Verteilerkästen
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Fragen & Antworten
Welcher Verteilerkasten geeignet ist, hängt vor allem von der Montageart, dem Einsatzort, der benötigten Schutzart und der Anzahl der Teilungseinheiten (TE) ab.
Für trockene Innenräume stehen Aufputzverteiler IP40 und Unterputzverteiler IP40 zur Auswahl. Ist am vorgesehenen Montageort ein höherer Schutz gegen Staub oder Wasser erforderlich, kommen entsprechend geschützte Feuchtraumverteiler IP65 infrage.
Zusätzlich sollte die Größe des Sicherungskastens anhand der benötigten Teilungseinheiten und des gewünschten Platzes für spätere Erweiterungen gewählt werden.
In einem Verteilerkasten bzw. Sicherungskasten können je nach Ausführung verschiedene Reiheneinbaugeräte auf DIN-Hutschienen installiert werden. Dazu gehören beispielsweise Sicherungsautomaten, FI-Schutzschalter, Schaltgeräte, Relais oder weitere für die Hutschienenmontage vorgesehene Komponenten.
Welche Geräte tatsächlich eingebaut werden können, hängt unter anderem von der verfügbaren Anzahl an Teilungseinheiten (TE), den Abmessungen der Komponenten und der geplanten Elektroinstallation ab.
Für Netzwerk-, Multimedia- und Kommunikationstechnik führen wir zusätzlich spezielle Kommunikationsverteiler.
Der Lieferumfang hängt von der jeweiligen Ausführung des Verteilerkastens ab. Bei vielen unserer klassischen Sicherungskästen und Unterverteilern gehören DIN-Hutschienen, isolierte N- und PE-Klemmen, Abdeckungen für freie Einbauplätze, Montagezubehör und eine Montageanleitung zur Ausstattung.
Bei speziellen Ausführungen, beispielsweise Kommunikationsverteilern oder besonders kompakten Verteilergehäusen, kann der Lieferumfang davon abweichen.
Welche Komponenten beim gewünschten Verteilerkasten enthalten sind, finden Sie deshalb immer in der jeweiligen Produktbeschreibung und den technischen Daten des Artikels.
Ein Kleinverteiler ist ein kompakter Verteilerkasten zur Aufnahme von Schutz- und Schaltgeräten wie Sicherungsautomaten, FI-Schutzschaltern und weiteren Reiheneinbaugeräten. Er wird häufig als kleinere Unterverteilung eingesetzt, wenn nur eine begrenzte Anzahl an Stromkreisen oder Teilungseinheiten (TE) benötigt wird.
Kleinverteiler sind je nach Ausführung für die Aufputz- oder Unterputzmontage erhältlich. Welche Größe geeignet ist, richtet sich nach der Anzahl und dem Platzbedarf der vorgesehenen Einbaugeräte sowie dem gewünschten Platz für spätere Erweiterungen.
Ein Unterverteiler ist eine elektrische Verteilung, über die Stromkreise eines bestimmten Gebäudebereichs oder einer nachgeordneten Installation verteilt und abgesichert werden. Das zugehörige Gehäuse wird häufig auch als Verteilerkasten oder Sicherungskasten bezeichnet.
Unterverteiler können je nach Einbausituation als Aufputz- oder Unterputzverteiler ausgeführt werden. Für die Auswahl sind insbesondere die benötigte Anzahl an Teilungseinheiten (TE), die Montageart und die erforderliche Schutzart entscheidend.
Alle Elemente sind genormt und in der EU zugelassen
Erklärung des Herstellers, Inverkehrbringer oder EU-Bevollmächtigte gemäß EU-Verordnung 765/2008, „dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft über ihre Anbringung festgelegt sind.“
Österreichischer Verband für Elektrotechnik
International Electrotechnical Commission
Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH)Richtlinie 2011/65/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2011 zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten
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Verteilerkasten & Sicherungskasten für Aufputz, Unterputz und Feuchtraum
Verteilerkästen, auch Sicherungskästen oder Unterverteiler genannt, dienen der sicheren Verteilung von Stromkreisen und der Aufnahme von Sicherungsautomaten, FI-Schutzschaltern und weiteren DIN-Modulen. Bei Intratec finden Sie Verteilerkästen für die Aufputz- und Unterputzmontage sowie Feuchtraumverteiler mit IP65. Welcher Verteilerkasten geeignet ist, hängt vor allem von der Montageart, dem Einsatzort, der benötigten Schutzart und der Anzahl der Teilungseinheiten (TE) ab.
Welcher Verteilerkasten ist der richtige?
Die Wahl des passenden Verteilerkastens hängt vor allem vom Einsatzort, der Montageart und der benötigten Schutzart ab:
- Aufputzverteiler IP40: für die sichtbare Montage in trockenen Innenräumen.
- Unterputzverteiler IP40: für die flächenbündige Montage in trockenen Innenräumen.
- Feuchtraumverteiler IP65: für Bereiche mit erhöhter Feuchtigkeit oder Staubbelastung sowie geeignete Anwendungen in Keller, Garage und Außenbereich.
- Kommunikationsverteiler: für Netzwerk-, Multimedia- und Kommunikationstechnik.
Zusätzlich sollte die Größe des Verteilerkastens nach der benötigten Anzahl an Teilungseinheiten (TE) gewählt werden. Dabei ist es sinnvoll, ausreichend Platz für spätere Erweiterungen einzuplanen.
Was ist der Unterschied zwischen Verteilerkasten und Sicherungskasten?
Die Begriffe Verteilerkasten und Sicherungskasten werden im Alltag häufig synonym verwendet. Auch Bezeichnungen wie Unterverteiler, Elektroverteiler oder Stromverteilerkasten werden je nach Anwendung verwendet. Technisch beschreibt der Verteilerkasten das Gehäuse beziehungsweise die Verteilung, in der Schutz- und Schaltgeräte wie Sicherungsautomaten und FI-Schutzschalter installiert werden. Bei größeren Ausführungen ist umgangssprachlich teilweise auch von einem Verteilerschrank die Rede.
Je nach Ausführung und verfügbarem Einbauplatz können in einem Verteilerkasten verschiedene Reiheneinbaugeräte auf DIN-Hutschienen installiert werden. Dazu gehören beispielsweise:
- Sicherungsautomaten bzw. Leitungsschutzschalter
- FI-Schutzschalter
- Relais und Schaltgeräte
- Zeit- und Steuergeräte
- Reihenklemmen
- Transformatoren und weitere für die Hutschienenmontage vorgesehene Komponenten
Wie viele Geräte eingebaut werden können, richtet sich nach den verfügbaren Teilungseinheiten (TE) und dem Platzbedarf der jeweiligen Komponenten.
Was bedeutet TE bei einem Verteilerkasten?
TE steht für Teilungseinheit und beschreibt den verfügbaren Platz für Installationseinbaugeräte im Verteilerkasten. Ein Verteiler mit 24 TE bietet beispielsweise Platz für insgesamt 24 Teilungseinheiten. Wie viele Geräte tatsächlich eingebaut werden können, hängt davon ab, wie viele Teilungseinheiten die einzelnen Sicherungsautomaten, FI-Schutzschalter und weiteren Komponenten benötigen.
Wie groß sollte ein Verteilerkasten sein?
Die benötigte Größe eines Verteilerkastens richtet sich nach der Anzahl der vorgesehenen Stromkreise und Einbaugeräte. Verteilerkästen werden häufig als 1-reihige, 2-reihige, 3-reihige oder 4-reihige Verteiler angeboten. Mit der Anzahl der Reihen steigt in der Regel auch die Zahl der verfügbaren Teilungseinheiten.
Bei der Planung sollte nicht nur der aktuelle Bedarf berücksichtigt werden. Freie Teilungseinheiten erleichtern spätere Erweiterungen, zum Beispiel für zusätzliche Stromkreise, Schutzgeräte oder weitere Komponenten der Elektroinstallation.
IP40 oder IP65 – welche Schutzart sollte ein Verteilerkasten haben?
Die passende Schutzart richtet sich nach dem Einsatzort des Verteilerkastens. IP40-Verteiler eignen sich für trockene Innenräume, in denen kein besonderer Schutz gegen Wasser erforderlich ist. IP65-Verteiler bieten einen höheren Schutz gegen Staub und Strahlwasser und werden deshalb häufig in anspruchsvolleren Umgebungen eingesetzt.
Für Bereiche wie Keller, Garage, Werkstatt oder Außenbereiche sollte die erforderliche Schutzart anhand der tatsächlichen Umgebungsbedingungen gewählt werden. Entscheidend sind unter anderem Feuchtigkeit, Staubbelastung und die konkrete Einbausituation.
Aufputz oder Unterputz – welcher Verteilerkasten passt?
Bei der Montage wird grundsätzlich zwischen Aufputz- und Unterputzverteilern unterschieden. Ein Aufputzverteiler wird sichtbar auf der Wand montiert und eignet sich besonders dann, wenn eine einfache Nachrüstung oder eine Installation ohne Wandöffnung gewünscht ist.
Ein Unterputzverteiler wird in die Wand eingelassen und schließt weitgehend bündig mit der Wandoberfläche ab. Er wird häufig gewählt, wenn eine unauffällige und platzsparende Integration in den Raum gewünscht ist.
Normen und Anforderungen für Verteilerkästen
Bei der Auswahl und Ausführung von Verteilerkästen spielen verschiedene technische Normen eine Rolle. Die DIN 43880 legt unter anderem Hüllmaße und zugehörige Einbaumaße für Installationseinbaugeräte fest. Für Installationskleinverteiler sind darüber hinaus weitere Normen und Anforderungen relevant. Für die Auswahl eines Verteilerkastens sind insbesondere der Einsatzort, die Montageart, die benötigte Schutzart sowie Art und Anzahl der einzubauenden Geräte entscheidend.
Was regelt die DIN 43880?
Die DIN 43880 definiert Hüllmaße und zugehörige Einbaumaße für Installationseinbaugeräte. Dadurch werden unter anderem einheitliche Abmessungen für Geräte ermöglicht, die in Verteilern auf entsprechenden Tragschienen eingebaut werden. Für Installationskleinverteiler selbst ist zusätzlich insbesondere die DIN 43871 relevant.
Für die Auswahl eines Verteilerkastens ist vor allem wichtig, dass die vorgesehenen Installationseinbaugeräte zum verfügbaren Einbauraum passen. Dieser wird bei Verteilern üblicherweise in Teilungseinheiten (TE) angegeben. Dabei entspricht die Anzahl der TE dem verfügbaren Einbauplatz – nicht automatisch der Anzahl der Geräte, da einzelne Komponenten mehrere Teilungseinheiten belegen können.
Für Installationskleinverteiler bis 63 A enthält die DIN 43871 weitere Festlegungen, unter anderem zu Anschlussräumen, Gerätereihen und PE- und N-Klemmstellen. Welche Anforderungen für eine konkrete Elektroinstallation gelten, hängt zusätzlich von der jeweiligen Anwendung und Ausführung der Anlage ab.
Lieferumfang unserer Verteilerkästen
Der Lieferumfang unserer Verteilerkästen und Sicherungskästen richtet sich nach der jeweiligen Ausführung. Bei vielen klassischen Unterverteilern gehören DIN-Hutschienen, isolierte N- und PE-Klemmen, Abdeckungen für freie Einbauplätze, Montagezubehör und eine Montageanleitung zur Ausstattung.
Je nach Modell sind die Verteiler mit weißer oder transparenter Tür ausgestattet. Einzelne kompakte Ausführungen werden ohne Tür angeboten. Auch bei Kommunikationsverteilern kann sich die Ausstattung unterscheiden.
Den genauen Lieferumfang finden Sie in der jeweiligen Produktbeschreibung und den technischen Daten des Artikels.
Worauf sollte man beim Kauf eines Sicherungskastens achten?
Bei der Auswahl eines Sicherungskastens, Verteilerkastens oder Unterverteilers sollten nicht nur die Außenmaße des Gehäuses berücksichtigt werden. Entscheidend ist, ob genügend Platz für die geplanten Schutz- und Schaltgeräte sowie für mögliche spätere Erweiterungen vorhanden ist.
- Montageart: Soll der Verteiler auf der Wand oder in der Wand montiert werden?
- Schutzart: Welche Anforderungen ergeben sich am vorgesehenen Montageort hinsichtlich Staub und Feuchtigkeit?
- Teilungseinheiten (TE): Wie viel Einbauplatz benötigen die vorgesehenen Geräte?
- Anzahl der Reihen: Welche Gehäusegröße passt zur geplanten elektrischen Verteilung?
- Einbaugeräte: Welcher Platz wird beispielsweise für Sicherungsautomaten, FI-Schutzschalter, Relais oder weitere Reiheneinbaugeräte benötigt?
- Erweiterungen: Sollen später zusätzliche Stromkreise oder Komponenten für beispielsweise Photovoltaik, Wärmepumpe, Wallbox oder Gebäudetechnik ergänzt werden können?
Wie groß die elektrische Verteilung tatsächlich ausgelegt werden sollte, hängt von der jeweiligen Installation ab. Die Planung der Stromkreise, Schutzmaßnahmen und benötigten Einbaugeräte sollte daher durch eine Elektrofachkraft erfolgen.
Installation und Anschluss eines Verteilerkastens
Die Montageposition eines Verteilerkastens sollte so gewählt werden, dass ausreichend Platz für Installation, Bedienung, Prüfung und spätere Wartungsarbeiten vorhanden ist. Auch die Leitungsführung und mögliche zukünftige Erweiterungen sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Für eine übersichtliche elektrische Verteilung ist eine eindeutige Zuordnung und Kennzeichnung der Stromkreise sinnvoll. Ein Verteiler- beziehungsweise Stromlaufplan erleichtert außerdem spätere Prüfungen, Wartungsarbeiten und Erweiterungen.
- ausreichend Platz für die vorgesehenen Einbaugeräte und Leitungen einplanen
- Reserve für spätere Erweiterungen berücksichtigen
- Schutzart passend zu den tatsächlichen Umgebungsbedingungen auswählen
- Stromkreise und Einbaugeräte eindeutig kennzeichnen
- ungenutzte Einbauplätze mit dafür vorgesehenen Abdeckungen verschließen
- die Herstellerangaben der eingesetzten Komponenten und des Verteilergehäuses beachten
Die elektrische Auslegung, Verdrahtung, Prüfung und Inbetriebnahme einer Verteilung sollte durch eine entsprechend qualifizierte Elektrofachkraft erfolgen.