken

Rigips/Trockenbauwand:

·         Nur an den Ständern befestigen!

·         Hohlraumdübel nur für leichte 1-reihige

·         Besser: Verstärkungsplatte hinter Rigips

Altbau-Spezial: Alter Putz, Lehm, unbekanntes Material? Erst anklopfen und testen! Oft ist unter 5cm Putz plötzlich Fachwerk. Dann: Lange Schrauben direkt ins Holz.

Montagehöhe:

·         Oberkante auf 1,80-2,00m (bequeme Bedienung)

·         In der Garage höher (2,20m) wegen Autos

·         Mindestens 60cm über Boden (Überschwemmungsschutz)

Profi-Trick: Erst Montageplatte  an die Wand (gibt's als Zubehör ), dann Verteiler drauf. Verteilt das Gewicht besser und du kannst den Verteiler abnehmen ohne neue Löcher zu bohren.

Ausrichtung: Immer mit Wasserwaage! Ein schiefer Verteiler sieht nicht nur bescheiden aus, die Automaten können auch schlechter schalten.

Intratec-Vorteil: Unsere Verteiler haben verstärkte Befestigungspunkte mit Langlöchern. Da kannst du auch bei ungeraden Wandverhältnissen noch justieren.

Warum Elektriker so reagieren:

·         Haftung für deine Vorarbeit (will keiner)

·         Mindestpauschale 200-300€ (lohnt für 1h nicht)

·         Angst vor Pfusch-Vorarbeit

·         Lieber Komplettauftrag mit Material-Marge

So finden Sie trotzdem einen:

1.      Die richtige Ansprache: "Ich bereite alles vor, Sie müssen nur anschließen und prüfen. Selbstverständlich nach Stundensatz, keine Pauschale."

 

2.      Junge Elektriker/Gesellen suchen: Die sind flexibler als alteingesessene Meisterbetriebe. Schauen Sie auf Kleinanzeigen nach "Elektriker für Kleinaufträge".

 

3.      Den Nachbarschafts-Trick: Sammle 3-4 kleine Aufträge in der Nachbarschaft. "Hätten Sie noch Zeit für zwei weitere kleine Anschlüsse in der Straße?" Dann lohnt sich die Anfahrt.

 

4.      Ehrlich sein: "Ich weiß, es ist ein kleiner Auftrag. Was müsste ich zahlen, damit es sich für Sie lohnt?" Oft reichen 300€ Mindestpauschale.

 

5.      Beziehungen nutzen: Fragen Sie im Baumarkt, beim Großhandel oder im Elektro-Forum nach Empfehlungen. "Kennt jemand einen Elektriker für Kleinaufträge?"

Alternative: Elektro-Sachkundiger Kumpel: Kennen Sie jemanden mit §13 Berechtigung? Industriemechaniker, Facility Manager, KFZ-Meister haben oft die entsprechende Qualifikation.

·         Option 1: Zwei kleine statt einem großen Statt 3-reihig mit 54 Modulen: 2x 2-reihig übereinander. Gleiche Kapazität, aber schmaler!

 

·         Option 2: Um die Ecke bauen Hauptverteiler an eine Wand, Unterverteiler für weniger wichtige Stromkreise um die Ecke.

 

·         Option 3: Hochkant denken 4-reihige Verteiler sind schmaler als 3-reihige mit gleicher Modulzahl. 4x12 ist schmaler als 3x18!

 

·         Option 4: Auslagern Wenig genutzte Verbraucher (Garten, Dachboden) in separaten kleinen Verteiler auslagern (Feuchtraumverteiler IP65 nutzen).

 

·         Option 5: Wandaussparung Bei Rigips: Zwischen den Ständern einlassen. Spart 10-15cm Tiefe! Bei Altbau: Nische nutzen oder schaffen.

 

·         Der radikale Ansatz: Verteiler in Nebenraum (Abstellkammer, HWR) und nur Not-Aus-Schalter im Flur. Ist erlaubt und oft die beste Lösung!

 

Intratec-Maße beachten:

·         1-reihig 12 Module: 220mm breit

·         2-reihig 36 Module: 380mm breit

·         3-reihig 54 Module: 560mm breit

Miss deine Wand und plan mit 5cm Abstand zu Ecken/Türen!

Nein, der Verteiler ist nicht schuld, aber wir können das Problem dennoch gemeinsam lösen.

Warum der FI bei Gewitter fliegt:

1. Überspannungen durch Blitzeinschlag (in der Nähe) Lösung: Überspannungsschutz Typ 2 in den Verteiler einbauen (2-4 Module). Kostet 100-200€, schützt alle Geräte!

2. Feuchtigkeit/Kriechströme Bei Gewitter steigt die Luftfeuchtigkeit. Alte Leitungen oder Außensteckdosen können Kriechströme entwickeln. Check: Außensteckdosen abdichten, alte Kabel prüfen lassen.

3. FI zu empfindlich Alte FIs lösen manchmal bei 20mA statt 30mA aus. Test: FI-Prüftaste drücken. Löst sofort aus? Okay. Verzögert? Tauschen!

4. Zu viele Verbraucher auf einem FI Jeder Verbraucher hat minimale Ableitströme. 20 Geräte x 1mA = 20mA = FI löst aus. Lösung: Mehrere FIs installieren, Last verteilen.

5. Defekte Geräte Waschmaschine, Geschirrspüler, PC-Netzteile sind übliche Verdächtige. Test: Geräte einzeln abschalten und testen.

Die Lösung für 90% der Fälle:

·         Überspannungsschutz nachrüsten (Pflicht bei Neuinstallation!)

·         FI-Schutzschalter auf mehrere aufteilen

·         Selective FIs (verzögerte) für weniger wichtige Stromkreise

Kosten: 200-400€ Material + 2h Elektriker = Problem dauerhaft gelöst!

Ja, das ist ein echtes Problem, aber lösbar:

Warum Kondenswasser entsteht: Kalte Garagenluft trifft auf warmes Auto = Luftfeuchtigkeit steigt schlagartig. Die kondensiert an kalten Flächen - auch im Verteilerkasten.

Sofortmaßnahmen:

1.      Nur IP65 verwenden (auch wenn's "übertrieben" scheint)

2.      Silikagel-Beutel in den Verteiler (alle 6 Monate wechseln)

3.      Kleine Heizung (5W Heizstab reicht) bei extremen Fällen

Installationstipps:

·         Verteiler NICHT an Außenwand (kälteste Stelle)

·         Besser an Innenwand zur Wohnung

·         Mindestens 10cm Abstand zur Wand (Hinterlüftung)

·         Kabeleinführung von unten (Wasser läuft ab)

Der Profi-Trick: Belüftung verbessern! Ein kleiner 12V-PC-Lüfter (läuft dauerhaft, 2W) verhindert stehendes Kondenswasser. Kostet 20€ und 5€ Strom im Jahr.

Fehler, die alle machen: "Ich dichte alles 100% ab" - FALSCH! Luftzirkulation muss sein, sonst kondensiert's erst recht. IP65 heißt spritzwassergeschützt, nicht hermetisch versiegelt!

Langzeitlösung: Garage besser lüften. Garagentor-Lüftungsgitter oder automatischer Lüfter mit Feuchtigkeitssensor (100-200€) lösen das Problem dauerhaft.

Unsere IP65-Verteiler: Die haben eine Labyrinth-Dichtung - Luft kann zirkulieren, Wasser kommt nicht rein. Genau richtig für Garagen!

Jein - es kommt drauf an, was genau du gemacht hast:

Was die Versicherung wirklich prüft:

·         Fall 1: Sie haben montiert, Elektriker hat angeschlossen  Versicherung zahlt normal. Das ist erlaubte Vorarbeit.

·         Fall 2: Sie haben selbst ohne Berechtigung angeschlossen  Versicherung kann Zahlung verweigern oder kürzen.

·         Fall 3: Elektriker hat's abgenommen, aber Sie haben gepfuscht ⚠️ Grauzone. Elektriker haftet für seine Abnahme, aber bei grober Fahrlässigkeit sind Sie dran.

Die relevanten Versicherungen:

·         Wohngebäudeversicherung: Zahlt Brandschäden am Gebäude. Bei nachweislicher Eigen-Elektroinstallation → Leistungskürzung oder Ablehnung.

·         Hausratversicherung: Zahlt Schäden an Einrichtung. Weniger streng, aber bei grober Fahrlässigkeit auch problematisch.

·         Haftpflichtversicherung: Wenn andere geschädigt werden. Die prüfen sehr genau und holen sich das Geld von Ihnen zurück!

So sind Sie auf der sicheren Seite:

1.      Immer Elektriker für Anschluss (auch wenn's nervt)

2.      Rechnung aufbewahren (Beweis!)

3.      Prüfprotokoll verlangen (E-Check)

4.      Fotos machen (Zustand vor/nach)

Der Klassiker: "War schon so, als wir eingezogen sind" - funktioniert nicht! Als Eigentümer bist du verantwortlich, egal wer's verbockt hat.

Tipp aus der Praxis: Frag deine Versicherung vorher: "Ich lasse einen neuen Verteiler installieren, was muss ich beachten?" Die meisten sind froh über proaktive Kunden und geben klare Ansagen.

Fazit: Die 300€ für den Elektriker sind gut angelegt. Im Schadensfall reden wir über zigtausende Euro. Nicht am falschen Ende sparen!

 

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Aufputzverteiler - Aufputz Sicherungskästen für Innen & Außen

Als Ihr Partner in Sachen Technik und Zubehör für Elektroinstallation und Steuerungstechnik liefert Intratec Ihnen günstige Aufputzverteiler mit Tür als Unterverteiler und Elektroverteiler, zum optimalen Preis-/Leistungsverhältnis. Egal, ob Kleinverteiler 1-reihig (für 4 bis 18 Sicherungen / Module) oder mehrreihiger Aufputz Sicherungskasten & Verteilerkasten mit bis zu 4 Gerätereihen, für die effiziente Unterverteilung und Stromkreisverteilung mit max. 48 Schaltern und Sicherungen (Teilungseinheiten / 1 TE = 17,5 Millimeter). Bei uns kaufen Sie Ihren neuen Verteilerkasten Aufputz als robusten und temperaturbeständigen Verteilerschrank, sowohl in der Ausführung IP65 Verteilerkasten Aufputz Feuchtraum oder als IP40 Aufputzverteiler trocken . Unsere Aufputzverteiler bieten Platz und Schutz für Sicherungen, Reiheneinbaugeräte und Fehlerstrom-Schutzschalter. Mit unseren Sicherungskästen wird die Kabelführung, Elektroverteilung und Verdrahtung Innen und Außen definitiv zum Erfolg. Jeder Verteilerkasten aus unserem Online-Shop wird mit einer kompletten Abdeckung geliefert, bei der Sie zwischen weißer und transparenter Tür wählen können. Unsere Aufputzverteiler sind sowohl als Kleinverteiler für die Aufputz-Installation in trockenen Räumen und Wohnungen (IP40) geeignet, als auch für die Aufputz-Installation im Feuchtraum (IP65), also für Garten, Garage & Keller.

Verteilerschrank Ausstattung & Lieferumgang IP40 (trocken) & IP65 (Feuchtraum):

  • mit Tür (transparent oder weiß)
  • mit N Klemme & PE Klemme (Schnellsteckklemmen)
  • mit Befestigungsmaterial
  • IP40 Gehäuse & Tür Material: Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS)
  • IP65 Gehäuse & Tür Material: Acrylester-Styrol-Acrylnitril (ASA) – Tür: PC Polycarbonat
  • geprüft nach IEC 60670
  • Inkl. Montageanleitung & Verschlussstopfen

 

Sicherungskasten & Verteilerkasten Varianten – Aufputz Kleinverteiler & Unterverteiler:

  • Verteilerkasten 1-reihig Aufputz (für 8TE bis max. 18TE / Module)
  • Verteilerkasten 2 reihig Aufputz (für max. 24TE / Module)
  • Verteilerkasten 3 reihig Aufputz (für max. 36TE / Module)
  • Verteilerkasten 4 reihig Aufputz (für max. 48TE / Module)
    (nur in der IP40 Version erhältlich)

Wofür eignen sich Verteilerkasten bei der Elektroinstallation & Stromverteilung?

Elektro-Verteilerkästen Aufputz werden auch als Haubenverteiler oder Aufputzverteiler bezeichnet. Es handelt sich dabei um verschließbare Gehäuse für Sicherungen und Schaltelemente. Nach der Hauptverteilung, der ersten Stromverteilung nach dem Transformator, folgt die sog. Unterverteilung des Stroms auf Wohnhäuser oder Gewerbebetriebe, so wie auf einzelne Wohneinheiten. Hierfür wird der sog. Unterverteiler oder auch Verteilerkasten / Verteilerschrank benötigt, der sich normalerweise im Keller, im Flur oder in Anschlussräumen befindet. Innerhalb des Verteilers werden dann Sicherungsschalter und FI-Schutzschalter eingesetzt und installiert – deshalb auch Sicherungskasten. Da die übliche Umgebung der Aufputz Sicherungskästen häufig von Feuchtigkeit geprägt ist (sog. „Feuchträume“, wozu auch der Garten zählt), sind gerade unsere Aufputz Feuchtraumverteiler mit dem IP65-Standard gefragt, um die Sicherheit der Elektroinstallation und der Module im Unterverteiler zu gewährleisten.

Aufputzverteiler von Intratec eignen sich also vor allem für die Elektroinstallation in Bereichen wie Keller, Garten, Nebengebäuden und Garage, um dort als Feuchtraum Sicherungskasten für die Unterverteilung und Elektroverteilung eingesetzt zu werden. Für diese Feuchträume benötigen Sie sog. IP65 Verteiler, die auch als Feuchtraumverteiler bezeichnet werden. Der hohe IP65 Standard unserer Feuchtraumverteiler garantiert absolute Robustheit und Sicherheit, selbst in industriellen Umgebungsbedingungen. Außerdem sind unsere Aufputz-Verteilerkästen Feuchtraum UV stabil und halogenfrei und auch für die Außeninstallation geeignet.

Gleichzeitig können Sie unsere Aufputz Sicherungskästen aber auch für Abstellräume und trockene Räume im Haus nutzen, z.B. für die Aufputz Unterverteilung im Hausflur. Dafür nutzen Sie den sog. Sicherungskasten Aufputz
trocken – den IP40.

Egal, ob Feuchtraumverteiler oder Aufputzverteiler für trockene Bereiche: All unsere Verteilerkästen sind:

  • äußerst temperaturbeständig (von -25 °C bis +60 °C)
  • RoHS-konform & CE
  • geprüft nach IEC 60670
  • Glühdrahtprüfung: 650 °C
  • von hoher Schlagfestigkeit und gegen alle Umwelteinflüsse geschützt

 

Unsere Aufputz-Verteilerkästen Feuchtraum (IP65) sind darüber hinaus:

  • Halogenbeständig
  • UV stabil (auch für Elektroinstallation Außen geeignet)

Worauf Sie vor dem Kauf unserer Aufputz-Verteilerkästen achten sollten – Steckplätze & Umgebung

Entscheidend vor dem Kauf eines Verteilerkastens sind vor allem drei Fragen:

  • Wie viele Sicherungen brauche ich?
  • Wie setzt sich der Schaltkreis zusammen?
  • Feuchtraum (IP65) oder trocken (IP40)?

 

Auf Basis Ihrer Antworten auf diese Fragen entscheiden Sie sich entweder für einen unserer Kleinverteiler 1 reihig (max. 18 Steckplätze / Module) oder für einen der größeren Sicherungskästen, mit Steckplätzen für bis zu 48 Sicherungen und Schutzschalter. Nun müssen Sie noch darauf achten, dass Sie sich richtig zwischen IP40 oder IP65 entscheiden. Wenn Sie Ihren Aufputzverteiler draußen, im Keller, in der Garage oder in einer Abstellkammer installieren möchten, dann greifen Sie zum IP65. Ist die Umgebung eher trocken, z.B. im Hausflur, dann greifen Sie zu einem IP40 Aufputz Sicherungskasten.

Mit einem Verteilerschrank von Intratec entscheiden Sie sich in jedem Fall für einen hochwertigen Aufputz Sicherungskasten als Unterverteiler, so wie Kleinverteiler, der einfache Anschluss- und Montagemöglichkeiten für Ihre Elektrik garantiert.


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