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Feuchtraumverteiler IP65

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Aufputz Sicherungskasten 1-reihig IP65 8TE Feuchtraum & Außen
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Aufputz Feuchtraumverteiler 1-reihig 18TE IP65 mit transparenter Tür
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Feuchtraumverteiler 2-reihig Aufputz 24TE IP65 transparente Tür
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Sicherungskasten Aufputz Verteiler Feuchtraum 3-reihig 36TE IP65 mit Tür
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Aufputz Verteilerkasten 4-reihig wasserdicht IP65 für Außen und Feuchtraum 48TE
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Fragen & Antworten

Die schnelle Antwort: IP65 brauchen Sie in unbeheizten Garagen, Kellern mit Feuchtigkeitsproblemen, Gartenhäusern und überall dort, wo Kondenswasser entstehen kann – auch wenn es erstmal trocken aussieht. Im Zweifel gilt: Lieber IP65 als ein Kurzschluss. Das Gehäuse kostet oft nur wenige Euro mehr und spart Ihnen im Zweifelsfall viele Probleme. Nur bei der Installation gibt es ein paar zusätzliche Dinge zu beachten, auf die wir noch eingehen werden.

Die ausführliche Erklärung: Sorry, aber das Argument "ist doch ein Dach drauf" reicht nicht. Der eigentliche Feind Ihrer Elektrik ist nicht nur der Regen von oben, sondern die unsichtbare Feuchtigkeit in der Luft: die Kondensation.

Stellen Sie sich das klassische Szenario vor: Sie fahren im Winter mit Ihrem warmen, schneebedeckten Auto in die eiskalte Garage. Die warme Luft vom Motor nimmt die Feuchtigkeit des schmelzenden Schnees auf. Kühlt die Garage über Nacht wieder ab, kondensiert diese feuchte Luft an den kältesten Oberflächen – und das ist oft die Innenwand Ihres Verteilerkastens. Ein normaler IP40-Verteiler für Wohnräume hat hier keine Chance.

Hier ist ein Feuchtraumverteiler (IP65) nach VDE-Norm Pflicht:

  • Garage & Carport: Wegen der Kondenswassergefahr, wie oben beschrieben. Besonders kritisch wird es im Winter auch durch Salzsprühnebel vom Fahrzeug.
  • Keller: Unbeheizte oder schlecht belüftete Keller, insbesondere in Altbauten. Waschküchen sind sowieso Feuchträume.
  • Werkstatt & Schuppen: Wo gearbeitet wird, kann Wasser verspritzt werden oder Schleifstaub entstehen. IP65 ist nicht nur wasser-, sondern auch staubdicht.
  • Garten & Außenbereich: Jede Installation im Freien, selbst unter einem Vordach, ist dem Wetter ausgesetzt. Regen, Schnee und hohe Luftfeuchtigkeit machen IP65 zur absoluten Mindestanforderung.
  • Landwirtschaftliche Gebäude: Ställe oder Scheunen sind durch Tiere und Lagerung oft feucht und staubig. Hier ist IP65 unverzichtbar.

Die IP-Schutzart entschlüsselt: Die Abkürzung "IP" steht für "International Protection". Die Zahlen dahinter haben eine klare Bedeutung:

  • Erste Ziffer (6): Schutz gegen Fremdkörper. Die "6" ist die höchste Stufe und bedeutet "staubdicht".
  • Zweite Ziffer (5): Schutz gegen Wasser. Die "5" bedeutet "Schutz gegen Strahlwasser" aus beliebigem Winkel. Sie könnten den Verteiler also mit einem Gartenschlauch abspritzen, ohne dass Wasser eindringt.

Ein IP40-Verteiler hat dagegen keinen Schutz gegen Wasser (die "0"). Der Unterschied ist also gewaltig. Die 40-50 € Mehrkosten für einen echten IP65-Verteiler sind eine verdammt gute Investition, wenn man bedenkt, dass ein Feuchteschaden schnell 500 € und mehr kostet – und die Versicherung bei falscher Schutzart oft nicht zahlt.

Unsere Lösung von Intratec: Unsere Feuchtraumverteiler sind konsequent nach Schutzart IP65 zertifiziert. Sie sind damit nicht nur gegen Strahlwasser geschützt, sondern auch komplett staubdicht. Damit sind Sie für alle genannten Anwendungsfälle auf der sicheren Seite und erfüllen die VDE-Vorschriften.


Die kurze Antwort: Ein Feuchtraum hat eine hohe Luftfeuchtigkeit, wo Kondenswasser möglich ist (Garage, Keller). Ein Nassraum wird regelmäßig mit Wasser gereinigt und braucht einen Bodenablauf (Großküche, Autowaschanlage). Ihr normales Badezimmer ist bei guter Lüftung übrigens technisch ein Trockenraum, hat aber spezielle Schutzzonen.

Die ausführliche Erklärung: Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie in den VDE-Normen klar definiert ist.

  • Feuchtraum (nach VDE 0100-737): Ein Raum oder Bereich, in dem die Sicherheit elektrischer Betriebsmittel durch Feuchtigkeit, Kondenswasser, chemische oder ähnliche Einflüsse beeinträchtigt werden kann. Eine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit von über 70% ohne ausreichende Lüftung ist hier ein klares Indiz.
  • Nassraum: Ein Raum, in dem Böden, Wände und Betriebseinrichtungen aus betrieblichen Gründen (z.B. Reinigung) mit Wasser abgespritzt werden. Ein Bodenablauf ist hier zwingend erforderlich.

Achtung, Mythos Badezimmer: Viele denken, das Bad sei der klassische Feuchtraum. Nach Norm ist ein normal beheiztes und belüftetes Badezimmer aber ein Trockenraum. Wegen der unmittelbaren Gefahr durch Wasser gelten hier aber die strengen Installationszonen (siehe nächste Frage), die sogar noch höhere Anforderungen als IP65 stellen können. Ein Waschkeller hingegen ist ein Feuchtraum, hat aber keine Zoneneinteilung. Hier ist IP65 genau richtig.

Die kurze Antwort: Das Badezimmer ist in drei Schutzzonen (0, 1 und 2) aufgeteilt. Je näher an Wanne oder Dusche, desto strenger die Regeln. Verteilerkästen haben in diesen Zonen grundsätzlich nichts verloren.

Die ausführliche Erklärung: Nirgendwo sind die Vorschriften so streng wie im Badezimmer. Die Norm DIN VDE 0100-701 definiert die Zonen, um Lebensgefahr auszuschließen.

  • Schutzzone 0: Direkt in der Wanne/Dusche
    • Bereich: Das Innere der Bade- oder Duschwanne.
    • Anforderung: Nur zugelassene Geräte mit Schutzkleinspannung (max. 12V). Schutzart mindestens IPX7 (Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen).
  • Schutzzone 1: Flächen über Wanne/Dusche
    • Bereich: Die Flächen direkt über der Wanne/Dusche bis zu einer Höhe von 2,25 m.
    • Anforderung: Nur fest angeschlossene Wassererwärmer etc. Keine Schalter oder Steckdosen! Schutzart mindestens IPX5 (Schutz gegen Strahlwasser).
  • Schutzzone 2: Der 60-cm-Bereich um Wanne/Dusche
    • Bereich: Ein 60 cm breiter Bereich um Zone 1 herum, ebenfalls bis 2,25 m Höhe.
    • Anforderung: Hier dürfen Leuchten und bestimmte andere Geräte installiert werden. Schutzart mindestens IPX4 (Schutz gegen Spritzwasser).

Wo kommt der Verteilerkasten hin? Ein Verteilerkasten, auch ein Feuchtraumverteiler, darf in keiner dieser drei Zonen installiert werden. Er muss außerhalb von Zone 2 platziert werden.

Die kurze Antwort: Ja, absolut. Für die Stromversorgung im Garten ist ein eigener, separater Unterverteiler (ein Feuchtraumverteiler IP65) mit eigenem FI-Schutzschalter eine dringende Sicherheitsempfehlung.

Die ausführliche Erklärung: Eine Garteninstallation ist eine besondere Herausforderung. Die Kabel liegen in der Erde, die Geräte sind der Witterung ausgesetzt und die Gefahr eines Stromschlags ist allgegenwärtig.

Warum ein separater Garten-Verteiler so wichtig ist:

  1. Sicherheit durch Trennung: Der Garten wird über einen eigenen FI-Schutzschalter (RCD) im Feuchtraumverteiler abgesichert. Löst dieser aus (z.B. weil der Rasenmäher ein Kabel erwischt), bleibt der Strom im Haus an. Ohne Trennung wäre das ganze Haus dunkel.
  2. Zentrale Steuerung: Sie können die gesamte Stromversorgung für den Außenbereich zentral am Garten-Verteiler abschalten.
  3. Übersichtlichkeit: Alle Stromkreise für den Garten (Steckdosen, Teichpumpe, Beleuchtung) sind sauber in einem Kasten zusammengefasst und einzeln abgesichert.

Der typische Aufbau einer Garten-Installation:

  1. Zuleitung vom Haus: Vom Hauptverteiler im Haus wird ein Erdkabel (Typ NYY-J) nach draußen zum Standort des Feuchtraumverteilers gelegt.
  2. Feuchtraumverteiler im Außenbereich: Der IP65-Verteiler wird an einer geschützten Stelle montiert (Hauswand, Garage, Gartenhaus).
  3. Absicherung im Verteiler: Im Verteiler sitzen ein zentraler FI-Schutzschalter (30mA) und die einzelnen Sicherungen für die Garten-Stromkreise.
  4. Verteilung im Garten: Vom Feuchtraumverteiler aus werden die Erdkabel zu den einzelnen Verbrauchern im Garten verlegt.

Unsere Lösung von Intratec: Unsere Feuchtraumverteiler von 1-reihig (4 TE) bis 4-reihig (48 TE) sind perfekt als Unterverteiler für den Garten geeignet. Sie bieten genug Platz für FI-Schalter und mehrere Sicherungsautomaten und sind dank IP65 und UV-beständigem ASA-Material für den Außeneinsatz bestens gerüstet.

Die kurze Antwort: Indem Sie IP65-Kabelverschraubungen mit Dichteinsatz verwenden. An den Seiten des Verteilers sind metrische Vorprägungen, die Sie öffnen. Dort wird die Kabelverschraubung eingesetzt, die das Kabel fest umschließt und abdichtet.

Die Profi-Vorgehensweise für eine dichte Installation:

  1. Vorprägung öffnen: Unsere Feuchtraumverteiler haben an allen Seiten metrische Vorprägungen (z.B. M20, M25). Brechen oder bohren Sie nur die Öffnungen aus, die Sie wirklich benötigen.
  2. Passende Kabelverschraubung wählen: Wählen Sie eine Verschraubung, die zum Gewinde und zum Außendurchmesser Ihres Kabels passt.
  3. Verschraubung montieren: Der Stutzen wird von außen durchgesteckt und von innen mit der Gegenmutter fest verschraubt.
  4. Kabel einführen und abdichten: Führen Sie das Kabel durch und ziehen Sie die Überwurfmutter der Verschraubung fest. Dadurch presst sich eine Gummidichtung fest um den Kabelmantel.

⚠️ Fehler, den 90% machen: Mehrere Kabel durch eine einzige Verschraubung führen! Die Dichtung kann die Zwischenräume nicht sauber verschließen. Jedes Kabel braucht seine eigene Verschraubung. Ungenutzte Öffnungen müssen mit Blindstopfen verschlossen werden, sonst ist Ihr IP65 futsch.

Unsere Lösung von Intratec: Alle unsere Feuchtraumverteiler sind mit einer Vielzahl von metrischen Vorprägungen ausgestattet. Die passenden Kabelverschraubungen und Blindstopfen  finden Sie ebenfalls bei uns im Shop. Bei unseren Verteilern sind die Verschlussstopfen sogar im Lieferumfang enthalten – das spart Ihnen 15-20€ gegenüber dem Nachkauf.

Ja! Für alle unsere IP65-Feuchtraumverteiler ist optional ein Schloss mit zwei Schlüsseln erhältlich. Dies ist besonders wichtig, wenn der Verteiler in zugänglichen Bereichen wie Carports, an Außenfassaden oder in gemeinschaftlich genutzten Kellerräumen montiert wird.

Die ehrliche Antwort: Das ist ein extrem häufiges Problem und meist kein Produktfehler, sondern Physik. Ein IP65-Gehäuse ist dicht gegen Wasser von außen, aber nicht gegen die Luftfeuchtigkeit im Inneren. Noch mehr abdichten macht es nur schlimmer! Der Kasten muss "atmen" können.

Die ausführliche Erklärung: Sie fahren im Winter mit dem nassen Auto in die kalte Garage. Die Motorwärme heizt die Luft auf, diese nimmt die Feuchtigkeit auf. Kühlt die Garage über Nacht wieder ab, kondensiert diese Feuchtigkeit an der kältesten Oberfläche – der Innenwand des Verteilerkastens.

Lösungen, die in der Praxis wirklich helfen:

  • Regel #1: Kabeleinführung NUR von unten! Das ist die wichtigste Regel. Sollte sich doch mal Kondenswasser bilden, kann es an den Kabeln entlang nach unten abtropfen und entweichen. Bei einer Einführung von oben läuft das Wasser direkt auf Ihre Sicherungen.
  • Lösung 2: Belüftungselemente einbauen. Für extreme Fälle gibt es spezielle Druckausgleichselemente (ca. 25€). Sie besitzen eine Membran, die Luftfeuchtigkeit langsam entweichen lässt, aber das Eindringen von Wasser verhindert. Funktioniert wie Gore-Tex für Ihren Verteilerkasten.
  • Lösung 3: Kleine Kasten-Heizung. Eine kleine Heizung (5-10W, ab 35€) hält die Innentemperatur wenige Grad über der Außentemperatur und verhindert so die Kondensation. Stromkosten: ca. 10€ pro Jahr.
  • Lösung 4: Silica-Gel-Päckchen. Die kleinen Beutel binden Feuchtigkeit, müssen aber alle paar Monate gewechselt werden und sind eher eine Notlösung.

Unsere Lösung von Intratec: Unsere 3- und 4-reihigen Feuchtraumverteiler wie dieser hier haben genug Platz, um eine kleine Heizung auf der Hutschiene nachzurüsten. Das ASA-Material leitet Wärme zudem schlechter als Metall, was Temperaturschwankungen und damit die Kondensationsneigung von vornherein reduziert.



Ja! Genau dafür haben wir uns für ASA-Kunststoff entschieden. Dieses Material ist im Gegensatz zu günstigerem ABS-Kunststoff hochgradig UV-stabil. Das bedeutet, es wird durch die Sonneneinstrahlung nicht spröde, vergilbt nicht und behält seine schlagfesten Eigenschaften über viele Jahre. Auch die transparente Tür aus Polycarbonat (PC) ist UV-beständig und wird nicht blind oder brüchig.

Die kurze Antwort: IP65-Verteiler ist hier absolute Pflicht. Zusätzlich für Belüftung sorgen und den Verteiler nicht direkt an der Außenwand montieren.

Die ausführliche Erklärung: Wellblechgaragen sind berüchtigt für Kondensationsprobleme, sie gelten als "Rostbeschleuniger". Das Metall leitet Wärme und Kälte extrem schnell, wodurch sich an der Innenseite ständig Kondenswasser bildet. Ein IP40-Verteiler versagt hier sofort.

  • IP65 ist Pflicht: Nur ein absolut dichter Verteiler hat hier eine Chance.
  • Belüftung: Sorgen Sie für eine Querlüftung in der Garage, damit die feuchte Luft abziehen kann.
  • Montageort: Montieren Sie den Verteiler wenn möglich an einer Innenwand oder mit etwas Abstand zur Blechwand, um die direkte Kältebrücke zu vermeiden.

Unsere Lösung von Intratec: Die ASA-Konstruktion unserer MKDGH-Serie ist besonders korrosionsbeständig und widersteht der aggressiven, feuchten Umgebung in einer solchen Garage dauerhaft.

Die kurze Antwort: Jährlich Dichtungen prüfen, alle 3-5 Jahre die Kabelverschraubungen nachziehen. Das kostet 30 Minuten Zeit und kann tausende Euro an Schäden sparen.

Die ausführliche Erklärung: IP65 ist kein Freifahrtschein für "einbauen und vergessen". Dichtungen altern durch UV-Strahlung, Temperaturwechsel und Ozon. Nach 5-7 Jahren ist auch die beste Dichtung mürbe.

Einfacher Wartungsplan:

  • Jährlich: Sichtprüfung der Türdichtung auf Risse. Prüfen, ob alle Kabelverschraubungen noch fest sitzen. Auf Kondenswasser im Inneren achten.
  • Alle 5 Jahre: Ggf. die Türdichtung erneuern.

Unsere Lösung von Intratec: Wir verwenden hochwertige EPDM-Dichtungen, die länger halten als Standardgummi. Ersatzdichtungen gibt es bei uns als Set für 15-20€. Die transparente PC-Tür macht die jährliche Sichtprüfung besonders einfach – Sie sehen Kondenswasser oder Korrosion sofort, ohne den Kasten öffnen zu müssen.

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Feuchtraumverteiler – wasserdichte Verteilerkästen IP65 für Garten, Keller oder Garage

Unsere Feuchtraumverteiler der Schutzart IP65 (Schutz vor Spritzwasser und Strahlwasser) eignen sich als Aufputz Sicherungskasten für die Unterverteilung in Feuchträumen wie Keller, Badezimmer, Nebengebäuden und Garage, da sie als wasserdichte Verteilerkästen vor hoher Luftfeuchtigkeit, Wasserdampf und Strahl- sowie Spritzwasser schützen. Zum Beispiel für Stromkreise von Kühltruhen, einer Sauna oder der Hobby-Werkstatt, aber auch die Elektroinstallation in Außenbereichen wie dem Garten werden geschützt. Es handelt sich bei allen Sicherungskästen um Aufputzverteiler. Der Begriff "wasserdicht" wird für Verteilerkästen der Schutzart IP65 allerdings nur umgangssprachlich verwendet. Zwar schützen die Feuchtraumverteiler zuverlässig vor Strahl- und Spritzwasser, können aber nicht vollständig und dauerhaft untergetaucht werden. Sie sind somit zwar mehr als ausreichend für wasserexponierte Einsatzorte und Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit geeignet und für diese Bereiche auch gängige Norm. Aber strenggenommen sind sie nicht vollkommen wasserdicht. Von dieser Klassifikation spricht man in Fachkreisen erst ab IP68. Solange Sie Ihren Sicherungskasten aber nicht in der Badewanner unter Wasser drücken bzw. unter Wasser installieren, wird diese Schutzart für Feuchtraumverteiler nicht benötigt.

 

Die vollständig wasserdichte Schutzart IP68 spielt eher für wasserdichte Verteilerdosen und Kabelverbinder eine Rolle, die zum Beispiel für die Verlegung von Erdkabeln oder die Elektroinstallation im Gartenteich eingesetzt werden. In unserem Ratgeber zum Thema informieren wir Sie genauer über die vorgeschriebenen Installationszonen und Schutzarten in Feuchträumen

 

Unsere Aufputzverteiler überzeugen weiterhin durch eine einfache Installation von Schaltern auf Hutschienen, leichte Kabeleinführung von allen Seiten und hohe Schlagfestigkeit. Mit diesen Attributen und der Schutzart IP65 sind sie auch als Verteilerkästen für Feuchträume in industrieller Umgebung geeignet. Diese sind nicht nur in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit wichtig, sondern auch in Bereichen, die häufig mit Hochdruckreinigung gesäubert werden, zum Beispiel in einer Werkstatt, in Produktionshallen oder in Waschanlagen. Durch die hohe Temperaturbeständigkeit zwischen -25°C bis +60°C sind unsere Sicherungskästen außerdem sowohl in Kühlhäusern, als auch in Bereichen mit hoher Temperatur einsetzbar.

 

Verteilerkästen außen installieren - wetterfest und UV-stabil

Auch im Außenbereich können unsere regen- und wetterfesten Unterverteiler installiert werden. Vor allem die 1-reihigen oder 2-reihigen Kleinverteiler sind perfekte und praktische Helfer für die Elektroinstallation im Garten. Sie schützen die verbauten Komponenten wie FI-Schutzschalter und Sicherungsautomaten effektiv vor Spritzwasser, z.B. Regen, und vor Strahlwasser aus allen Winkeln, z.B. aus dem Gartenschlauch. Das halogenfreie Material des Gehäuses, Acrylester-Styrol-Acrylnitril (ASA), überzeugt zudem durch seine UV-Stabilität, die, neben den wasser- und regenfesten Eigenschaften, für den Einsatz als Verteilerkasten im Außenbereich entscheidend ist. Die transparente Tür ist aus Polycarbonat gefertigt. Die hohe Temperaturbeständigkeit von -25°C bis +60°C sorgt außerdem dafür, dass Sie sich auch in den kalten Wintermonaten oder bei direkter Sonneneinstrahlung keine Sorgen über die Zuverlässigkeit der Feuchtraumverteiler machen müssen.

 

Dank Kleinverteiler sparen Sie sich zusätzlich den langen Weg ins Haus bzw. zum Hauptverteiler, wenn eine Abschaltung einzelner Stromkreise und Geräte notwendig sein sollte. Zeitgleich riskieren Sie keinen kompletten Stromausfall, wenn leistungsstarke Geräte im Garten oder in der Werkstatt ans Netz angeschlossen werden, zum Beispiel stationäre Werkzeuge, die Teichpumpe oder Elektrowerkzeug für die Bearbeitung von Naturstein.

 

Gemäß DIN 18015-2 ist außerdem ein Unterverteiler für die Stromverteilung pro Geschoss vorgeschrieben. Während für den Hauptverteiler 4 Installationsreihen für 48TE vorgeschrieben sind (außer in 1-Zimmer Wohnungen), können für die vorgeschriebene Unterverteilung je Stockwerk bzw. in Keller, Garage und im Garten auch 1-reihige, 2-reihige oder 3-reihige Sicherungskästen eingesetzt werden. Deshalb eignen sich unsere Feuchtraumverteiler perfekt für die gesetzmäßige Elektroverteilung und Installation in unbelüfteten Feuchträumen und wasserexponierten Außenbereichen.

 

Sicherungskästen 1-reihig, 2-reihig und 3-reihig als Kleinverteiler einsetzen

Ein Beispiel für einen Kleinverteiler wäre der 1-reihige Feuchtraumverteiler Aufputz für 12TE. Doch Sie erhalten auch viele weitere Sicherungskästen für die Auf- und Unterputz-Installation in unserem Shop, die Platz für maximal 48TE (1TE / Teilungseinheit=17,5 Millimeter) bieten. Verteilerkästen sind wichtig für die Installation von FI-SchutzschalternSicherungsautomaten, Reihenklemmen, Zeitschaltuhren etc., um Ihre Stromkreise optimal abzusichern und sie so vor einem Totalausfall bewahren. Diese Schalter dienen aber nicht nur dem Leitungsschutz, sondern auch dem Personenschutz, indem sie vor tödlichen Stromschlägen und Kabelbränden schützen. Außerdem kann man so bei Arbeiten an den Leitungen, oder der Elektroinstallation neuer Geräte, zielgerichtet nur die Stromkreise deaktivieren, an denen man arbeitet, ohne andere Geräte derweil zu deaktivieren. Hierfür empfiehlt es sich, die Stromkreise im Feuchtraumverteiler zu beschriften und einen Schaltplan an der Innenseite der Tür zu befestigen.

 

Das zeichnet unsere Feuchtraumverteiler aus

Unsere IP65 Feuchtraum Verteilerschränke sind:

  • temperaturbeständig von -25°C bis +60°C
  • halogenfrei
  • RoHS-konform
  • CE
  • UV-stabil (für Installation Aufputz Außen)
  • aus ASA / Acrylester-Styrol-Acrylnitril (Gehäuse) und PC / Polycarbonat (Tür) gefertigt
  • auf eine Gebrauchsspannung von 400V AC ausgelegt
  • allesamt Aufputzverteiler, also für die Montage „auf Putz“ geeignet

 

Der Lieferumfang enthält:

  • PE/N Schnellsteckklemmen
  • Tür
  • Hutschienen
  • Montageanleitung + Befestigungsmaterial

 

Die ASA Gehäuse sind witterungsbeständiger als die ABS Gehäuse der üblichen Aufputzverteiler und ebenso schlagfesterund zusätzlich UV-stabil und halogenfrei. Somit eignen sie sich zusätzlich optimal für die Aufputz-Montage im Außenbereich. Wir empfehlen außerdem zusätzlich den Kauf des passenden Schlüssels und Metall-Schlosses für Ihren neuen Feuchtraumverteiler, um diesen gerade außen vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Hinweis: Die Elektroinstallation unserer Feuchtraum Sicherungskästen und der Schalter und Sicherungen darf ausschließlich von Fachkräften durchgeführt werden.

 

Vorteile der Unterverteilung mit IP65 Verteilerkästen in Feuchträumen:

  • Zuordnung der Energieversorgung nach Räumen und Geräten
  • Kurze Leitungswege
  • Absicherung der Stromkreise
  • Einfaches Abschalten einzelner Stromkreise bei Leitungsarbeiten und Elektroinstallation

 

Sichern Sie außerdem Stromkreise auf jeden Fall mit FI-Schaltern und Sicherungsautomaten ab und planen Sie diese bei der TE-Verteilung Ihres Feuchtraum Sicherungskastens mit ein!

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