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Abisolierzangen & Messer

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Kabelmesser Kabel Abmantelungs Messer Abisolierer für Kabel Ø 4-28 mm
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Coaxial- Abisolierer Kabelmesser für Kabel 4,8 - 7,5 mm Abmantelungs Messer
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Fragen & Antworten

Kurze Direktantwort: Abmanteln entfernt die dicke Außenhülle (den Mantel) eines Kabels, um an die bunten Adern im Inneren zu kommen. Abisolieren entfernt dann die dünne Isolierung von diesen einzelnen Adern, um den blanken Kupferdraht freizulegen. Die Reihenfolge ist also immer: erst abmanteln, dann abisolieren.

 

Detaillierte Erklärung: Die Unterscheidung ist entscheidend für die Wahl des richtigen Werkzeugs und die Sicherheit Ihrer Arbeit.  

Stellen Sie es sich wie das Schälen einer Banane vor:

  • Abmanteln: Das ist das Entfernen der dicken, gelben Schale. Bei einem Kabel entspricht das dem Entfernen des robusten äußeren Mantels (z. B. der graue Kunststoff bei einem NYM-Kabel), der die einzelnen Adern bündelt und vor mechanischer Beschädigung, Feuchtigkeit und Schmutz schützt.  
  • Abisolieren: Das ist das Entfernen der dünnen, weißen Haut von den einzelnen Fruchtstücken im Inneren. Bei einem Kabel ist dies das Entfernen der direkten, farbigen Kunststoffisolierung (z. B. blau, braun, grün-gelb) von den einzelnen Kupferleitern. Nur so kann der blanke Draht freigelegt werden, um eine elektrische Verbindung herzustellen, etwa um Kabel zu crimpen  oder zu verlängern .  

Warum diese Unterscheidung so wichtig ist? Weil für beide Arbeitsschritte teils unterschiedliche Werkzeuge verwendet werden, sofern man über kein Werkzeug mit kombinierter Funktion verfügt.

Wenn Sie versuchen, mit einem groben Kabelmesser, das zum Abmanteln gedacht ist, eine feine Ader abzuisolieren, ist die Gefahr sehr hoch, dass Sie den Kupferdraht beschädigen. Umgekehrt ist eine filigrane Abisolierzange mit dem dicken Außenmantel eines Erdkabels überfordert. Die korrekte Terminologie, die auch in den VDE-Normen verwendet wird, ist also kein Fachchinesisch, sondern die Grundlage für eine sichere und professionelle Arbeitsweise.  

Kurze Direktantwort: Ein Messer ist eine Notlösung für Profis mit extrem viel Gefühl und Zeit. Für alle anderen ist eine Abisolierzange eine absolute Pflichtinvestition. Sie verhindert die häufigste und gefährlichste Fehlerquelle: das Anritzen des Kupferdrahts, was zu Überhitzung und Kabelbrand führen kann.

 

Detaillierte Erklärung: Die Versuchung, zum Cuttermesser oder sogar zum Küchenmesser zu greifen, ist groß – es ist schnell zur Hand und scheint den Job zu erledigen. Doch diese Methode ist einer der häufigsten Gründe für später auftretende, schwerwiegende Elektro-Probleme.  

  • Das Kernrisiko: Beschädigte Leiter: Wenn Sie mit einer Messerklinge die Isolierung einschneiden, ist es fast unmöglich, den darunterliegenden Kupferdraht nicht ebenfalls leicht anzuritzen. An dieser beschädigten Stelle verringert sich der Querschnitt des Leiters. Nach dem Ohmschen Gesetz entsteht an diesem Engpass ein höherer elektrischer Widerstand. Fließt nun Strom durch das Kabel, erhitzt sich genau dieser Punkt überproportional. Im Dauerbetrieb kann diese Hitze die Isolierung zum Schmelzen bringen und einen verheerenden Kabelbrand auslösen.  
  • Gefahr bei Litzen (feindrähtige Leiter): Bei flexiblen Kabeln, die aus vielen dünnen Einzeldrähten (Litzen) bestehen, ist die Gefahr noch größer. Ein Messer durchtrennt hier unweigerlich einige dieser feinen Drähte. Das reduziert nicht nur die Stromtragfähigkeit des gesamten Kabels, sondern schafft auch eine mechanische Schwachstelle, die bei Vibrationen brechen kann.  
  • Der Sicherheitsvorteil der Zange: Eine Abisolierzange, egal ob manuell oder automatisch, ist exakt für diesen einen Zweck konstruiert. Ihre präzise geformten Klingen durchtrennen nur die Kunststoffisolierung und stoppen exakt vor dem Leiter. Sie entfernen die Isolierung sauber und ohne jegliche Beschädigung des Kupfers.  
  • Verletzungsrisiko: Nicht zu vergessen ist die hohe Verletzungsgefahr für Sie selbst. Beim Abziehen der Isolierung mit einem Messer rutscht man leicht ab, was zu tiefen Schnittverletzungen führen kann.  

Die Anschaffung einer Abisolierzange für wenige Euro ist also keine Luxusausgabe, sondern eine unverzichtbare Versicherung gegen Schäden, die Sie Tausende von Euro kosten können.

 

Kurze Direktantwort: Kabelmesser zum Abmanteln dicker Kabel (z. B. Erdkabel). Manuelle Abisolierzange für gelegentliche Arbeiten an Standardkabeln mit festem Querschnitt. Automatische Abisolierzange für häufige Arbeiten, empfindliche Kabel und maximale Sicherheit.

 

Detaillierte Erklärung: Die Wahl des richtigen Werkzeugs hängt direkt von der Art des Kabels und der Häufigkeit der Anwendung ab. Hier sind die drei Hauptkategorien und ihre idealen Einsatzgebiete:  

  • Das Kabelmesser / Der Abmantler:
    • Der Job: Dieses Werkzeug ist der Spezialist für das Entfernen des robusten Außenmantels von dickeren Rundkabeln, wie z. B. NYM 3x2,5mm², 5x2,5mm² oder Erdkabeln (NYY).  
    • Die Funktionsweise: Mit einer kleinen Stellschraube am Griffende wird die Schnitttiefe der Klinge exakt auf die Dicke des Kabelmantels eingestellt. Das Werkzeug wird auf das Kabel gesetzt, einmal um 360 Grad gedreht (Rundschnitt) und dann entlang des Kabels gezogen (Längsschnitt). So lässt sich der Mantel sauber öffnen, ohne die innenliegenden Adern zu gefährden. Ein Beispiel aus unserem Shop ist das Kabelmesser für Kabel von Ø 4-28mm.  
  • Die manuelle Abisolierzange:
    • Der Job: Der Klassiker für gelegentliche Elektroarbeiten im Haushalt, bei denen Sie einzelne Adern mit einem bekannten Querschnitt abisolieren, z. B. beim Anschließen einer Lampe oder einer Steckdose (meist 1,5mm²).  
    • Die Funktionsweise: Über eine Rändelschraube (Stellschraube) wird die V-förmige Öffnung der Klingen manuell auf den exakten Durchmesser des Kupferdrahts eingestellt. Dies erfordert etwas Fingerspitzengefühl – ist die Öffnung zu groß, wird die Isolierung nicht sauber getrennt; ist sie zu klein, wird der Leiter beschädigt. Ein typisches Modell ist unsere Abisolierzange 180mm.  
  • Die automatische Abisolierzange:
    • Der Job: Das Profi-Werkzeug für alle, die häufiger Kabel verarbeiten, mit unterschiedlichen Querschnitten arbeiten oder maximale Prozesssicherheit wollen. Ideal für den Schaltschrankbau, die Installation von Smart-Home-Komponenten oder für Heimwerker, die Wert auf Effizienz und Perfektion legen.  
    • Die Funktionsweise: Hier entfällt jegliches Einstellen. Die Zange besitzt einen intelligenten Mechanismus, der den Kabelquerschnitt selbstständig erkennt. Die Klingen schneiden die Isolierung präzise ein und ziehen sie in einem Arbeitsgang ab, ohne den Leiter auch nur zu berühren. Das ist nicht nur schnell, sondern auch die sicherste Methode. Unser Top-Modell hierfür ist die Abisolierzange HP-Master Profiline 205mm.        


Die folgende Tabelle hilft Ihnen bei der schnellen Entscheidung:

Eigenschaft

Kabelmesser/Abmantler

Manuelle Abisolierzange

Automatische Abisolierzange

Hauptanwendung

Entfernen der Außenhülle (Mantel)

Entfernen der Ader-Isolierung

Entfernen der Ader-Isolierung

Ideal für Kabeltyp

Dicke Rundkabel, Erdkabel

Standard-Installationskabel (NYM), eindrähtig

Alle Kabeltypen, besonders feindrähtige Litzen & Flachbandkabel

Schwierigkeitsgrad

Mittel (Einstellung erfordert Übung)

Einfach (manuelle Einstellung nötig)

Sehr einfach (keine Einstellung nötig)

Geschwindigkeit

Schnell für das Abmanteln

Langsam (pro Ader einstellen)

Sehr schnell (ideal für serielles Arbeiten)

Präzision

Gut, aber nur für den Mantel

Gut, aber fehleranfällig bei falscher Einstellung

Sehr hoch, kein Leiterschaden möglich

Typische Kosten

10 - 30€

10 - 25€

25 - 60€+

Profi-Tipp

Perfekt für die Vorbereitung von Kabeln in der Abzweigdose.

Der Klassiker für die Werkzeugkiste, wenn man nur ab und zu eine Ader abisolieren muss.

Amortisiert sich nach dem 10. Kabel. Ein Muss für Schaltschrankbau und Smart-Home-Installationen.


Kurze Direktantwort: Klinge mit der Stellschraube am Griffende exakt auf die Manteldicke einstellen. Messer aufsetzen, einmal um das Kabel drehen für den Rundschnitt. Anschließend am Kabel entlang zum Ende ziehen für den Längsschnitt. So lässt sich der Mantel wie eine Schale öffnen, ohne die Adern zu verletzen.

 

Detaillierte Erklärung: Ein Kabelmesser, oft auch nach dem bekannten Hersteller Jokari benannt, ist ein geniales Werkzeug, wenn man es richtig bedient. Die korrekte Anwendung ist entscheidend für ein sauberes und sicheres Ergebnis.  

  • Schritt 1: Die richtige Einstellung (Das A und O!): Das Wichtigste ist die korrekte Einstellung der Schnitttiefe. Am Griffende des Messers befindet sich eine Stellschraube oder ein Rädchen. Drehen Sie daran, um die kleine Klinge im Inneren aus- oder einzufahren.  

Profi-Tipp: Machen Sie immer zuerst einen Testschnitt an einem Reststück des Kabels. Die Klinge soll den Mantel nur anritzen, nicht komplett durchschneiden. Sie sollten nach dem Schnitt den Mantel biegen und brechen können, ohne dass eine der inneren Adern auch nur den kleinsten Kratzer hat.

  • Schritt 2: Der Rundschnitt: Legen Sie das Kabel in die prismenförmige Aufnahme des Werkzeugs und schließen Sie den Haltebügel. Drücken Sie das Messer fest auf das Kabel und drehen Sie es einmal komplett (360°) um das Kabel herum. Dadurch wird der Mantel an der gewünschten Stelle sauber durchtrennt.  
  • Schritt 3: Der Längsschnitt: Ohne das Werkzeug abzusetzen, ziehen Sie es nun einfach gerade in Richtung Kabelende. Die Klinge schneidet den Mantel dabei der Länge nach auf. Dies ist besonders bei längeren Abmantelstrecken hilfreich, da sich der Mantel sonst nur schwer abziehen lässt.  
  • Schritt 4: Mantel entfernen: Durch die Vorbereitung mit Rund- und Längsschnitt können Sie den Kabelmantel nun einfach an der Schnittstelle aufbrechen und wie eine Schale von den Adern abziehen.

Häufige Fehler: Der häufigste Fehler ist eine zu tief eingestellte Klinge. Dies führt unweigerlich zur Beschädigung der Aderisolierungen und ist ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Verwenden Sie das Werkzeug außerdem nur für die Kabeltypen, für die es ausgelegt ist (meist gängige PVC-Rundkabel) und nicht für spezielle Kabel wie hochflexible Ölfex-Leitungen, da hier die Gefahr der Beschädigung zu groß ist.  

Kurze Direktantwort: Mit einem speziellen Koax-Abisolierer in zwei Stufen arbeiten: Erst ca. 12 mm vom Außenmantel entfernen und das Drahtgeflecht nach hinten klappen. Dann ca. 8 mm von der inneren Isolierung (Dielektrikum) entfernen, um den Kupfer-Innenleiter freizulegen. Stecker fest aufdrehen, fertig.

Detaillierte Erklärung: Das Anschließen eines F-Steckers an ein Satelliten- oder Antennenkabel ist eine Präzisionsarbeit. Fehler führen hier sofort zu schlechtem Empfang oder können sogar den Receiver beschädigen. Ein einfaches Messer ist hierfür absolut ungeeignet. Sie benötigen einen speziellen Coaxial-Abisolierer, der zwei Klingen in exaktem Abstand hat.  

  • Schritt 1: Außenmantel und Schirmung freilegen: Legen Sie das Koaxialkabel in die größere der beiden Klingenöffnungen des Abisolierers. Setzen Sie das Werkzeug ca. 12-15 mm vom Kabelende an. Schließen Sie das Werkzeug, drehen es 3-4 Mal um das Kabel und ziehen es dann ab. Nun sind der weiße Außenmantel und die erste Isolierschicht entfernt. Das darunterliegende Drahtgeflecht (die Abschirmung) ist jetzt sichtbar.  
  • Schritt 2: Schirmung vorbereiten (Der kritischste Schritt!): Klappen oder streifen Sie nun das gesamte freigelegte Drahtgeflecht sorgfältig und komplett nach hinten über den weißen Außenmantel. Oft befindet sich darunter noch eine Aluminiumfolie, die ebenfalls nach hinten geklappt wird. Achtung: Es darf auch nicht ein einziger feiner Draht des Geflechts nach vorne in Richtung Kabelspitze zeigen! Dies ist die häufigste Ursache für Kurzschlüsse.  
  • Schritt 3: Innenleiter freilegen: Nun legen Sie das vorbereitete Kabel in die kleinere Klingenöffnung des Abisolierers, sodass ca. 8 mm des weißen Isoliermaterials (Dielektrikum) überstehen. Drehen Sie das Werkzeug erneut und ziehen es ab. Jetzt liegt der starre Kupfer-Innenleiter blank. Das Ergebnis sollte eine saubere "Stufe" sein: Der Innenleiter schaut weiter heraus als das weiße Dielektrikum.  
  • Schritt 4: F-Stecker montieren und Endkontrolle: Schrauben Sie den F-Stecker im Uhrzeigersinn fest auf das vorbereitete Kabel. Das Gewinde des Steckers schneidet sich dabei in den Außenmantel. Drehen Sie so weit, bis das weiße Dielektrikum innen bündig mit dem Rand des Steckers abschließt. Der Kupfer-Innenleiter sollte nun ca. 1-2 mm vorne aus dem Stecker herausschauen. Überprüfen Sie ein letztes Mal ganz genau, dass kein Draht der Abschirmung den Innenleiter berührt.  

Kurze Direktantwort: Nur den äußeren Mantel vorsichtig mit einem speziellen Datenkabel-Entmanteler auf ca. 3-4 cm Länge entfernen. Niemals die Schirmung der Aderpaare oder die bunten Adern selbst abisolieren! Diese werden mit ihrer Isolierung direkt in die LSA-Leiste der Netzwerkdose oder die Kontakte des RJ45-Steckers gepresst (Schneidklemmtechnik).

 

Detaillierte Erklärung: Das Anschließen von Netzwerkkabeln unterscheidet sich fundamental von der Arbeit mit Stromkabeln. Die größte und teuerste Fehlerquelle für Laien ist der Versuch, die einzelnen bunten Adern abzuisolieren.

  • Die goldene Regel: Die acht einzelnen Adern im Inneren eines Netzwerkkabels werden NIEMALS abisoliert. Die Verbindung wird durch die sogenannte Schneidklemmtechnik (LSA) hergestellt, bei der eine scharfe Metallgabel durch die Isolierung schneidet und so den Kontakt zum Kupfer herstellt.  
  • Das richtige Werkzeug: Sie benötigen ein spezielles Werkzeug, das nur den dicken Außenmantel entfernt, ohne die empfindlichen Folienschirmungen der Aderpaare oder die Adern selbst zu verletzen. Werkzeuge wie der(https://www.elektrikshop.de/abmanteler-fuer-datenkabel.html) sind hierfür ideal.  
  • Schritt 1: Abmanteln: Entfernen Sie mit dem Spezialwerkzeug ca. 3-4 cm des äußeren Mantels (z.B. orange oder gelb).
  • Schritt 2: Schirmung vorbereiten: Falten Sie das Drahtgeflecht, das alle Aderpaare umschließt, nach hinten und verdrillen Sie es. Dieses Geflecht wird später an der Zugentlastung der Dose oder des Steckers für die Erdung angeschlossen.  
  • Schritt 3: Aderpaare sortieren: Entfernen Sie die Folienschirmung von den einzelnen Aderpaaren. Entdrillen Sie die verdrillten Paare nur so weit wie absolut nötig (maximal 13 mm laut Norm). Ordnen Sie die Adern entsprechend dem Farbcode (meist T568B) an, der auf der Netzwerkdose oder dem Stecker aufgedruckt ist.
  • Fehlerquelle #1 – Datenverlust durch Entdrillen: Die präzise Verdrillung der Aderpaare ist entscheidend für die hohe Datenübertragungsrate (z.B. 10 Gbit/s bei CAT 7). Wenn Sie die Paare zu weit aufdrillen, entsteht sogenanntes "Übersprechen" (Crosstalk) zwischen den Adern. Die Folge: Die Verbindung wird langsam oder bricht komplett ab. Halten Sie den entdrillten Teil so kurz wie möglich!

Kurze Direktantwort: Ja, aber es ist sehr heikel und erfordert das richtige Werkzeug. Am besten funktioniert es mit einer hochwertigen automatischen Abisolierzange, die über gerade, parallele Messer verfügt (z. B. Weidmüller Stripax). Ein Messer oder eine billige Zange sind hier absolut tabu, da die Leiter extrem empfindlich sind und sofort brechen.

 

Detaillierte Erklärung: Flachbandkabel, wie man sie aus alten Computer-IDE-Kabeln oder aus der Elektronik kennt, stellen eine besondere Herausforderung dar.

  • Die Herausforderung: Die einzelnen Leiter sind extrem dünn (oft AWG 28, was ca. 0,08 mm² entspricht), liegen sehr eng beieinander und die PVC-Isolierung ist sehr weich. Sie sind mechanisch empfindlich.  
  • Der falsche Weg: Der Versuch, diese Adern mit einem Messer oder einer einfachen manuellen Zange abzuisolieren, endet fast immer mit durchtrennten Leitern oder Kurzschlüssen zwischen benachbarten Adern, weil die Isolierung dazwischen beschädigt wird.  
  • Der professionelle Weg: Der einzige sichere Weg ist die Verwendung einer hochwertigen automatischen Abisolierzange. Modelle wie die Weidmüller Stripax oder vergleichbare Zangen haben den Vorteil, dass ihre geraden Klingen alle Adern des Flachbandkabels auf einmal sauber und präzise abisolieren können, ohne die feinen Drähte zu stauchen oder zu biegen. Die Möglichkeit, die Zange auf die exakte Dicke der Isolierung einzustellen, ist hier ein entscheidendes Qualitätsmerkmal.  
  • Alternative – Schneidklemmverbinder (IDC): Es ist wichtig zu wissen, dass Flachbandkabel in vielen professionellen Anwendungen gar nicht abisoliert werden. Stattdessen kommen sogenannte "Insulation Displacement Connectors" (IDC) oder Schneidklemmverbinder zum Einsatz. Hier wird das unversehrte Kabel in einen Stecker eingelegt, und scharfe Kontakte pressen sich durch die Isolierung, um die Verbindung herzustellen.  

Kurze Direktantwort: Wahrscheinlich ist die Zange auf eine zu dicke Isolierung eingestellt oder es ist ein Billig-Modell ohne Feineinstellung. Bei hochwertigen Zangen gibt es einen kleinen Schieber oder ein Einstellrad, um die Presskraft der Haltebacken für dünne oder weiche Isolationen zu reduzieren.

 

Detaillierte Erklärung: Das ist ein klassisches Problem, das oft nicht am Anwender, sondern an der falschen Werkzeugeinstellung oder -qualität liegt.

  • Das Problem verstehen: Eine automatische Abisolierzange funktioniert in zwei Schritten: Zuerst halten Klemmbacken das Kabel fest, dann ziehen die Messer die eingeschnittene Isolierung ab. Wenn die Kraft der Klemmbacken zu hoch für eine weiche oder dünne Isolierung ist, wird diese samt dem darunterliegenden Kupferleiter gequetscht.
  • Die Lösung: Feineinstellung: Hochwertige automatische Zangen besitzen eine Einstellmöglichkeit für die Klemmkraft. Meist ist es ein kleiner Schieber oder ein Rad mit einer Skala (z.B. für harte PVC- oder weiche Silikon-Isolierung). Stellen Sie die Kraft hier auf einen geringeren Wert ein, um empfindliche Kabel zu schonen.  
  • Qualitätsunterschiede: Sehr günstige Automatikzangen aus dem Discounter für 15-20€ verzichten oft auf diese wichtige Feineinstellung. Sie verwenden einen "One-size-fits-all"-Mechanismus, der bei Standard-Installationskabeln funktioniert, bei feinen Litzen oder speziellen Isolationen aber an seine Grenzen stößt und die Leiter beschädigt. Hier zeigt sich, warum sich die Investition in ein Markenwerkzeug lohnt.  

Kurze Direktantwort: Ja, die Länge hängt immer vom Bauteil ab, das Sie anschließen möchten. Für eine WAGO-Klemme sind es ca. 11 mm, für eine Lüsterklemme ca. 6-8 mm. Der entscheidende Hinweis: Die korrekte Abisolierlänge steht oft direkt auf dem Bauteil selbst aufgedruckt!

 

Detaillierte Erklärung: Die richtige Abisolierlänge ist ein entscheidendes Sicherheitsmerkmal.

  • Die goldene Regel: Es muss immer so viel blanker Draht freigelegt werden, dass er eine vollständige und sichere elektrische Verbindung im Anschlusselement (Klemme, Hülse etc.) herstellen kann. Gleichzeitig darf nach dem Anschluss kein blankes Kupfer mehr außerhalb der Klemme sichtbar sein. Herausschauendes Kupfer ist eine massive Gefahr für Kurzschlüsse und Stromschläge.
  • Praxiswerte für gängige Anschlüsse:
    • WAGO-Klemmen (Serie 221/2273): Meist 10-12 mm. Viele WAGO-Klemmen haben praktischerweise eine kleine Abisolierlehre als Symbol direkt auf das Gehäuse gedruckt.
    • Lüsterklemmen / Schraubklemmen: Hier reichen oft 5-8 mm. Der Draht sollte komplett unter der Schraube liegen, aber nicht auf der anderen Seite wieder herausschauen.
    • Aderendhülsen: Die Abisolierlänge entspricht exakt der Länge der metallischen Hülse. Der Draht muss bis zum Anschlag eingeführt werden, sodass die Isolierung direkt am Kragen der Hülse anliegt.
    • Steckdosen / Schalter: Üblicherweise sind hier 10-12 mm erforderlich.
  • Der Längenanschlag am Werkzeug: Fast jede automatische Abisolierzange verfügt über einen verstellbaren Längenanschlag. Nutzen Sie diese Funktion! Sie garantiert eine exakt wiederholbare und korrekte Abisolierlänge – ein Merkmal professioneller und sicherer Arbeit.  

Kurze Direktantwort: mm2 ist der Leiterquerschnitt (die "Dicke" der Kupferader) in Europa. AWG (American Wire Gauge) ist das amerikanische System – je kleiner die Zahl, desto dicker das Kabel. Ø ist der Außendurchmesser des gesamten Kabels inklusive Mantel.

 

Detaillierte Erklärung: Diese Angaben sind entscheidend, um das richtige Werkzeug für das richtige Kabel zu wählen.

  • mm2 (Quadratmillimeter): Dies ist die europäische Standardeinheit für den Querschnitt des elektrischen Leiters, also der reinen Kupferfläche. Sie bestimmt, wie viel Strom ein Kabel sicher transportieren kann. Gängige Werte in der Hausinstallation sind 1,5 mm2 für Licht und Steckdosen oder 2,5 mm2 für Stromkreise mit höherer Last. Abisolierzangen sind meist für einen Bereich wie "0,2 - 6,0mm2" ausgelegt.  
  • AWG (American Wire Gauge): Dieses System ist in Nordamerika Standard und findet sich oft auf Elektronikbauteilen, Netzwerkkabeln oder Werkzeugen aus den USA. Wichtig ist hier die umgekehrte Logik: Eine kleine AWG-Zahl bedeutet ein dickes Kabel (z.B. AWG 14 ≈ 2,5 mm2), eine große AWG-Zahl bedeutet ein dünnes Kabel (z.B. AWG 24 ≈ 0,25 mm2).
  • Ø (Durchmesser in mm): Diese Angabe bezieht sich immer auf den äußeren Gesamtdurchmesser eines Kabels, also inklusive des dicken Außenmantels. Diese Information ist irrelevant für die Wahl der Abisolierzange, aber entscheidend für die Wahl des richtigen Kabelmessers oder einer passenden Kabelverschraubung für eine wasserdichte Einführung.  

Die korrekte Zuordnung ist essenziell: Eine Abisolierzange für 0,2 - 6,0 mm2 ist für die einzelnen Adern im Inneren gedacht. Ein Kabelmesser für Ø 8 - 13 mm ist für den dicken Außenmantel des gesamten Kabels zuständig.

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Wer schon mal kleinere Arbeiten an der Elektrik im eigenen Haushalt vorgenommen hat, der weiß wie schwierig das Abisolieren eines Kabels mit einem Messer oder einer Schere sein kann. Es erfordert eine ruhige Hand und vor allem eine hochwertige und präzise Abisolierzange. Doch was genau ist eine hochwertige und zuverlässige Abisolierzange für Kabel und welche Unterschiede gibt es zwischen den diversen Modellen aus unserem Intratec Online-Shop?

 

Funktion und Aufbau von Abisolierern – Messer & Zangen

 

Abisolierzangen sind sog. schneidende Zangen und werden nahezu ausschließlich in der Elektroinstallation eingesetzt. Sie sind also keine Universalwerkzeuge, wie z.B. eine Kombizange oder Crimpzange. Abisolierzangen sind ausschließlich für das Entfernen der Isolierung von Kabeln gedacht. Wie sieht der Aufbau einer solchen Zange aus, worauf muss man achten und wie funktioniert sie?


Im Aufbau ähneln die Abisolierzangen für Kabelisolierungen sehr stark anderen Artgenossen. Drei wesentliche Elemente erkennt man also sofort auch beim Abisolierer wieder:
 

  • Griff
  • Gelenkverbindung
  • Zangenkopf
     

Der erste Unterschied zwischen den verschiedenen Modellen ist der Griff. Hier unterscheidet man zwischen Griffen mit einheitlichem Kunststoffüberzug und sog. Mehrkomponenten-Griffen. Mehrkomponenten-Griffe bestehen an relevanten Stellen aus weichem Gummi oder anderen komfortablen Materialien, wodurch sich diese weichen Zonen gut an die Hand des Anwenders anpassen und so ein ergonomisches und schonendes Arbeiten ermöglichen. Dies führt auch dazu, dass die Gelenke und Muskeln bei der Arbeit nicht – oder nicht so schnell – ermüden. Der Nachteil liegt in der etwas unhandlicheren Gestaltung, wodurch sie nicht ganz so kompakt sind und sich nicht so platzsparend an den Werkzeugkoffer anpassen wie die Modelle mit Kunststoffgriff.

 

Abisolierzangen mit ergonomischem Griff:


Die Abisolierzangen mit ergonomischen Mehrkomponenten-Griffen sind also vor allem für die häufige Anwendung im Berufsalltag z.B. eines Elektroinstalleurs gedacht. Für die gelegentliche Anwendung im Heimwerkerbereich genügen meistens auch Abisolierer mit einheitlichem Kunststoffgriff – egal, ob Messer oder Zange. Diese liegen gut in der Hand, finden leicht Platz im Werkzeugkoffer oder einer Tasche und sind für die gelegentliche Anwendung vollkommen ausreichend.


Beim Zangengelenk einer Abisolierzange unterscheidet man zwischen aufgelegten und eingelegten Gelenken. Dies sind die häufigsten Arten, zwischen denen man sich beim Kauf entscheiden kann.


Ein aufgelegtes Gelenk zeichnet sich durch zwei Hälften aus, welche sich aufeinander liegend kreuzen, während bei einem eingelegten Zangengelenk beide Hälften so ausgearbeitet sind, dass sie ineinander passen, wenn man die Zange zusammendrückt. Zudem sorgt eine Öffnungsfeder bei vielen Modellen dafür, dass die Zange nach dem Zusammendrücken von allein wieder in die Ausgangsposition zurückversetzt wird, was die Gelenke beim häufigen Anwenden zusätzlich schont.


Abisolierzange mit Öffnungsfeder und aufgelegtem Gelenk:

 

Abisolierzangen vs. Kombizangen & Seitenschneider

 

Zurückzuführen auf ihren Anwendungsbereich ist übrigens nicht nur der Name einer Abisolierzange, sondern auch die Tatsache, dass es sich meistens um Vorschneider handelt. Denn Kabelummantelungen lassen sich am einfachsten von vorn anschneiden, um sie dann vom Kern her abzuziehe. Das erklärt im Übrigen auch den typischen Zangenkopf einer Abisolierzange, welcher nicht über durchgehend aufeinander liegenden Schneiden verfügt, sondern über runde oder V-förmige Öffnungen, deren Weite sich in der Regel einstellen lässt. Hierzu wird die Stellschraube verwendet, welche üblicherweise in eine der beiden Backen eingearbeitet wird. Mit einer Drehung kann man die Öffnung so bequem verringern oder erweitern, um die Zange so auf den jeweiligen Kabelquerschnitt einzustellen. Das isrt wichtig, um wirklich nur die Isolierung und nicht den innenliegenden Leiter zu durchtrennen.


Es gibt aber nicht nur klassische Abisolierzangen, sondern auch Universalwerkzeug, welches sich auch zum Abisolieren einsetzen lässt. Zum Beispiel Seitenschneider oder Kombizangen mit eingearbeiteten Schneiden. Diese sind dann häufig mit einer oder mehreren eingearbeiteten Öffnungen ausgestattet, die sich mit festen Öffnungsweiten für bestimmte Kabeldurchmesser verwenden lassen.


Jedem, der hin und wieder kleinere Arbeiten im Elektrobereich selbstständig erledigt, sollte in seinem Werkzeugkoffer eine Abisolierzange oder eine entsprechende Kombizange bereithalten. Für die gelegentliche Anwendung ist eine günstige Abisolierzange mit einfachen, mit Kunststoff überzogenen Griffen i.d.R. ausreichend. Sollten Sie jedoch beruflich z.B. als Elektriker tätig sein und häufiger größere Mengen an Kabeln von der Isolierung befreien, sollten Sie sich eine automatische und höherwertige Ausführung mit ergonomischem Mehrkomponenten-Griff zulegen. Den variabelsten Abisolierbereich in unserem Shop bietet die Abisolierzange HP-Master Profiline 205mm (0,08 – 6 mm²). Sie ist somit für feindrähtige und massive Leiter gleichermaßen geeignet.

 

Kabelmesser / Abisoliermesser für größere Abisolierbereiche

 

Neben Abisolierzangen kann man auch immer häufiger zu einem Abisoliermesser greifen. Häufig werden sie auch als Abmantelungs-Messer bezeichnet. Auch Abisoliermesser bzw. Kabelmesser kommen bei der Elektroinstallation von Kabeln zum Einsatz. Mit ihnen wird die Isolierung von Kabeln entfernt, ohne dabei die Leiter zu beschädigen, um verschiedene Kabel anschließend miteinander zu verlöten oder in eine Lüsterklemme einzuschrauben. 


Kabelmesser haben vor allem drei Vorteile:
 

  • Der gesamte Anwendungsbereich ist größer, z.B. von 4mm - 28mm
  • Sie werden vor allem für größere Kabeldurchmesser verwendet
  • Sie sind kompakter als Abisolierzangen


Die Schnitttiefe lässt sich stufenlos über eine Stellschraube am Griffende einstellen und verhindert so, dass die Leiter im Inneren des Kabels beschädigt werden. Rund- und Längsschnitt lässt sich durch das selbstdrehende Messer im Gehäuse automatisch einstellen. Somit sind unsere Kabelmesser für das präzise, schnelle und sichere Abmanteln aller gängigen Rundkabel mit PVC-Isolation geeignet. Der rutschfeste und ergonomisch geformte Griff sorgt zusätzlich für Sicherheit, ermüdungsfreies Arbeiten und präzises Abisolieren.


Kabelmesser aus unserem Shop:

  • Kabelmesser Abisolierer Kabel Ø 4-28mm
  • Abmantelungsmesser für Kabel Ø 35-50 mm


Abisoliermesser in einfacher Ausführung verfügen meist über eine drehbare Klinge und einen Bügel, der das Kabel festhält und gegen die Klinge drückt.

 

 

 

 

 

 

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