Unterputzverteiler IP40
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Fragen & Antworten
Die pragmatische Antwort: Bei einem Neubau ist Unterputz in 99 % der Fälle der Standard und die beste Wahl. Bei einer Altbau-Renovierung ist Aufputz fast immer die klügere, günstigere und sicherere Lösung.
Die ausführliche Erklärung: Die Entscheidung zwischen einer unsichtbaren (Unterputz) und einer sichtbaren (Aufputz) Installation ist eine der grundlegendsten bei jedem Elektroprojekt. Während die Optik oft für Unterputz spricht, gewinnt in der Praxis, besonders im Altbau, meist die Vernunft und der kleine Preis der Aufputz-Installation.
Der Unterputz-Traum im Altbau vs. die Realität Viele Heimwerker träumen von der perfekten, flächenbündigen Wand ohne störenden Kasten. In der Realität entpuppt sich dieser Traum bei einer Sanierung oft als Albtraum:
- Massiver Aufwand: Für einen Unterputzkasten muss eine Nische in die Wand gestemmt werden. Das bedeutet Lärm, Dreck und eine Menge Arbeit.
- Unbekannte Wandstruktur: Altbauwände sind "Überraschungseier". Sie wissen nie, ob Sie auf Stahlträger, bröckeligen Putz, versteckte Rohre oder unebenes Mauerwerk stoßen. Ein angebohrtes Wasserrohr? Herzlichen Glückwunsch!
- Hohe Kosten: Die reinen Installationskosten für einen Unterputzverteiler im Altbau können schnell 500 € bis 1.000 € übersteigen – nur für Maurer-, Stemm- und Verputzarbeiten, ohne einen einzigen Automaten angeschlossen zu haben.
- Mangelnde Flexibilität: Einmal eingeputzt, ist der Verteiler fix. Eine spätere Erweiterung, weil die Wallbox oder eine PV-Anlage dazukommt, bedeutet, die ganze Baustelle von vorn zu beginnen.
Der Aufputz-Vorteil im Altbau Ein Aufputzverteiler ist hier die Lösung der Profis. Er ist vielleicht nicht ganz so unsichtbar, aber dafür:
- Günstiger und schneller: An die Wand schrauben, fertig. Keine Maurer, kein Verputzer, kein Maler.
- Flexibel: Brauchen Sie mehr Platz? Einfach einen größeren Kasten montieren oder einen zweiten daneben setzen.
- Sicherer: Bessere Kühlung der Komponenten und einfacher Zugang für Wartung und Fehlersuche.
Praxis-Tipp: So überzeugen Sie den Bauherrn (oder den Partner) Die Entscheidung für Aufputz im Wohnbereich ist oft eine emotionale. Hier sind die Argumente, die in der Praxis ziehen:
- Zeigen Sie die Kosten auf: Legen Sie zwei Rechnungen nebeneinander. Meistens ist die Aufputz-Installation 800 € bis 1.000 € günstiger als die Unterputz-Installation, obwohl die Gehäuse selbst meist ähnlich viel kosten. Doch die Kosten für den unsichtbaren Unterputz-Einbau sind versteckt: Zubehörmaterial, Handwerker für die fachgerechte Installation, Werkzeug usw.
- Visualisieren Sie den Dreck: Beschreiben Sie den feinen roten Ziegelstaub, der sich über Wochen in jeder Ritze absetzt.
- Moderne Optik: Zeigen Sie Bilder von modernen, flachen Aufputzverteilern mit weißen Türen. Diese sind weit entfernt von den klobigen grauen Kästen von früher und fallen an einer weißen Wand kaum auf.
- Die Versteck-Option: Schlagen Sie vor, den Verteiler in einer Nische, einem Schrank oder hinter einem Bild zu platzieren.
Die folgende Tabelle fasst die Entscheidung zusammen:
|
Eigenschaft |
Unterputz (Altbau) |
Aufputz (Altbau) |
Unterputz (Neubau) |
|
Kosten |
Sehr hoch |
Gering |
Mittel (wird eingeplant) |
|
Installationszeit |
Sehr lang |
Kurz |
Mittel |
|
Dreck/Aufwand |
Extrem hoch |
Gering |
Gering (in der Rohbauphase) |
|
Flexibilität |
Sehr gering |
Hoch |
Gering |
|
Ästhetik |
Sehr hoch |
Mittel |
Sehr hoch |
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Unsere Lösung von Intratec: Wir bieten Ihnen für beide Welten die passende Lösung. Für den Neubau oder die Kernsanierung finden Sie hier unsere hochwertigen Unterputzverteiler . Wenn Sie im Altbau renovieren, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere praktischen und modernen Aufputzverteiler.
Die kurze Antwort: Für gemauerte Wände (Ziegel, Beton) benötigen Sie einen klassischen Unterputzverteiler, der eingegipst wird. Für Ständerwände aus Gipskarton brauchen Sie einen speziellen Hohlwandverteiler, der mit Krallen befestigt wird.
Die ausführliche Erklärung: Die Art Ihrer Wand bestimmt nicht nur den Verteilerkasten, sondern auch die Montagetechnik und die wichtigsten Sicherheitsaspekte, die Sie beachten müssen.
- Für Massivwände (Ziegel, Kalksandstein, Beton): Hier kommt der Standard-Unterputzverteiler zum Einsatz. Der mitgelieferte Mauerkasten wird in eine gestemmte Nische eingesetzt und mit Gips oder Mörtel fest in der Wand verankert. Der Blendrahmen mit der Tür wird erst nach den Malerarbeiten aufgesetzt, um einen sauberen Abschluss zu gewährleisten.
- ⚠️ Wichtiger Hinweis für Massivwände: Statik prüfen! Das größte Risiko bei der Installation in Massivwänden ist die strukturelle Integrität der Wand. Besonders bei tragenden Wänden ist das Herausstemmen einer großen Nische ein Eingriff in die Statik des Gebäudes. Mehr dazu in der Antwort auf Frage 12.
- Für Hohlwände (Trockenbau, Gipskarton, Holzständerwerk): Für diese Leichtbauwände gibt es spezielle Hohlwandverteiler. Diese sind oft etwas flacher und werden nicht eingegipst. Stattdessen wird mit einer Stichsäge oder einem Fräser ein passgenauer Ausschnitt in die Gipskartonplatte gesägt. Der Verteiler wird dann eingesetzt und mit seitlichen Metallkrallen, die sich beim Anziehen von Schrauben hinter der Platte verspreizen, sicher fixiert.
- ⚡ Wichtiger Hinweis für Hohlwände: Brandschutz beachten! Das größte Risiko bei Hohlwänden ist der Brandschutz. Eine normale Gipskartonwand hat eine bestimmte Feuerwiderstandsklasse (z. B. F30 oder F90). Ein normaler Kunststoffverteiler würde diese Schutzbarriere im Brandfall zerstören. Mehr dazu in der entscheidenden Frage 13.
Die Wahl des richtigen Verteilers ist also keine Geschmacksfrage, sondern eine technische Notwendigkeit, die direkt mit der Sicherheit Ihres Hauses verknüpft ist. Der Wandtyp bestimmt Ihr Hauptaugenmerk: Bei Massivwänden ist es die Statik, bei Hohlwänden der Brandschutz.
Die Faustformel: Rechnen Sie pro Zimmer mit 2-3 Modulen (Teilungseinheiten, TE) und planen Sie mindestens 30 % Reserve für die Zukunft ein. Für eine moderne Wohnung mit 80-120 m2 landen Sie schnell bei einem 3-reihigen Verteiler mit 36 Modulen.
Die detaillierte Berechnung: Diese Planung ist eine der wichtigsten überhaupt. Ein zu kleiner Unterputzverteiler ist eine Sünde, die sich später bitter rächt, denn ein Austausch ist eine riesige Baustelle. Orientieren Sie sich an der Norm DIN 18015, die eine Mindestausstattung vorschreibt.
Grundbedarf für eine moderne Wohnung (ca. 100 m2):
- FI-Schutzschalter: 4 Module (mind. 2 Stück à 2 Module)
- Lichtstromkreise: 4-5 Module (pro Zimmer/Bereich ein eigener Kreis)
- Steckdosenstromkreise: 6-8 Module (pro Zimmer ein eigener Kreis)
- Küche: 4-6 Module (Herd 3 Module, Geschirrspüler, Backofen, Steckdosen)
- Bad: 2-3 Module (Waschmaschine, Steckdosen)
- Großverbraucher: 2-3 Module (z. B. Durchlauferhitzer)
- = Summe Grundbedarf: ca. 22-29 Module
Zukunftsreserve einplanen (KRITISCH!): Die Welt wird elektrischer. Was heute noch Luxus ist, ist morgen Standard.
- Wallbox/E-Auto: 2-4 Module
- Klimaanlage: 2-3 Module
- Photovoltaik: 2-4 Module
- Smart Home: 4-8 Module (pro Aktor/Funktion!)
- Reserve allgemein: 6-8 Module
- = Plus 20-30 % Reserve!
Kostenfalle vermeiden – Die teuerste Ersparnis der Welt: Beim Aufputzverteiler kostet ein späterer Tausch wegen Platzmangel rund 800 €. Beim Unterputzverteiler reden wir von einer Katastrophe: Wand aufstemmen, alter Kasten raus, neuer Kasten rein, verputzen, tapezieren, malen. Rechnen Sie realistisch mit
1.500 € Kosten und einer Woche Baustelle. Der Preisunterschied zwischen einem 3-reihigen (36 TE) und einem 4-reihigen (48 TE) Verteiler liegt bei vielleicht 30-50 €. Diese 50 € sind die beste Versicherung gegen späteres, kostenintensives Austauschen, die Sie abschließen können.
Sonderfall Smart Home: Nicht nur an die Breite, auch an die Tiefe denken! Smart-Home-Komponenten wie KNX-Aktoren, Dimmer oder Gateways sind oft deutlich tiefer als normale Sicherungsautomaten. Ein Standard-Unterputzverteiler mit ca. 95 mm Einbautiefe wird hier schnell zum Nadelöhr. Die Kabel passen kaum noch hinter die Geräte, es entsteht ein gefährlicher "Kabelsalat" und die Wärme kann nicht mehr abgeführt werden. Planen Sie für eine ernsthafte Smart-Home-Installation einen tieferen Verteiler mit mindestens 120 mm Einbautiefe ein.
Unsere Lösung von Intratec: Unser 3-reihiger Unterputzverteiler mit 36 Modulen (MKCUGH36-T) ist der Bestseller für moderne Wohnungen und kleine Einfamilienhäuser. Wenn Sie Smart Home planen oder auf Nummer sicher gehen wollen, sprechen Sie mit Ihrem Elektriker über einen größeren Feldverteiler. Leere Plätze im Verteiler kosten nichts, fehlender Platz kostet ein Vermögen.
Die ehrliche Rechnung: Für den Einbau eines neuen 3-reihigen Unterputzverteilers im Altbau müssen Sie mit Gesamtkosten von 1.200 € bis 2.500 € rechnen. Der reine Materialkauf ist dabei der kleinste Posten.
Komplette Kostenkalkulation (Beispiel 3-reihiger Verteiler im Massiv-Altbau): Die Kosten lassen sich in drei Bereiche aufteilen, was oft übersehen wird. Viele sehen nur das Material und die Elektrikerkosten, vergessen aber die notwendigen Bauarbeiten.
1. Materialkosten (was Sie bei Intratec kaufen):
- Unterputzverteiler ab 3-reihig (36 Module): 30-60 €
- FI-Schutzschalter 40A/30mA (2 Stück): 60-100 €
- Leitungsschutzschalter B16 (12 Stück): 60-90 €
- Klemmen, Brücken, Kleinkram: 40-80 €
- = Material gesamt: ca. 190-330 €
2. Handwerkerkosten Elektriker:
- Anfahrt: 50-80 €
- Montage und Anschluss (4-8 Stunden à 70-90 €): 280-720 €
- Prüfung und Protokoll (E-Check): 100-150 €
- = Elektriker gesamt: ca. 430-950 €
3. Handwerkerkosten Bau (Maurer/Verputzer/Maler):
- Nische stemmen (2-4 Stunden à 50-70 €): 100-280 €
- Verteiler eingipsen/verputzen (1-2 Stunden): 50-140 €
- Spachteln, Schleifen, Streichen/Tapezieren: 150-400 €
- = Bau-Gewerke gesamt: ca. 300-820 €
Gesamtkosten realistisch: 920 € - 2.100 € (zzgl. MwSt.)
Profi-Tipp zur Kostensenkung durch kluge Planung: Die hohen Kosten entstehen vor allem, wenn der Einbau des Unterputzverteilers ein isoliertes Projekt ist. Der wahre Spartrick liegt in der Koordination: Wenn Sie ohnehin planen, eine Wand neu zu verputzen, zu fliesen oder eine Trockenbauwand zu stellen, ist DAS der perfekte Moment für den Unterputzverteiler. Die Kosten für das Stemmen und Verputzen werden dann marginal, weil der Handwerker sowieso vor Ort ist und das Material schon da ist. Ein nachträglicher Einbau in eine fertige Wand ist immer die teuerste Variante.
Die kurze Antwort: Der Verteiler muss jederzeit frei zugänglich sein und darf nicht durch Schränke oder Regale verbaut werden. Die Zuleitungen müssen in festgelegten Zonen in der Wand verlegt werden, damit Sie nicht versehentlich hineinbohren.
Die ausführliche Erklärung: Damit eine Elektroinstallation sicher und vor allem vorhersagbar ist, gibt die Norm DIN 18015-3 sogenannte Installationszonen vor.
Die Idee dahinter ist simpel: Jeder soll wissen, wo in einer Wand Kabel liegen könnten, auch wenn man sie nicht sieht.
- Waagerechte Zonen: Es gibt eine obere und eine untere Zone.
- Obere Zone: 15 cm bis 45 cm unterhalb der fertigen Decke.
- Untere Zone: 15 cm bis 45 cm oberhalb des fertigen Fußbodens.
- Senkrechte Zonen: Diese verlaufen an Ecken, Türen und Fenstern.
- An Türen/Fenstern: 10 cm bis 30 cm neben der Rohbauöffnung.
- An Ecken: 10 cm bis 30 cm neben der Wandecke.
Wo kommt der Verteiler hin? Der Verteiler selbst wird üblicherweise so platziert, dass seine Bedien- und Anzeigeelemente in einer Höhe zwischen 0,85 m und 1,80 m liegen. Wichtiger als die exakte Höhe ist aber die dauerhafte Zugänglichkeit. Er darf nicht in einem Schrank versteckt werden, der erst ausgeräumt werden muss, um an die Sicherungen zu kommen. Ein Flur oder ein Hauswirtschaftsraum sind ideale Orte.
Praxis-Tipp für Altbau-Detektive: In Gebäuden, die vor ca. 1970 errichtet wurden, hat man sich nicht immer an diese strengen Zonen gehalten. Dennoch folgten Elektriker auch damals schon einer gewissen Logik. Wenn Sie also eine alte Steckdose sehen, können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass eine Leitung senkrecht nach oben oder unten davon wegführt. Nutzen Sie diese Logik, um eine fundierte Vermutung anzustellen, wo Sie die Nische für Ihren neuen Verteiler besser nicht stemmen sollten.
Ja! Bei allen Intratec Unterputzverteilern sind die PE- (Schutzleiter) und N- (Neutralleiter) Klemmenleisten bereits im Lieferumfang enthalten und vormontiert.
Warum das ein entscheidender Vorteil ist: Viele andere Anbieter verkaufen Ihnen nur das leere Gehäuse. Dann müssen Sie die passenden Klemmenleisten separat dazukaufen (Kosten: ca. 15-25 €) und selbst montieren. Bei uns erhalten Sie ein Komplettpaket. Die mitgelieferten Klemmen sind selbstverständlich fingersicher ausgeführt und entsprechen den aktuellen VDE-Vorschriften. Das spart Ihnen nicht nur Geld, sondern auch Zeit und die Suche nach dem passenden Zubehör.
Bei unseren Aufputzverteilern ist die Tür wendbar, sodass Sie den Anschlag flexibel von links nach rechts wechseln können. Bei den Unterputzmodellen ist der Türanschlag aus konstruktionstechnischen Gründen festgelegt und kann nicht gewechselt werden.
Praxis-Tipp: Überlegen Sie sich vor dem Einmauern des Kastens genau, in welche Richtung die Tür später öffnen soll. Gerade in engen Fluren oder Nischen kann die Öffnungsrichtung entscheidend sein, um den Zugang nicht zu blockieren. Prüfen Sie die Gegebenheiten vor Ort und wählen Sie das passende Modell aus unserem Shop.
8. Wie führe ich die Kabel am besten in den Unterputzkasten ein?
Unsere Unterputzverteiler verfügen an allen Seiten sowie an der Rückwand über zahlreiche vorgestanzte Kabeleinführungen (Vorprägungen). Diese können Sie je nach Bedarf einfach mit einem Schraubendreher oder einer Zange herausbrechen.
Die Profi-Vorgehensweise:
- Planung: Führen Sie die Leerrohre oder Mantelleitungen (z. B. NYM-J) sternförmig zur geplanten Nische des Verteilers.
- Einführung: Brechen Sie nur so viele Einführungen am Mauerkasten aus, wie Sie tatsächlich benötigen. Die Kabel werden dann von hinten, oben oder von den Seiten in den Kasten eingeführt.
- Überlänge lassen: Lassen Sie die Kabel ca. 20-30 cm in den Kasten hineinragen. Diese "Verdrahtungsreserve" erleichtert dem Elektriker später den Anschluss der Automaten ungemein. Zu kurze Kabel sind ein häufiges und sehr ärgerliches Problem auf der Baustelle.
- Fixierung: Nachdem die Kabel eingeführt sind, wird der Kasten in die Wand eingegipst.
Ein spezieller Putzausgleichsrahmen ist im Standard-Lieferumfang nicht enthalten. Notwendig wird er nur in Sonderfällen.
Die Erklärung: Unsere Unterputzverteiler bestehen aus dem Mauerkasten, der in die Wand eingesetzt wird, und einem separaten Blendrahmen mit Tür, der nach den Putz- und Malerarbeiten aufgesetzt wird. Dieser Blendrahmen überdeckt den Übergang zwischen Kasten und Wand und kann kleinere Unebenheiten oder eine Putzstärke von bis zu ca. 10-15 mm ausgleichen.
Wann brauchen Sie doch einen? Wenn der Mauerkasten versehentlich zu tief in die Wand eingesetzt wurde (z. B. mehr als 2 cm hinter der fertigen Putzoberfläche), kann ein universeller Putzausgleichsrahmen (im Fachhandel erhältlich) notwendig sein, um diese Lücke sauber zu überbrücken. Bei einer sorgfältigen Installation ist dies aber in der Regel nicht erforderlich.
Die Gehäuse unserer Unterputzverteiler werden aus hochwertigem ABS-Kunststoff (Acrylnitril-Butadien-Styrol) gefertigt. Die Türen sind wahlweise aus weißem ABS oder aus transparentem Kunststoff erhältlich.
Die Vorteile von ABS-Kunststoff in der Praxis:
- Hohe Schlagfestigkeit: Das Material ist robust und widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen während der rauen Bauphase.
- Stabilität: ABS ist formstabil und verzieht sich nicht, was einen passgenauen Sitz des Blendrahmens und der Tür gewährleistet.
- Sicherheit: Unsere Gehäuse sind nach der Norm IEC 60670 geprüft und bestehen den Glühdrahttest bei 650 °C, was eine hohe Sicherheit im Fehlerfall bedeutet.
- Isolationsschutz: Als Kunststoffgehäuse bieten sie eine Schutzisolierung (Schutzklasse II).
Für Bereiche, in denen eine noch höhere mechanische Stabilität gefordert ist (z. B. in öffentlichen Gängen oder Werkstätten), bieten wir optional auch Modelle mit einer robusten Stahlblechtür an.
Die ehrliche Antwort: Das ist ein Klassiker im Altbau und eine der häufigsten Herausforderungen. Mit der richtigen Technik bekommen Sie den Kasten aber trotzdem perfekt ins Lot.
Die ausführliche Erklärung: Kaum eine Altbauwand ist wirklich eben. Einen Kasten einfach nur "reinzuschmieren" führt unweigerlich zu einer schiefen Tür und einem unprofessionellen Ergebnis. Hier sind die Lösungen, gestaffelt nach dem Grad der Unebenheit :
- Lösung 1: Leichte Unebenheiten (bis 5 mm) Das ist der Normalfall. Nutzen Sie eine Wasserwaage, um den Kasten exakt senk- und waagerecht auszurichten. Die entstehenden Spalten zwischen Kasten und Mauerwerk werden mit Gips oder Mörtel aufgefüllt. Kleine Keile oder Unterlegplättchen aus Kunststoff können helfen, den Kasten während des Aushärtens in Position zu halten.
- Lösung 2: Mittlere Unebenheiten (5 mm bis 20 mm) Wenn die Wand so uneben ist, dass große Hohlräume entstehen würden, gleichen Sie die Nische zuerst grob mit einem Ausgleichsmörtel vor. Ziehen Sie eine ebene Fläche ab, lassen Sie diese anziehen und setzen Sie den Kasten dann am nächsten Tag in diese vorbereitete, gerade Nische ein.
- Lösung 3: Starke Unebenheiten (> 20 mm) oder bröckeliger Untergrund Hier ist der Profi-Ansatz die beste Lösung: Bauen Sie eine sogenannte Vorsatzwand. Dabei wird eine Unterkonstruktion aus Metall- oder Holzprofilen vor die eigentliche Wand gesetzt und mit Gipskartonplatten beplankt. In diese neue, perfekt gerade Wand wird dann ein
Hohlwandverteiler eingebaut. Das löst nicht nur das Problem der krummen Wand, sondern schafft auch gleich einen Hohlraum für eine einfache Kabelführung.
Die unmissverständliche Antwort: NEIN. Nicht ohne die Freigabe eines qualifizierten Statikers.
Die lebenswichtige Erklärung: Diese Frage hat nichts mehr mit Elektrotechnik zu tun, sondern ausschließlich mit Baustatik – und damit mit der Sicherheit des gesamten Gebäudes. Das eigenmächtige Einbringen eines großen Schlitzes in eine tragende Wand ist grob fahrlässig und kann katastrophale Folgen haben.
Der Prozess, an dem es kein Vorbeikommen gibt:
- Identifikation: Finden Sie heraus, ob es sich um eine tragende Wand handelt. Im Zweifel gilt immer: Die Wand ist tragend.
- ARBEITEN SOFORT EINSTELLEN.
- Statiker konsultieren: Beauftragen Sie einen Tragwerksplaner (Statiker). Dieser berechnet die Lasten, die auf die Wand wirken, und legt fest, welche stützenden Maßnahmen erforderlich sind.
- Sturz einbauen: In 99 % der Fälle wird ein sogenannter Sturz (ein Träger aus Stahl oder Beton) über der geplanten Öffnung vorgeschrieben.
- Maurer beauftragen: Der Einbau des Sturzes und das Herstellen der Öffnung sind Arbeiten für einen Maurer, nicht für einen Elektriker oder Heimwerker.
- Elektriker installiert: Erst wenn die Wandöffnung statisch sicher vorbereitet ist, darf der Elektriker den Verteilerkasten einbauen.
Wichtiger Hinweis: Wenn Sie diesen Prozess ignorieren und es kommt zu einem Schaden (z. B. Rissbildung), zahlt keine Versicherung. Bei Personenschäden drohen strafrechtliche Konsequenzen. Die Frage ist nicht, ob Sie einen Statiker fragen, sondern nur, welchen.
Die kurze Antwort: Beim Einbau in eine Wand mit Brandschutzanforderungen (z. B. F90) müssen Sie zwingend spezielle Brandschutz-Verteiler verwenden oder den normalen Verteiler aufwendig mit Brandschutzplatten umhausen.
Die ausführliche Erklärung: Viele Wände, insbesondere im Trockenbau zwischen Wohneinheiten, in Treppenhäusern oder zwischen Garage und Wohnhaus, sind als Brandschutzwände (oder F30-/F90-Wände) ausgeführt. Das bedeutet, sie müssen im Brandfall dem Feuer für 30 bzw. 90 Minuten standhalten und die Ausbreitung von Feuer und Rauch verhindern.
Das Problem: Ein normaler Unterputzverteiler aus Kunststoff ist ein riesiges Loch in dieser Schutzmauer. Im Brandfall würde er wegschmelzen und dem Feuer einen direkten Weg in den nächsten Raum bieten.
Die normgerechte Lösung (nach DIN 4102): Sie haben zwei Möglichkeiten, den Brandschutz zu erhalten :
- Brandschutz-Verteiler verwenden: Es gibt spezielle Verteilergehäuse, die mit einem intumeszierenden Material ausgekleidet sind. Dieses Material schäumt bei Hitze auf, verschließt die Öffnung hermetisch und stellt die Feuerwiderstandsklasse der Wand wieder her.
- Bauseitige Kapselung: Sie können einen Standard-Hohlwandverteiler verwenden, müssen diesen dann aber auf der Rück- und den Innenseiten der Hohlwand komplett mit zugelassenen Brandschutzplatten (z. B. GKF-Platten) "einkoffern". Dies ist oft aufwendiger und fehleranfälliger.
Wichtiger Hinweis: Der Einbau eines normalen Kunststoff-Verteilers in eine Brandschutzwand ohne diese Maßnahmen ist nicht nur ein Verstoß gegen die Bauordnung, sondern führt im Schadensfall zum vollständigen Verlust des Versicherungsschutzes.
Die pragmatische Antwort: Für eine echte Smart-Home-Installation ist ein Standard-Unterputzverteiler fast immer zu flach. Planen Sie von Anfang an mit einem tieferen Medien- oder Feldverteiler mit mindestens 120 mm, besser 150 mm Einbautiefe.
Die Erklärung aus der Praxis: Dieses Problem taucht in Smart-Home-Foren täglich auf. Während alle auf die Anzahl der Module (TE) achten, wird die Einbautiefe vergessen.
- Das Problem: Ein normaler Leitungsschutzschalter ist ca. 70 mm tief. Ein KNX-Schaltaktor, ein Dimmaktor oder eine Spannungsversorgung können aber 90 mm oder tiefer sein. In einem Standard-UP-Kasten mit 95-110 mm Tiefe bleibt hinter dem Gerät absolut kein Platz mehr für die zu- und abgehenden Kabel.
- Die Folge: Die Kabel müssen gequetscht werden, was zu Beschädigungen und Wackelkontakten führen kann. Viel schlimmer noch: Die dicken Kabelbündel blockieren die Luftzirkulation. Die Aktoren, die im Betrieb warm werden, können ihre Wärme nicht mehr abgeben, was zu Überhitzung und vorzeitigem Ausfall führt.
Der Profi-Tipp: Der geringe Mehraufwand, eine Nische 2-3 cm tiefer zu stemmen, ist nichts im Vergleich zum Ärger eines vollgestopften, überhitzten und nicht wartbaren Verteilers. Wenn Sie mit Systemen wie KNX, Loxone oder anderen Hutschienen-basierten Smart-Home-Lösungen planen, ist die Investition in einen tieferen Verteiler (oft als Feld- oder Medienverteiler bezeichnet) die einzig richtige Entscheidung.
Die klare Regel: Die Nische muss mindestens so tief sein wie die Einbautiefe des Verteilerkastens plus ca. 1-2 cm für den Gips oder Mörtel, mit dem der Kasten fixiert wird.
Ein konkretes Beispiel mit unserem Intratec-Produkt: Unser 3-reihiger Unterputzverteiler (MKCUGH36-T) hat eine Gesamteinbautiefe von 106 mm (Maß G in der technischen Zeichnung). Um diesen Kasten fachgerecht und ohne Quetschen der Kabel an der Rückwand einbauen zu können, sollten Sie die Nische also
mindestens 120 mm tief ausstemmen.
Wichtiger Hinweis: Messen Sie immer am konkreten Produkt nach! Die Maße können je nach Hersteller und Modell variieren. Und denken Sie an den Tipp aus Frage 14: Wenn Smart-Home-Module geplant sind, wählen Sie von vornherein einen tieferen Verteiler und passen Sie die Nischentiefe entsprechend an (z. B. auf 150 mm).
Die ehrliche Antwort: Ganz ohne Staub geht es nicht. Aber mit der richtigen Vorbereitung und Technik können Sie die Sauerei auf ein Minimum reduzieren.
Die Checkliste für sauberes Arbeiten: Das Stemmen von Mauerschlitzen, besonders in Ziegelwänden, erzeugt Unmengen an feinem, rotem Staub, der sich überall verteilt. So beherrschen Sie das Chaos:
- Den Raum abschotten: Kleben Sie die Tür zum Arbeitsbereich sorgfältig mit Malerkrepp und Baufolie ab. Dichten Sie auch den Türschlitz am Boden ab. Schalten Sie eventuelle Lüftungsanlagen aus.
- Alles abdecken: Entfernen Sie alle Möbel aus dem Raum. Was nicht raus kann, wird mit Folie staubdicht eingepackt. Den Boden mit Malervlies schützen.
- Absaugung nutzen: Verwenden Sie einen Bohr- oder Meißelhammer mit einem Absaugadapter, der direkt an einen leistungsstarken Bau-Staubsauger (Klasse M) angeschlossen wird. Das fängt den Großteil des Staubs direkt an der Quelle ab.
- Der Wasser-Trick: Sprühen Sie die Wandfläche, die Sie bearbeiten wollen, vorher leicht mit Wasser aus einer Sprühflasche ein. Das Wasser bindet den Staub und verhindert, dass er aufwirbelt. Während der Arbeit immer wieder kurz nachsprühen.
- Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist Pflicht: Tragen Sie unbedingt eine FFP2- oder FFP3-Staubmaske, eine Schutzbrille und einen Gehörschutz. Ihre Gesundheit ist wichtiger als jede Elektroinstallation.
Dieser Mehraufwand in der Vorbereitung dauert vielleicht eine Stunde, erspart Ihnen aber tagelanges Putzen und schont Ihre Lungen.
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Unterputzverteiler – Sicherungskasten für die Unterverteilung installieren
Wie jeder Verteilerkasten & Sicherungskasten so sind auch Unterputzverteiler für die Unterverteilung von Strom vom Hauptverteiler auf einzelne Wohneinheiten zuständig. Nur dass diese Verteilerkästen die Unterverteilung Unterputz ermöglichen, also eine sogenannte Unterputzverteilung. Außerdem schützen die im Sicherungskasten einsetzbaren Module wie Sicherungsautomaten und FI-Schutzschalter Stromnetz und Bewohner vor Kurzschlüssen und Fehlerstrom. Doch im Gegensatz zum Aufputzverteiler wird ein Unterputz Verteilerkasten bündig ins Mauerwerk eingelassen und mit seitlichen Befestigungslaschen „unter Putz“ montiert. Hierfür ist ein sog. Mauerkasten im Lieferumfang enthalten.
Vorprägungen und Möglichkeiten zur Kabelführung erleichtern die Installation und die Leitungsführung. Anders als bei Aufputzverteilern werden Blendrahmen und Tür des Unterputzverteilers erst dann montiert, sobald die Installation der Komponenten abgeschlossen ist. All' unsere UP Verteilerentsprechen der Schutzart IP40. Normalerweise können bis zu 12 Sicherungen oder andere Teilungseinheiten (1 TE=17,5 Millimeter), also z. B. FI-Schutzschalter oder Sicherungsautomaten, pro sog. Hutschiene / Reihe in den Sicherungskasten eingesetzt werden, um somit die einzelnen Stromkreise vor Fehlerstrom und Überspannung abzusichern und einen kompletten Stromausfall zu verhindern, falls mal die allseits bekannte Sicherung rausfliegt. Die Teilungseinheiten eines Verteilerkastens sind genormt, ebenso wie die jeweiligen Abstände und Maße der einzelnen Installationsreihen.
Lediglich unsere Unterputz Kleinverteiler 1-reihig weichen von der 12 TE-Regelungen ab, da man sie, neben der 12 Modul-Variante, auch als Unterputzverteiler 1-reihig für 8 Module oder sogar als Unterputzverteiler 1 reihig für 18 Module kaufen kann. Abstände und Maße sind aber auch hier genormt. IP40 Unterputz Verteilerschränke sind überall dort zu finden, wo in geschlossener und trockener Umgebung Sicherungsautomaten, Schutzschalter oder Trennschalter für die Absicherung einer geregelten Stromkreisverteilung installiert werden müssen. Also im Prinzip in jedem Gebäude – ob Mietwohnung, Gewerbebetrieb oder Haus. UP Kleinverteiler schützen die installierten Komponenten weiterhin vor Bränden, die ein Kurzschluss verursachen könnte. Außerdem ermöglichen sie Handwerkern und Elektrikern einen sicheren, schnellen und geordneten Zugang zu den jeweiligen Sicherungen, wenn Kabel verlegt, Glühbirnen gewechselt oder neue Leitungen und Steckdosen verbaut werden. Sie müssen dann nur noch den jeweiligen Sicherungsautomaten umlegen. Letztendlich dient ein Sicherungskasten also dem Schutz der Bewohner, Mitarbeiter usw. weshalb man genau darauf achten sollte, was man für die Elektroinstallation verbaut. UP Verteiler kaufen Sie bei uns mit bis zu drei Installationsreihen als idealen Kleinverteiler für die Unterverteilung.
Verteilerkästen für die Unterputzverteilung – worauf beim Kauf achten?
Gemeinsam haben all unsere Unterputz Verteilerkästen, dass sowohl Gehäuse als auch die inkludierte Tür aus Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) gefertigt werden, RoHS-Konform und CE geprüft sind. Weiterhin sind sämtliche Unterputzverteiler als IP40, also für trockene und geschlossene Räume erhältlich. Falls Sie einen Kleinverteiler oder Sicherungskasten in einem Feuchtraum, also einem Keller, Außen oder in einer Garage installieren möchten, z.B. als separate Absicherung einzelner Stromkreise, dann müssen Sie zu einem Feuchtraumverteiler Aufputz mit IP65 Schutzart greifen.
Im Lieferumfang eines Unterputz Verteilerkastens ist immer Folgendes enthalten:
- Inkl. blauer und grün-gelber PE-Klemmen und N-Klemme (Schnellsteckklemmen)
- Inkl. Montageanleitung und Befestigungsmaterial
- Inkl. Tür (transparent oder weiß)
- Optional: Unterputzverteiler mit Metalltür
Je nachdem, wo und wofür ein Verteilerkasten Unterputz installiert werden soll unterscheidet man also zwischen den verschiedenen Größen und Standards wie IP65 (Feuchtraum) und IP40 (trockene und geschlossene Räume). Außerdem unterscheidet man zwischen der Montage Auf- oder Unterputz. Aber welche Varianten gibt es und welche Gesetze und Vorschriften regeln die Installation und Ausstattung eines Unterputzverteilers, oder eines anderen Verteilerkastens?
Zunächst unterscheiden wir unsere Unterputz Verteilerkästen anhand der genormten Hutreihen, also der Anzahl an Sicherungsautomaten, die man für die Elektroinstallation verbauen kann:
- Unterputzverteiler 1 reihig (zwischen 8 und 18 Module)
- Unterputzverteiler 2 reihig (24 Module)
- Unterputzverteiler 3 reihig (36 Module)
Ein Sicherungskasten Unterputz 1-reihig oder 2-reihig wird auch als Kleinverteiler bezeichnet, denn laut DIN 18015-2 müssen Verteilerkästen für Wohnungen, welche für die direkte Stromverteilung von Haupt- auf Unterverteiler zuständig sind, mindestens 4-reihig sein. Für eine Wohnung mit einem Zimmer reicht auch ein 3-reihiger Verteilerschrank. Unterputz Kleinverteiler mit 1 oder 2 Hutreihen sind also optional und dienen vor allem als separate Absicherung, sodass man zum Beispiel nicht extra vom ersten Geschoss zum Feuchtraum Verteilerkasten im Keller laufen muss, um die Sicherung wieder hochzudrücken. Außerdem können einzelne Stromkreise durch Kleinverteiler abgesichert werden, z.B. der eines Herds oder eines Durchlauferhitzers. Während 3-reihige oder 4-reihige Sicherungskästen also zur Unterverteilung einer gesamten Wohnung dienen, so werden Kleinverteiler für einzelne Etagen eines Hauses, einzelne Räume oder einzelne Stromkreise verwendet.
Sämtliche Kabel werden vom jeweiligen Verbraucher, entweder über einzelne Kleinverteiler, oder aber direkt zum primären Verteilerkasten geleitet. Dazu werden die Kabel am Ende gebündelt, woraus sich u.a. auch die DIN Normen für Verteilerschränke ergeben. Da sie also sozusagen die Stromverteilung übernehmen, bezeichnet man sie auch als Verteilerschrank. Die Bezeichnung Sicherungskasten oder Sicherungsschrank rührt daher, dass man die einzelnen Reihen und Stromkreise mit Sicherungsschaltern absichert.
Neben FI-Schutzschaltern und Sicherungsautomaten kann man übrigens noch weitere Module in einem Sicherungskasten verbauen:
- Leitungsschutzschalter
- Relais
- Stromzähler
- Zeitschaltuhren
- Reihenklemmen
- Klingeltransformatoren
- Uvm.
Der Einbau eines Sicherungskastens darf nach DIN VDE zur Sicherheit von elektrischen Anlagen nur von einem Elektriker durchgeführt werden, um Brandschutz, Gewährleistung und technische Sicherheit zu gewährleisten.
Auch bei der Auswahl des passenden Unterputzverteilers muss Vieles berücksichtigt werden, was nur ein Fachmann beurteilen kann:
- Art der Installation & Montage
- Verlustleistung
- Umgebungstemperatur
- Reserven für zukünftigen Ausbau der Anlage
- Uvm
Tipps zum Anschließen des Unterputzverteilers
- Ausreichend Platz für Installationsarbeiten am UP Verteiler berücksichtigen
- Höhe für bequeme Haltung während der Bedienung der Schaltelemente berücksichtigen
- Fertigen Sie einen Verteilerplan für die Stromkreise an und befestigen Sie diesen an der Innentür
- Beim Kauf genügend Platz für zukünftige Klemmen und Schaltelemente berücksichtigen, z.B. weiteren Stromzähler für Einliegerwohnung o.ä.
- Für eine saubere Verdrahtung sorgen und Kreuzungen, so wie Kabelbündelungen vermeiden, da sonst gefährliche Wärme entstehen kann
- Schellen zur Zugentlastung sorgen dafür, dass flexible Kabel nicht reißen
- Prüfen, ob Abdeckungen angebracht sind und Einbaugeräte wie Schutzschalter oder die Zeitschaltuhr richtig der der Hutschiene sitzen
- Sind die Umgebungsbedingungen des Verteilers feucht oder zu warm, verwenden Sie einen Feuchtraumverteiler (IP65)
- Sichern Sie alle Stromkreise mit einem FI-Schutzschalter ab, der vor Fehlerstrom und Stromschlag schützt. Mindestausstattung: 2 FI-Schutzschalter, da sonst bei Fehlerstrom die komplette Wohnung, also alle Stromkreise vom Strom abgetrennt werden. Vor allem das Licht sollte bei einer herausfliegenden Sicherung nicht ausgehen, da es sonst sehr schwer wird, sie wieder hochzudrücken und den Fehler überhaupt zu finden
- Korrekte Kennzeichnung und individuelle Absicherung durch Sicherungsautomaten der üblichen Räume Schlafzimmer Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Flur usw., sodass bei einer Überlastung oder einem Kurzschluss in einem Stromkreis die anderen nicht betroffen sind. Eine korrekte Kennzeichnung ist außerdem wichtig, da im Störungsfall meist Eile geboten ist
- Jeweils einen Stromkreis für Beleuchtung und einen für Steckdosen separat und leistungsspezifisch absichern
- Blendrahmen und Tür des Unterputzverteilers erst dann montieren, wenn die Elektroinstallation abgeschlossen ist